myWorld Austria GmbH mit Urteil am HG Wien vom 13.11.2020 auch Teil des Schneeballsystems!

Was man schon immer auf der Hand lag, wurde nun gerichtlich bestätigt!

In einem Rechtsstreit vor dem HG Wien wurde der Zusammenhang der Unternehmen Lyconet International AG, Lyoness Europe AG und der mWA myWorld Austria GmbH gerichtlich hergestellt und abgeurteilt.

Die vorsitzende Richterin hat es in einem 38-seitigen Urteil hervorragend formuliert und den Zusammenhang rechtlich klar dargelegt.

Aus dem Urteil geht hervor,

der Erwerb von „Gutscheinen“ wie z. B. mVouchern, zielt darauf ab, als Marketer Shopping Points zu erwerben und damit im System der myWorld-Unternehmen vergütungsberechtigt zu sein. Somit besteht ein untrennbarer Zusammenhang zwischen dem Erwerb der Gutscheine bei der myWorld Austria GmbH und der Teilnahme am Schneeballsystem.

Dass diese Vorgehensweise der myWorld-Unternehmen allein auf die Verwirrung der Mitglieder abzielt, liegt auf der Hand. Durch den undurchschaubaren Wechsel der Vertragspartner und unterschiedlicher Leistungserbringer soll die Klagbarkeit eines Anspruches erschwert werden. Abgesehen von geringfügigen Änderungen der Fantasienamen für die von den Beklagten vertriebenen Produkte, wurde ihr Geschäftsmodell nicht verändert.

Die Mitglieder der myWorld-Unternehmen werden in den Glauben versetzt, ihnen stehe nur ein Vertragspartner gegenüber. Durch ein mögliches Sperren von Mitgliedskontenkonten wird eine „Registrierung“ aufgezwungen und vollendet schließlich die sittenwidrige Vorgehensweise der beklagten Unternehmen.
Die myWorld Austria GmbH trat nach Außen zunächst gar nicht in Erscheinung und wurde erst auf den Rechnungen angeführt, stellt das Gericht klar.

Fortwährend behauptete myWorld keinerlei geschäftliche Verbindungen mit Lyoness oder Lyconet zu haben. Dies hat jetzt ein Ende.

Der Marketer hatte gegen die Lyconet International AG (Wien), Lyoness Europe AG (Schweiz) und mWA myWorld Austria GmbH (Graz/Österreich) zusammen geklagt und vollumfänglich Recht bekommen.

Die beklagten myWorld-Unternehmen versuchten auch hier die örtliche und internationale Zuständigkeit sowie den Rechtsweg infrage zu stellen, was aber verworfen wurde.

Der Marketer hatte in den Jahren 2018 und 2019 insgesamt ca. 20.000 € in Rabattgutscheine und Clouds investiert. Das Gericht spricht auch hier deutlich von einer Investition.

Unter anderem stellt das Gericht fest, dass weder in den bekannten AGB oder dem Lyconet Compensation Plan (alt und neu) zu den dort genannten Shopping Ponits, Units, Balance Commission, Balance Bonus, Coach und Senior Coach Bonus usw. eine nachvollziehbare Gegenüberstellung oder Umrechnung in einen realen Geldwert zu finden sei.

Zwar behaupteten die myWorld-Unternehmen, dass durch die Rabattgutscheine erworbenen Shopping Points würden zu Einkaufsvorteilen bei Partnerunternehmen berechtigen, dem Gericht aber bleib man die Nachweise schuldig. Man erinnere sich an die angeblichen großen Partnerunternehmen!

Der Marketer wurde damals von einem Mann angesprochen und geworben, der sich als „Mitarbeiter von Lyconet“ vorstellte. Ihm ging es hauptsächlich um Informationen zu Investitionsmöglichkeiten mit den sogenannten „Clouds“. Dazu wurde ihm erklärt, man könne das Geld in Clouds anlegen und ab einem bestimmten Zeitpunkt bekomme man dann den ganzen Wert des angelegten Geldes plus EUR 300,– bis EUR 400,– monatlich zurück. Dies wäre ein passives Einkommen, ohne selbst etwas dazu tun zu müssen. Man kaufe einen Anteil eines Landes und profitiere dann von den Einkäufen der Menschen in diesem Land. Dies sei risikolos, da die Menschen immer einkaufen würden. Die Clouds seien wie ein Sparbuch zur Geldanlage. Wenn man weitere Personen bringe, die die Clouds kaufen würden, könne man auch daran mitverdienen. Er müssten aber monatlich Rabattgutscheine gekauft werden, damit er vergütungsberechtig bleibt.

Er zahlte im März 2018 zunächst einem Einstiegsbetrag von EUR 2.350,-. Darüber hinaus erwarb er seinen ersten „Rabattgutschein“ für 50 €. Für einen weiteren Erwerb der „Rabattgutscheine“ zahlte er jeweils monatlich 50 € von April 2018 bis April 2019. Die monatlichen Zahlungen waren erforderlich, um in die Clouds investieren und schließlich deren Ausschüttungen erhalten zu können. Darüber hinaus investierte er noch im März 2019 in vier Anteile bei der „S-E2CC“ für gesamt 6.000 €. 4.500 € zahlte er für drei Stück „German Customer-Clouds“ und für weitere EUR 1.500 € kaufte er im April 2018 Anteile an der „Italia Cloud“.

Als der Marketer die Ausschüttungen aus den Clouds hinterfragte, teilte man ihm bei den Meetings mit, es laufe nicht gut. Es gebe aber eine große Änderung, für die man nun für die jeweiligen Anteile nochmals EUR 500,– pro Anteil für die Clouds zahlen müsse. Die Ausschüttung der Gewinne würden sich nur um drei weitere Jahre verlängern. Man verdiene jetzt nicht mehr an einem Land, sondern an mehreren Projekten der Firma. Der Umstieg ermögliche die Investition in die neuen Projekte, wird es im Urteil ausgeführt.

Wie in den Meetings vorgeschrieben wurde, zahlte er weitere 4.000 € für seine acht Anteile an den bisher von ihm erworbenen Clouds, sohin EUR 500,– pro Anteil.

