Der Dezember 2018 ist der Monat der Entscheidungen für Lyoness in Italien und Norwegen.

Die Autorità garante della concorrenza e del mercato, auch bekannt als Antitrust oder AGCM, ist die nationale Wettbewerbsbehörde Italiens.

Am 18.12.2018 fällt in Italien das Urteil, ob Lyoness dort als Schneeballsystem eingestuft wird oder nicht. Der Sachverhalt dürfte wie in Norwegen gelagert sein. Im Bereich Cashback-World ist Italien tatsächlich der stärkste Markt, was die Tätigkeit von Lyconet mit dem Vertrieb und Anwerben neuer „Sponsoren“ nicht besser macht.

Am 11.12.2018 entscheidet man in Norwegen darüber, ob die Wettbewerbsbehörde (formale) Fehler im Verbotsverfahren gemacht hat. Wird dies verneint, ist die Entscheidung zum Verbot von Lyoness in Norwegen endgültig und auch die eingeschränkte Erlaubnis für das Cashback-Geschäft erloschen.

Über die Entscheidungen werde ich sofort informiert werden.    

ERGO-Versicherungsgruppe war nie Kooperationspartner von Lyoness ! Versicherungsgruppe hat eigene Recherchen betrieben.

Die Ergo Group Aktiengesellschaft (eigene Schreibweise ERGO) ist ein international tätiger Versicherungskonzern mit Sitz in Düsseldorf der fast 30.000 angestellte Mitarbeiter weltweit beschäftigt. Hinzu kommen rund 13.000 hauptberufliche Vertreter. Ergo gehört zur Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft AG. Mit laufenden Einnahmen aus Versicherungsbeiträgen in Höhe von rund 19 Milliarden Euro ist die Ergo Group 2017 einer der großen Erstversicherer in Deutschland und Europa.

Die ERGO-Versicherung wurde auf der Cashback World-Website als Partnerunternehmen 609001641 ausgewiesen. Auf Anfrage zu dieser Kooperation mit Lyoness, wurde die Versicherungsgruppe ERGO selbst tätig und recherchiert u. a. auch in den eigenen Reihen.

Zwischenzeitlich ist das ERGO-Logo entfernt worden. Die Lyoness-Pressestelle wurde um eine Stellungnahme gebeten.

Nachstehend die Mitteilung (Mail liegt vor) der Pressestelle von ERGO:

„Sehr geehrter Herr Ecker,

zwischen unserem Haus und den von Ihnen genannten Unternehmen bestand nie eine direkte Vertragsbeziehung. Es gab jedoch eine uns unbekannte Zusammenarbeit zwischen einem Werbedienstleister und dem Publisher mWS myWorld Solutions AG. Mit der Veröffentlichung und Nutzung des Logos wurde gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen. Entsprechend wurde der Werbedienstleister mit sofortiger Wirkung aufgefordert, die Zusammenarbeit mit dem genannten Unternehmen aufzukündigen und zukünftig keine Zusammenarbeit mehr zuzulassen.
Zudem wurde eine niedrige einstellige Zahl lokaler Vermittler identifiziert, die – da ihnen die Hintergründe nicht bekannt waren – ohne unsere Kenntnis mit Cashback/myWorld kooperierten. Die Vermittler haben die Kooperationen zwischenzeitlich beendet.“

Mit freundlichen Grüßen
ERGO Group AG
Global Corporate Communications
Bereichsleiter
ERGO-Platz 1
40477 Düsseldorf

Dieser Stellungnahme von ERGO ist nichts mehr hinzuzufügen. Es ist ziemlich dreist, wie sich Lyoness am Markennamen ERGO bedient hat.

Lyoness betont nicht Bestandteil von strafrechtlichen Ermittlungen zu sein! Nur Geschäftsführer betroffen!

In einem Schreiben vom 22.11.201 im Verfahren 11 Cg 75/16s 8 auf Seite 2, Absatz 3 (Schreiben liegt vor) teilen die Lyoness-Anwälte folgendes mit:

Es ist zwar richtig, dass zu Az. 115 Js 915/16 der Staatsanwaltschaft Köln ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren anhängig ist, jedoch wird dieses gegen den aktuellen und den ehemaligen Geschäftsführer der mWG myWorld Germany GmbH mit dem Sitz in Köln (welche vormals unter Lyoness Germany GmbH firmierte) geführt. Die mWS myWorld Solutions AG wie auch mWG myWorld Germany GmbH sind darin weder involviert, noch sonst irgendwie beteiligt. Die beiden Beschuldigten werden durch zwei jeweils unterschiedliche Rechtsanwälte vertreten.“

Nun soll der ehemalige und aktuelle Geschäftsführer (Libor Smerda & Guido van Rüth) verantwortlich für dieses Debakel sein? Lyoness sei darin weder involviert, noch sonst irgendwie beteiligt? Interessant!

Lyconet – Verhaltenscodex verärgert Mitglieder / Urteile zum Schneeballsystem

Ein Verhaltenscodex verärgert Lyconet-Mitglieder wieder einmal. Diese spricht für sich, aber lesen

Sie selbst Verhaltenscodex 

Es sind die intransparenten, bewusst irreführenden AGB von Lyoness/Lyconet, die den Eindruck vermitteln sollen, dass die geleisteten Zahlungen nicht rückzahlbar und auch nicht rückforderbar seien.  Unerheblich ist auch, ob Sie Verbraucher oder Unternehmer sind, weil § 879 Abs. 2 ABGB darin keinen Unterschied macht.

Die AGB sind größtenteils mit rechtskräftigen Urteil (10 Ob 45/16i) des OHG  vom 18.05.2017 als nichtig erklärt worden. In diesem Urteil findet sich auch die EU-Rechtsprechung wieder, die aktuellen AGB stehen ebenso bereits in der Kritik, da dass System immer gleich ist.

Mittlerweile sind zahlreiche weitere Urteile ergangen, welche