Im März 2019 beabsichtigte dann die Lyoness Europe AG eine Umstellung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen und einen Wechsel der Vertragspartner. Zu diesem Zweck sperrte sie die Online-Zugänge der Kunden, die die Lyconet-Vereinbarung vom März 2019 noch nicht akzeptierten. Dabei bewarb die Lyoness Europe AG die Umstellung wie folgt:

„Lyconet – NEW. Warum etwas Altbewährtes ändern, wenn es gut läuft? Weil es noch besser laufen kann! Lyconet öffnet Ihnen die Tür zu einer Welt mit noch mehr Chancen und Vorteilen. (…).“ Die üblichen Durchhalteparolen eben.

Der Kläger musste sich im März 2019 bei dem beworbenen „Lyconet NEW“ registrieren und durch Anklicken die „Lyconet-Vereinbarung“ akzeptieren, da er sonst keinen Zugriff mehr auf sein Mitgliedskonto gehabt hätte. Er vertraute auf die Bekundungen der Lifeline in den Meetings das diese richtig waren. Es war ihm nicht bewusst, dass ihm mit diesem Vorgang ein neuer Vertragspartner – Lyconet International AG – vorgesetzt wurde. In den Meetings wurde dies auch nicht mitgeteilt. Bei der Registrierung musste er auch bestätigen ein Unternehmer zu sein, da sonst keine Umstellung möglich wäre. Er war darüber verwundert, sah sich jedoch gezwungen dieses „Kästchen“ anzuklicken, weil er sonst keinen Zugriff mehr auf sein Mitgliedskonto gehabt hätte.

Ebenso musste er die Zusatzbedingungen zum Erwerb von mVouchern akzeptieren, wobei die mVoucher die monatlich bezogenen Rabattgutscheine ablösten. Dafür musste er ungelesen die Zusatzbedingungen zum Erwerb von mVouchern akzeptieren, stellt das Gericht fest.

Aus dem Urteil geht weiter hervor, dass der Vertragswechsel für die Mitglieder nicht nachvollziehbar war. Die Lyconet International AG nennt sich so, wie schon zuvor die Lyoness Europe AG in den AGB bezeichnet wurde („Lyconet“). Die Mitgliedsnummer des Mitglieds und die Zahlungsmodalitäten blieben stets gleich. Auch die Kontonummer des Empfängers lautete immer auf die Lyoness Europe AG. Die Website für den Login Zugang lautete immer auf www.lyconet.com. Dem Mitglied stand stets „Lyconet“ gegenüber (vgl die „Lyconet-Vereinbarungen“). Die Vertragsformblätter verweisen wechselseitig aufeinander und können nicht unabhängig voneinander gelesen werden. Die myWorld Austria GmbH wird auch nicht unabhängig von Lyconet oder Lyoness tätig.

Dass er als Marketer regelmäßig Lyoness/Lyconet-Seminare/Webinare und Veranstaltungen besuchte, wurde von myWorld etc. noch als Beweis für sein Unternehmertum nachteilig ausgelegt. Seine Investitionen diente alleine zu Zwecken der Geldanlage für seine Pensionsvorsorge. Die Seminare/Webinare hat er nur besucht, um seine Investitionen zu verfolgen, versicherte er, was nachvollziehbar ist und das Gericht auch folgte.

Weiter führt das Gericht aus:

Die myWorld Austria GmbH, Lyconet International AG und die Lyoness Europe AG erweckten im Verfahren wissentlich den Eindruck, es lägen unterschiedliche Sachverhalte und verschiedene Kaufverträge vor. Für den Kläger war der Wechsel der Verträge nicht nachvollziehbar. Ihm stand „Lyconet“ gegenüber. Wie sich aus den AGBs ergibt, ist dieser Effekt von den myWorld-Unternehmen durchaus gewollt. So nennt sich das grundlegende Vertragswerk seit Beginn „Lyconet-Vereinbarung“, obwohl zunächst die Lyoness Europe AG als Vertragspartnerin dahinterstand. Auch das Marketing Programm wird „Lyconet“ genannt. Schließlich propagierte die Lyoness Europe AG auf ihrer Website einen notwendigen „Umstieg“. Die Mitglieder hatten keine Wahl, beim ursprünglichen Vertrag zu bleiben und mussten die neue „Registrierung“ durchführen, zumal sie sonst keinen Zugriff auf ihre Daten und Zahlungsübersichten gehabt hätten. Zur Verschleierung des hier tatsächlich stattfindenden Vertragswechsel nennt sich die neue Vereinbarung auch wieder „Lyconet-Vereinbarung“. Um eine weitere Verwirrung der Mitglieder zu erzeugen, ist der neue Vertragspartner wieder Lyconet International AG. Damit wird der Anschein erzeugt, es habe sich nichts verändert. Die Mitgliedsnummer und Zahlungsmodalitäten blieben stets gleich.

Der Erwerb der sog „Rabattgutscheine“ und „Clouds“, die als sichere Geldanlage beworben wurden, ist erst durch Abschluss der „Lyconet–Vereinbarung“ möglich. Zunächst wurden diese Gutscheine von der Lyoness Europe AG und nach „Umstieg“ von der myWorld Austria GmbH verkauft. Die unterschiedlichen Vertragspartner, die beim Kauf der „Rabattgutscheine“ und später „mVouchern“ gegenüberstehen, sind für Mitglieder nicht leicht erkennbar. Zwar musste das Mitglied hier wieder AGB akzeptieren, doch diese verweisen wieder auf die „Lyconet-Vereinbarung“.

Haben Sie alles verstanden? So sieht vertragliche Transparenz bei der myWorld-Unternehmensgruppe aus.

Das Urteil ist erstinstanzlich und alle drei myWorld-Unternehmen werden sicher in Berufung gehen, aber wie in Norwegen oder der Türkei wird das Verfahren nur in die Länge gezogen da man ein zeitnahes rechtskräftiges Urteil vermeiden möchte.

TÜRKEI – Lyoness als Schneeballsystem per Gericht verboten! Scheinfirma aufgeflogen / Lyoness Kart Hizmetleri Ltd. Sti. unter Konkursverwaltung / Steuerschulden in Millionenhöhe / Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung und vorsätzlichen Bankrott.

Zum Zeitpunkt der erbärmlich niedrigen Zuteilung der S-E2CC im Juni 2020 wurden wir aus der Türkei über abgeschlossene und bereits seit Jahren laufende Verfahren informiert. Die Vorkommnisse und Verurteilungen von Lyoness in der Türkei haben es in sich, wegen der Sprachbarriere sind die Ereignisse wohl anderorts weniger bekannt geworden. Dies ändern wir jetzt.

Mittlerweile liegen uns über 300 Seiten an Dokumenten von türkischen Regierungsstellen vor, die wir in der nächsten Zeit erklärend und übersetzt veröffentlichen werden.

Bereits seit Zeiten der Länderpakete hat Lyoness in der Türkei offenbar alle Umsätze unversteuert direkt auf Konten in ganz Europa (Schweiz, Deutschland, Großbritannien oder UK Island Bankkonten) oder Fremdkonten transferiert, um Steuern zu vermeiden. Wie aus den Ermittlungsakten der türkischen Steuerbehörden hervorgeht, wurde allein in die Schweiz ein Betrag in Höhe von 70.355.352,55 TL, umgerechnet 16.915.399,49 Euro aus der Türkei wohl vorsätzlich unversteuert transferiert.

Lyoness ist belegt in der Türkei verboten. Wir wissen aber auch, das sich Lyoness/Lyconet-Marketer und myWorld selbst um staatliche Anordnungen nicht wirklich viel scheren oder gar von Aktivitäten abhalten lassen (wie in Norwegen auch). Die Behörden in der Türkei haben durch Kontrollen selbst festgestellt, dass verbotene Seminare abgehalten wurden. Bei diesen Seminaren wurde das Schneeballsystem weiter vertrieben und die Teilnehmer aufgefordert, neue potenzielle Mitglieder auf das „sicherste Geschäft der Welt“ aufmerksam zu machen. Als Gegenleistung wird den Teilnehmern versprochen eine noch höhere Provision zu erhalten.

Nachstehend ein Auszug aus dem Beschluss vom 18. Oktober 2018

In einem weiteren Beschluss des Handelsgerichts Istanbul vom 17.01.2019 (Auszug siehe unten) heißt es, dass der Konkurs von Lyoness bekannt gegeben und die Kontrolle des Unternehmens mit sofortiger Wirkung offiziell an ein Istanbuler Verwaltungsbüro übertragen wird.

Nachdem der türkische Staat auch Anklage wegen Steuerhinterziehung eröffnet hat, gründete der Anwalt von Lyoness in der Türkei ein Scheinunternehmen der Lyoness Europe AG und erklärte, dass die transferierten Gelder an die Unternehmen in Europa nicht dem Unternehmen gehörten und beantragte, dass die Zwangsvollstreckungen und Strafen aufgehoben werden. Die türkischen Regierungsstellen sind dem nicht gefolgt.

Nach einer Reihe von Einwendungen ist unseren bisherigen Informationen zufolge, dieser Beschluss seit März 2020 rechtskräftig. Wir veröffentlichen diesen Beschluss in Kürze komplett als beglaubigte Übersetzung

Auszug aus dem BESCHLUSS (Seite 9 von 11) vom 17.01.2019 DATUM DER NIEDERSCHRIFT
Mit der offenen Verhandlung über des Insolvenzverfahrens vor unserem Gericht, wurde folgendes für RECHT ERKANNT UND ENTSCHIEDEN: Aus dem Klageantrag des Prozessbevollmächtigten der Klägerin geht folgendes zusammengefasst hervor: Die Mandantin Lynoss Kart Hizmetleri Tic. Ltd. Şti. ist im Direktorat des Handelsregisters Istanbul unter der Registrierungsnummer 707436 eingetragen. ………. Aufgrund der Geschäfte der Mandantin wurden für sie hohe Beträge an Steuern fällig und ihr Steuerstrafen auferlegt……………… Zur Eintreibung der fällig gewordenen öffentlichen Forderungen, wurden Pfändungsvorgänge eingeleitet, die GmbH war nicht mehr dazu in der Lage, ihre Handelsaktivitäten fortzuführen. Die Bevollmächtigten der Mandantin, der GmbH haben aufgrund dessen mittels eines Steuerberaters zur Bewertung der finanziellen Situation der GmbH gemäß Artikel 179 des Betreibungs- und Insolvenzgesetzes, eine Bewertung auf Grundlage der Finanzdaten durchführen lassen, mit welcher festgestellt wurde, dass die Aktiva der GmbH 1.935.471,49,-TL (Stand 19.01.2019, 309.675,43 €) betrug und die Summe der Passiva 94.620.938,59 TL (Stand 19.01.2019, 16.139.350,35 €) beträgt. Dies zeigt, dass die Passiva der GmbH die Aktiva um 92.685.467,10 TL (Stand 19.01.2019, 15.829.674,09 €) übersteigt und sie bankrott ist. 4. HANDELSGERICHT ISTANBUL.

Was Hubert Freidl und Marco Sedovnik mit dem damaligen Geschäftsführer in der Türkei veranstalteten, nämlich ihm alles in die Schuhe zu schieben, werden wir mit weiteren Veröffentlichungen, Zeugenaussagen, Anklageschriften und persönlichen Interviews vor Ort zeitnah veröffentlichen. Fortsetzung folgt……………………………..

 

Mövenpick mahnt international myWorld/Cashback World ab!

Die Mövenpick mit Sitz in der Schweiz ist eine international tätige Unternehmensgruppe. Die Mövenpick-Gruppe ist mit vier selbständigen Unternehmensbereichen organisiert: Mövenpick Hotels & Resorts, Marché International und Mövenpick Restaurants, Mövenpick Wein und Mövenpick Fine Foods. Sie ist die Gruppe in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika präsent. Mövenpick beschäftigt weltweit über 15000 Mitarbeiter auf Vollzeitbasis.

Auf Anfrage hatte Mövenpick Deutschland bereits jegliche Kooperation mit myWorld/Cashback World dementiert. Die umsichtige Geschäftsleitung hat unsere Hinweise zum Anlass genommen, eingehender recherchiert und entsprechend reagiert.  

Die Mövenpick-Geschäftsleitung teilte mit:

Sehr geehrter Herr Ecker,

nochmals vielen Dank für Ihre Nachricht und vielen Dank dafür, dass Sie uns auf diese unzulässige Verwendung unserer Marken durch myWorld aufmerksam gemacht haben.

Selbstverständlich können wir Ihnen bestätigen, dass zwischen myWorld/Cashback World (vormals Lyoness Europe AG) und Mövenpick weder heute noch in der Vergangenheit geschäftliche Beziehungen oder Kooperationen und auch keine anderen Verbindungen bestehen oder bestanden haben. Insbesondere wurde der Verwendung unserer Marken durch myWorld/Cashback World zu keinem Zeitpunkt zugestimmt und wir wurden von myWorld/Cashback World betreffend die Verwendung unserer Marken auch nie angefragt.

Nach Erhalt Ihres Hinweises haben wir sowohl die myWorld Swiss GmbH wie auch die MY WORLD UAE L.L.C in Dubai schriftlich abgemahnt und aufgefordert, jegliche Nennung von Mövenpick und jegliche Verwendung unserer Marken zu unterlassen und insbesondere jegliche Nennung von Mövenpick und jegliche Verwendung unserer Marken von der Website <https://www.cashbackworld.com> zu entfernen sowie allfällige Links auf Google und ähnlichen Suchmaschinen zu löschen. Sollte myWorld dieser Aufforderung nicht nachkommen, werden wir zivil- und strafrechtliche Schritte sowohl gegen die involvierten Gesellschaften wie auch deren verantwortliche Organe prüfen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Stellungnahme unseren Standpunkt deutlich gemacht haben und danken Ihnen nochmals für Ihre wertvollen Hinweise.

Wieder einmal wurde ein renommierter Unternehmensname über Affiliate-Partner, die offensichtlich bei der Lyoness-(myWorld) Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen, zu Marketingzwecken missbraucht. Auch verdeutlichen diese fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei Cashback World/myWorld listen zu lassen.

BCR/Lyconet-Vogel Florian Vock und seine genialen Ideen! Gefakte Google-Bewertungen für Gastronomie, um über Cashback World die Opfer für Lyconet zu ködern!

Eigentlich fragen wir ausschließlich bei großen und namhaften Unternehmen hinsichtlich einer angeblichen Kooperation mit myWorld/Cashback World an. Siehe auch “Fingierte Partnerunternehmen”.

Das sich die jungen Wilden aus der BCR- oder Black Diamond-Linie für nichts zu schade und Fake-Nachrichten hoch im Kurs stehen, ist mittlerweile bekannt. Den Besitzern einer Burger-Kette war die Aktion eines Florian Vock dann doch zu viel, zumal dies so auch so nicht abgesprochen war. Google selbst lässt sich bei „Fake-Bewertungen“ auch nicht lange bitten und reagiert.      

Aus dem Umfeld des Lyconet-Marketers Herrn Vock Florian wurde uns folgende Gruppenanweisung mitgeteilt: (Rechtschreibung unverändert)

(20.10.2020)
“ https://www.cashbackworld.com/de/cashback/de-de/XXXXXXX-XXXXXXXXX“ (Auf Wunsch der Inhaber wurde die Gastronomie unkenntlich gemacht)
Guten Abend verehrte Gemeinschaft, dürfte ich um positive Bewertungen für das junge Cashbackunternehmen bitten 😇“
(20.10.2020)
„Danke euch und schreibt auch dazu, das ihr es mega findet die endlich auf Cashback zu sehen 🔥  🔥  🔥“
(20.10.2020)
„Danke Leute, Bekommen wir bis morgen früh um 10 Uhr 500 5 Sterne Bewertungen mit dem Hinweis auf Cashback hin?“
(21.10.2020)
„Vielen dank für die guten Bewertungen bei dem Restaurant, der Besitzer Bedankt sich und sagt dankte und würde nun erstmal mit den Bewertungen bei Google Paussieren für den Moment“

Nachdem besagte Burger-Gastronomie und Google von uns schriftlich kontaktiert wurde, meldete sich innerhalb kürzester Zeit der Geschäftsführer und Inhaber der Burger-Gastro bei uns. Der Besitzer hat sich im Übrigen nicht für die Bewertungen bei Florian Fock bedankt und auch kein pausieren erbeten. Im Gegenteil! Er habe Florian Vock aufgefordert die gefakten Bewertungsangaben sofort einzustellen, außerdem habe man sich bei Google bereits selbst gemeldet und die gefakten Bewertungen löschen lassen, gab er weiter bekannt. Leider seien diese zum Teil noch lesbar. Der Geschäftsführer stellte uns gegenüber noch klar, dass er sich von solch unbedachten Aktionen die hart erarbeiteten „guten Rezessionen“ nicht kaputt machen lasse.

Cashback World Deutschland / Fingierte Kooperationen und was Lyconet-Marketer und Mitglieder nicht verstehen wollen!

ZALANDO, NETTO Marken-Discount AG & Co. KG, HERTZ, ADIDAS AG, COMMERZBANK AG, HRS, EUROWINGS GmbH, IDEALO, HERVIS Sport- und Modegesellschaft mbH, MÖVENPICK Deutschland GmbH, AVIRA, BONPRIX, NIVEA Beiersdorf AG uvm. sind keine Partnerunternehmen oder Kooperationspartner!  

Was der Lyconet-Marketer einfach nicht verstehen will: Wenn ein Arbeitgeber zwanzig Gutscheine bei einem Blumengeschäft für seine Mitarbeiter ordert, ist das Blumengeschäft nicht automatisch ein Partnerunternehmen / Kooperationspartner. Genau so aber versucht Cashback World selbst und die bezahlten Affiliate-Unternehmen es den Mitgliedern vorzutäuschen.

Die eingangs genannten Unternehmen wurden von uns in den letzten drei Wochen zu einer Partnerschaft/Kooperation mit myWorld/Cashback World befragt. Auch auf der Website „Cashback World Deutschland“ wird der Eindruck vorgetäuscht, als stünden namhafte Unternehmen in einem geschäftlichen Kontakt mit Cashback World, dabei lassen sich etablierte Unternehmen auf Cashback World überhaupt nicht mehr ein.

Lyoness (jetzt Cashback World) behauptet die größte Einkaufsgemeinschaft der Welt zu sein, schafft es aber in „17 JAHREN“ nicht flächendeckend eine Cashback Card zu etablieren, so wie es Payback in Deutschland oder in kürzester Zeit die „JÖ-Card“ in Österreich geschafft hat?! Mit der JÖ-Card kann österreichweit in jedem BILLA-, Merkur- und PENNY-Supermarkt, BIPA-Drogeriemarkt, LIBRO, bei OMV-Tankstellen uvm. eingekauft, getankt und gespart werden, ohne zuvor einen Gutschein erwerben zu müssen.

Die Originalmails der nachstehend angeblichen Partnerunternehmen liegen uns vor und können jederzeit bei Gericht vorgelegt werden. Hier die einzelnen Rückantworten: (Es steht übrigens jedem Mitglied frei die Unternehmen selbst zu kontaktieren)

ZALANDO SE (Mail vom 06.10.2020)

„Lieber Herr Ecker,

ein kurzes Update hierzu von unserer Seite: Es besteht keine Partnerschaft zwischen Lyoness und Zalando. Wir haben mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, um die von Ihnen genannte Listung als Partner entfernen zu lassen.

Nochmals danke für den Hinweis.“

Netto Marken-Discount AG & Co. KG (Mail vom 21.10.2020)

Sehr geehrter Herr Ecker,

wir nehmen Bezug auf Ihre Nachricht vom 05.10.2020 und danken für den Hinweis.

Wir können Ihnen mitteilen, dass keinerlei Geschäftsverbindungen, insbesondere auch keine geschäftliche Partnerschaft oder Kooperation, der Netto Marken-Discount AG & Co.KG mit dem Unternehmen mWorld/Cashback World, der mWG myWorld Germany GmbH oder mit den Verantwortlichen des Internetauftritts cashbackworld.com bestehen.

Die Darstellungen bezüglich der Netto Marken-Discount AG & Co. KG auf den von Ihnen genannten Webseiten stehen in keinerlei Verbindung zu uns und sind insbesondere nicht von uns veranlasst worden. Wir haben Ihren Hinweis zum Anlass genommen, rechtliche Schritte gegen den Betreiber der Webseite zu prüfen.“

MÖVENPICK (Nachtrag der Geschäftsleitung v. 22.10.2020)

Sehr geehrter Herr Ecker,

nochmals vielen Dank für Ihre Nachricht und vielen Dank dafür, dass Sie uns auf diese unzulässige Verwendung unserer Marken durch myWorld aufmerksam gemacht haben.

Selbstverständlich können wir Ihnen bestätigen, dass zwischen myWorld/Cashback World (vormals Lyoness Europe AG) und Mövenpick weder heute noch in der Vergangenheit geschäftliche Beziehungen oder Kooperationen und auch keine anderen Verbindungen bestehen oder bestanden haben. Insbesondere wurde der Verwendung unserer Marken durch myWorld/Cashback World zu keinem Zeitpunkt zugestimmt und wir wurden von myWorld/Cashback World betreffend die Verwendung unserer Marken auch nie angefragt.

Nach Erhalt Ihres Hinweises haben wir sowohl die myWorld Swiss GmbH wie auch die MY WORLD UAE L.L.C in Dubai schriftlich abgemahnt und aufgefordert, jegliche Nennung von Mövenpick und jegliche Verwendung unserer Marken zu unterlassen und insbesondere jegliche Nennung von Mövenpick und jegliche Verwendung unserer Marken von der Website <https://www.cashbackworld.com> zu entfernen sowie allfällige Links auf Google und ähnlichen Suchmaschinen zu löschen. Sollte myWorld dieser Aufforderung nicht nachkommen, werden wir zivil- und strafrechtliche Schritte sowohl gegen die involvierten Gesellschaften wie auch deren verantwortliche Organe prüfen.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Stellungnahme unseren Standpunkt deutlich gemacht haben und danken Ihnen nochmals für Ihre wertvollen Hinweise.

HERTZ – Autovermietung (Mail vom 06.10.2020)

„Sehr geehrter Herr Ecker,

besten Dank, dass Sie uns erneut auf diese Angelegenheit aufmerksam machen.
Eine direkte Geschäftsbeziehung oder Kooperation zwischen der Hertz Autovermietung GmbH und der myWorld/Cashback World konnte nach wie vor nicht festgestellt werden. Wir werden nun die weiteren einzuleitenden Schritte prüfen.“

ADIDAS AG (Mail vom 16.10.2020)

“Sehr geehrter Herr Ecker,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht und bitte entschuldigen Sie, dass Sie so lange auf eine Antwort warten mussten. Ich kann Ihnen mitteilen, dass keinerlei Zusammenarbeit mit dem genannten Unternehmen besteht.“

Commerzbank AG (Mail vom 08.10.2020)

„Lieber Herr Ecker,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Hier unsere Antwort:
„Die Commerzbank unterhält keine Geschäftsbeziehung zu den genannten Unternehmen. Die Bank hat dem Betreiber der Website die Verwendung der Marke Commerzbank untersagt.“

AVIRA  (Mail vom 09.10.2020)

Sehr geehrter Herr Ecker,

herzlichen Dank für Ihre Anfrage.
Mit folgender Antwort möchten wir auf Ihr Anliegen eingehen: Avira stand nie direkt mit myWorld/Cashback World (ehemals Lyoness Europe AG) in Verbindung. Das bedeutet: Zwischen dem genannten Unternehmen und der Avira Holding GmbH & Co. KG bestand zu keinem Zeitpunkt eine direkte geschäftliche Partnerschaft. Wir sind Ihnen sehr dankbar für die nützlichen Informationen über die unseriösen Pyramiden- und Schneeballsystem-Aktivitäten von myWorld/Cashback World sowie über die in mehreren europäischen Ländern laufenden Verfahren und Ermittlungen gegen das Unternehmen. Wir haben technische Maßnahmen ergriffen, um die Aktivitäten von myWorld/Cashback World, die über dritte ohne unser Zutun erfolgte, zu unterbinden.“

Bonprix – Modeversand (Mail vom 09.10.2020)

“Sehr geehrter Herr Ecker,

Vielen Dank für Ihre ausführlichen und hilfreichen Informationen zu den Geschäftspraktiken von MyWorld/Cashback World. Im Rahmen von Affiliateprogrammen macht Cashback World tatsächlich in einigen Ländern bis heute Werbung für bonprix. Die Beendigung der Zusammenarbeit wurde nun für alle Länder eingeleitet. Wir werden auch um die Löschung unserer Logos auf den Websites von Cashback World und allen anderen Touchpoints ersuchen.

Ich schreibe Ihnen diese Mail im Auftrag unseres Geschäftsführers Herrn XXXXXXX XXXXX, der in CC mitliest.“

HRS – Touristikbuchung (Mail vom 19.10.2020)

„Sehr geehrter Herr Ecker,

es bestand über ein Affiliateprogramm eine Kooperation mit diesem Unternehmen, die wir inzwischen gekündigt haben.

Vielen Dank für ihre Hinweise.“

HERVIS Sport- und Modegesellschaft mbH (Mail vom 12.10.2020)

“Sehr geehrter Herr Ecker,

weder Hervis noch sonst ein Teil der Spar-Gruppe kooperieren mit Cashback World.“

EUROWINGS GmbH (Mail vom 13.10.2020)

„Sehr geehrter Herr Ecker,

vielen Dank für Ihren Hinweis, den wir an unsere Rechtsabteilung weitergeleitet haben. Die Eurowings GmbH unterhält keine Geschäftsbeziehung zu dem von Ihnen genannten Unternehmen. „

IDEALO – Internet GmbH (Mail vom 15.10.2020)

“Sehr geehrter Herr Ecker,

wir bedanken uns vielmals für Ihre Mail und die Erläuterung.
Wir haben nach Erhalt Ihrer E-Mail sofort unsere zuständige Abteilung kontaktiert und um Rückmeldung gebeten. In der Tat kannte man dort die berüchtigte Lyoness AG. Allerdings war die Verbindung zu Cashbackworld nicht bekannt. Die Kollegen haben sofort reagiert und die Teilnahme an dem Cashback-Programm mit sofortiger Wirkung beendet. Wenn Sie die Seite erneut aufrufen, werden Sie bereits eine Fehlermeldung bekommen.
Wir sind sehr dankbar für Ihren Hinweis!“

Mövenpick – Deutschland ( Mail vom 15.10.2020)

„Sehr geehrter Herr Ecker,

vielen Dank für Ihren Hinweis! Die Mövenpick Wein Deutschland GmbH & Co. KG arbeitet nicht mit dem von Ihnen genannten Unternehmen. Es bestehen keine geschäftlichen Kontakte bzw. Kooperationen. In diesem Zusammenhang werden wir umgehend rechtliche Schritte gegen myWorld/Cashback World einleiten.“

NIVEA – Beiersdorf AG (16.10.2020)

“Sehr geehrter Herr Ecker,

nochmals vielen Dank für Ihre Anfrage und den Hinweis, dem wir intern nachgegangen sind. Es gibt eine indirekte Beziehung im Zuge unserer Affiliate Marketing-Aktivitäten für den NIVEA eShop mit der Seite Cashbackworld.com, die zum Unternehmen Lyoness gehört.“ Cashbackworld.com ist ein Publisher, der Teil des Affiliate Netzwerks ist, das wir über unsere Media-Agentur buchen. Wir haben heute die Seite Cashbackworld.com für NIVEA Aktivitäten ausschließen lassen. Zudem haben wir den Sachverhalt zum Anlass genommen und eine Überprüfung aller Publisher-Seiten angeordnet, die für NIVEA aktiv sind, um einen ähnlichen Fall zukünftig zu vermeiden.

„NEUE PRESSE“ in Hannover titelt: „Die Pläne der Schneeballfirma“

Am 14.10.2020 & 16.19.2020 wurden weitere Artikel in der NEUEN PRESSE zu Black Diamond/Lyconet und deren Schneeballsystem veröffentlicht. Nachdem die Pressesprecherin Frau Kelemen nicht mehr für myWorld/Lyconet spricht, musste dennoch die Hoffnung auf bessere Presseantworten begraben werden. Es werden keine Fragen beantwortet, sondern lediglich bekannte wert- und inhaltslose Standardantworten gegeben.

Es wurde eine Online- und Printversion veröffentlicht: (Online-Version vom 14.10.2020)

Hannover: Ominöses Unternehmen baut auf Expo-Gelände

Die „My World Real Estate“ hat ein modernes Bürogebäude auf dem Expo-Gelände gekauft. Die Bauarbeiten haben gerade erst begonnen. Experten bezweifeln, dass diese Firmen in der Lage sei, diesen Bau zu realisieren. Es ist von einem PR-Gag die Rede.

Das modernste Bürogebäude in Hannover, die „Chicago Lane Office Suites“ auf dem Expo-Gelände, ist nun im Besitz der „My World Real Estate“. Bemerkenswert ist das, weil die „My-World-Firmengruppe“ international immer wieder mit Schneeballsystemen in Verbindung gebracht wird.

Der Anwalt des österreichischen Projektentwicklers hat den Verkauf auf NP-Nachfrage bestätigt. „Eigentlich war das ein ganz normales Geschäft“, so der Anwalt. Weil das städtische Bauamt Änderungen am Bauplan wünschte, habe sich der Baubeginn verzögert. Geplant sei eine eingeschossige Tiefgarage gewesen, nun entstehe eine mehrgeschossige.

Wegen einer Planänderung verzögerte sich der Baubeginn

Wegen der Planänderungen und Corona habe sich die Genehmigung des Baus verzögert. Seit drei Monaten liegt nun die Genehmigung vor. Ursprünglich war der Baubeginn bereits 2019 geplant. „Wir haben auch schon einen Ankermieter, der knapp ein Viertel des Gebäudes gemietet hat“, sagt der Anwalt. Das Gebäude bietet 12.000 Quadratmeter Fläche, 2018 war von einem 30-Millionen-Projekt die Rede.

Anfang November soll offiziell der symbolische Spatenstich erfolgen. Das wäre dann bereits das zweite Mal. Am 5. Oktober war der Chef der „My-World-Gruppe“, Hubert Freidl, auf der Baustelle. Allerdings ohne Architekt und Bauunternehmer, was mehr als ungewöhnlich ist. Produziert wurden ein paar Bilder mit positiven Botschaften für die Sozialen Medien und die Fahnen wieder abgebaut.

Große Versprechen vom schnellen Geld

Die „My-World-Unternehmensgruppe“ vereine in 50 Ländern unterschiedliche Marken und Unternehmen unter einem Dach, so ein Firmensprecher. „Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass kein Unternehmen des My-World-Konzerns jemals als Schneeballsystem verurteilt worden ist“, heißt es weiter. Die NP hatte noch weitere Fragen gestellt, die aber unbeantwortet blieben. So zum Beispiel, ob „My World Real Estate“ eine Firma in London ohne eigene Büroräume ist. Laut Ben Ecker gehört die Real Estate zur gleichnamigen „My World Real Estate unlimited“ in London. Bilanzsumme: 340 Pfund (ca. 380 Euro).

Derzeit werben Leute von „Black Diamond“ über Instagram junge Leute für eine „Cash-Back-Card“. Mit dieser Rabattkarte sollen sie Geld verdienen, wenn andere Leute damit einkaufen. Angeblich sind international bekannte Firmen und Marken bei „Cash Back“ dabei. Der NP liegen allerdings zahlreiche Dementis namhafter Firmen vor, das dem nicht so ist.

Junge Leute sollen Geld einzahlen

Black Diamond wirbt gerade für das dubiose Geschäft auf Veranstaltungen in der Region Hannover, erst jüngst wieder am vergangenen Sonntag in Laatzen. Auf dieser Veranstaltung bezeichnet sich ein junger Mann als „Lyconet-Marketer“. Auf Wikipedia heißt es dazu: „In Folge der Gerichtsurteile fand 2018 eine Umbenennung der Firma zu Lyconet statt, das Unternehmen tritt auch als myWorld beziehungsweise Cashback World auf.“

Der Trick bei der Sache ist: Die jungen Leute müssen Geld für die Teilnahme an dem Rabatt-System zahlen und selbst Leute bringen, die daran teilnehmen. Nach Jahren erhalten sie nur einen Bruchteil ihrer Investitionen zurück. Die „Wirtschaftswoche“ hat darüber berichtet. Laut dem österreichischem Online-Nachrichtenportal „Kurier“ hat der Oberste Gerichtshof 2018 ein solches System als illegales Schneeballsystem eingestuft. In dem Medien-Bericht vom 9. März 2020 wird ausdrücklich vor Lyconet und co. gewarnt.

Experte hält das Ganze für einen Marketing-Trick

Und warum jetzt das Engagement von „My World“ in Hannover? „Ich glaube nicht, dass da etwas dahinter steckt. Da geht es nur um Marketing“, sagt Ecker. Der Wirtschaftsjournalist gilt als Experte für das international operierende Schneeballsystem. Bereits in der Vergangenheit habe es große Ankündigungen von Einstiegen bei Internet-Medien oder Einführung einer Kreditkarte gegeben. „Nie ist etwas dabei herausgekommen“, so Ecker.

Sinn und Zweck solcher Marketing-Kampagnen sei neue „Anlageprodukte“ für junge Leute zu schaffen, um sie zu ködern. So soll die „Chicago Lane Office Suites“ das erste von zehn Top-Immobilien-Projekten sein. So wird es in Videos versprochen..

Strafanzeige gegen Black Diamond-Leader! Minderjährige bei Veranstaltung am 11.10.2020. BD-Leader kennen wie Lyconet selbst keine Altersgrenzen!

Nach unseren Informationen wurde in Hannover eine Strafanzeige gegen die Leader von Black Diamond gestellt. Unter den Teilnehmern am BD-Seminar waren, wie uns versichert wurde, auch Minderjährige und die Veranstalter wussten dies auch.

Mit in dieser „Keiler-Partie“ Inga Schwiebert, Melanie Büttner, David Kahl, Kay Hopfenbruch, Fynn Hopfenbruch, Michael Hempel und viele mehr. („Keiler“ nennt man die Antreiber bei den Drückerkolonnen.)

Inga Schwiebert und Melanie Büttner haben das Anwerben sogar noch perfektioniert. Sie mieten eigens eine Wohnung im Beetenbornweg in 27308 Kirchlinteln an – amtlich sind die Damen dort allerdings nicht gemeldet. Aufgrund der fortlaufend negativen Berichterstattungen in den Medien über den Standort Hannover, sind die Frauen Schwiebert und Büttner vermehrt im Raum Heidekreis und Verden auf Kundenfang unterwegs.

Dass Minderjährige angeworben werden, ist übrigens nicht neu. Schon in der Vergangenheit haben Lyconet-Marketer, wie es die beiden Damen sind, kein Erbarmen, mit dem Geld Minderjähriger zu spielen. Lyconet dementierte zwar stets und verwies auf die jeweiligen Marketer hin, aber das Geld der Angeworbenen haben sie dennoch angenommen.

Uns liegen unter anderem aufgezeichnete Gespräche vor, in dem ein Lyconet-Marketer seinem U18-Angeworbenen mitteilt: „Ich habe das mit meiner Upline abgeklärt. Es ist kein Problem, Dich anzumelden – auch wenn Du erst 16 bist.“ Besorgte Eltern kontaktieren uns, da deren Kinder sich Geld für eine „größere Anschaffung“ von den Großeltern borgten. Tatsächlich fütterten sie aber das kriminelle Schneeballsystem von Lyconet.

Ob der Säugling auch schon eine Lyconet-ID hat, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden!

Im März 2020 warnte in Österreich die Arbeiterkammer in einer TV-Sendung vor den Anwerbungsmethoden von Lyconet bei Minderjährigen und Jugendlichen, sowie den sektenähnlichen Verhältnissen.

„Chicago Lane-Immobilie“! Schwere Geburt, ein zweiter Spatenstich und viele Unklarheiten!

Bei einem Immobilien-Projekt in dieser Größenordnung ist es höchst ungewöhnlich, dass Information zurückgehalten und sich der Käufer offiziell zunächst nicht zu erkennen gibt und nur mit seinen Jünger in den sozialen Medien herumeiert.  

Der Anwalt des österreichischen Projektentwicklers hat den Verkauf der „Chicago Lane Immobilie“ an die „myWorld Real Estate“ nun bestätigt. Wir haben zwar noch nichts offiziell, aber diesem Anwalt kann man Glauben schenken, zumal dieser nichts mit der Kanzlei Reif & Partner aus Graz zu tun hat. Eine Baugenehmigung liegt erst seit drei Monaten vor.   

Am 5. Oktober war der Schneeballsystem-Betreiber Hubert Freidl und seine Leader vom Lyconet/Black Diamond-Team auf der Baustelle und produzierten ein paar Bilder als „Spatenstich“ mit positiven Botschaften für die Sozialen Medien. Architekten oder Bauunternehmer, wie sonst üblich, waren nicht vor Ort. Für den 5. November 2020 wurde nun ein weiterer „Spatenstich“ anberaumt, wozu das „Kasperletheater“ dann am 05. Oktober veranstaltet wurde, weiß niemand so genau. Außer das in den sozialen Medien weiter mit gestellten schönen Bildern auf Mitgliederfang für das Schneeballsystem gegangen wird.

Nun stellt sich jeder, der Lyoness/Lyconet/myWorld kennt und einfachste Grundrechenarten beherrscht die Frage, wie soll das alles funktionieren und woher kommt das Geld? Wer hat mit welchen Mitteln hier investiert? Gewinne aus dem Cashback, eventWorld etc. können es nicht sein, wird das Geld aus dem Verkauf der EC X und der neu geworbenen Mitgliedern verwendet? Dann hätte myWorld ein Problem! Kommt das Geld von den verschiedenen Firmen auf Malta und/oder Zypern? Damit werden sich die zuständigen Stellen beschäftigen müssen.

In welchem Verhältnis soll jetzt überhaupt der EC X-Inhaber an dieser Immobilie partizipieren, noch dazu mit diesen Nutzungsbedingungen? Vielleicht kann es uns einer der BCR-, BD- oder Lyconet-MatheGenius nachvollziehbar vorrechnen? Was hat Lyoness/Lyconet/myWorld in der Vergangenheit schon als „Sensationen“ angekündigt. Die eigene Mastercard war eine vor Gericht nachgewiesene „glatte Lüge“, weitere verschiedene Cashback-Bankkarten ebenso, wo ist eigentlich „Eyetime“(?), da sollte es doch bereits seit 2019 keine Konkurrenz mehr geben, die bisherigen Auszahlungen der einzelnen Cloud’s sind auch ein Desaster, ob es Amazon nächstes Jahr noch gibt seit myWorld Marketplace online ist? Großer Gott, bitte!   

Spätestens beim neu anberaumten Gerichtstermin am Handelsgericht wird die Ehefrau von Mario Kapun, die „myWorld-Finanzexpertin Frau Claudia Kapun“ erklären müssen, wie sich all dies errechnet und zusammensetzt. Wir freuen uns alle sehr darauf! Vorausgesetzt, die Dame wird nicht zum vierten Mal in Folge „für einen Tag krank“, wie in den letzten zwei Jahren.  

Inzwischen sind uns die Hintergründe bekannt, mehr dazu in den nächsten Artikeln!

10.000 neue Marketer in Deutschland geworben! Bilanz eines „Aussteigers“ bei Lyoness/Lyconet! „Geld und viele Freunde verloren!“

Wieder ein Artikel in der deutschsprachigen Tagespresse zu den Umtrieben von „Black Diamond Suxess Club & der Black Diamond ÖWA“, die für das Schneeballsystem Lyconet die Werbekeule schwingen. Zu dem „Aussteiger“ im Zeitungsartikel gibt es aber noch mehr zu erzählen.

Ein „alter Hase“ (der Redaktion persönlich bekannt) im Geschäft war er, in bester aufsteigender Position beim Schneeballsystem Lyoness/Lyconet. „Mein Gewissen hat sechs Jahre lang ausgesetzt, als ich für diese Bande tätig war.“ 

Er habe viel zu spät erkannt wie alles tatsächlich funktioniere und dass im Grunde alle auch innerhalb der Struktur belogen werden, nur damit Umsatz für die sehr kleine „Führungs-Elite ganz da oben“ generiert werde. Verschiedenste Veranstaltungen zur Bespaßung der eigenen Truppe organisieren und ständiges Anheizen der Downline mit markigen Sprüchen war sein „täglich Brot“, wie er zu berichten weiß. Unter den sogenannten „Führungskräften“ brachen Wettbewerbe aus, wer mit „seinen Leuten“ mehr Umsatz im Monat schaffe. „Sag ihnen was sie hören wollen, aber Positionen Positionen Positionen schreiben.“

Das ist nicht unbekannt, gibt es doch ein Video mit Lyconet-Guru Hubert Freidl, indem er mit ähnlichem Wording von seinen Jüngern fordert: „Schreibt am Pool Positionen Positionen Positionen.“ Dieses Video ist fast 10 Jahre alt, die „Black Diamond-Leader“ waren zu dieser Zeit noch mit Zahnspange unterwegs, aber dieses Credo gilt immer noch und wird nach wie vor von denjenigen, deren Gewissen derzeit pausiert, weitergetragen. Hier der Artikel……….

Artikel „Neue Presse“ 07.10.2020

EC X-Immobilie: “Spatenstich” nur Show! Bauunternehmen und Architekt kennen myWorld nicht!

„Der Name „myWorld Real Estate“ sagt uns überhaupt nichts“ und „…von einem „Spatenstich“ haben wir erst durch die Anfrage der örtlichen Presse erfahren,“ teilte das Bauunternehmen mit. Auch beim Architekturbüro ist eine Firma „myWorld Real Estate“ nicht bekannt und auch nicht der Bauherr. Von einer angeblichen Langzeitvermietung an REGUS wissen beide nichts.

Am 05.10.2020 versuchte der Schneeballsystembetreiber Hubert Freidl und seine Anhänger von „Black Diamond“ mit einen „fingierten offiziellen Spatenstich“ des Immobilienprojektes „Chicago Lane“ zu verkaufen, damit seine „deutschen Keilertruppen“ erneut Geld einsammeln gehen können.

Fake-Truppe Hannover

Unmittelbar nach der Kabarettvorstellung wurde die Fahnen samt Stangen abgebaut und der Spuk war vorbei.

Jetzt gibt es auch noch die Website https://www.myworld.realestate/, ausschließlich in englischer Sprache und im selben Design wie die von „Riegler & Partner“. Damit sollen wohl die ausländischen „EC X-Inhaber“ beruhigt werden. Als Fertigstellung wird das II. Quartal 2021 angeben, wie auch immer das gehen soll.

Das auf dem Grundstück gebaut wird mag sein, aber weshalb bestätigt die Baufirma nicht die englische 1-GBP-Gesellschaft „myWorld Real Estate Ltd.“ als Bauherrn, wenn man doch schon so schön die Fahnen für ein paar Tage hat aufstellen lassen. Aus welchem Grund ist Herbert Riegler von „Riegler & Partner“ als Bauherr telefonisch nicht zu erreichen, dabei müsste er bei einem Bauvorhaben ganz vorne mit dabei sein und mit den Medien sprechen wollen.

„MyWorld“ macht mit dem Immobilienprojekt offiziell die große Welle in den sozialen Medien, aber vor Ort verstecken sie sich. Wie passt das zusammen?!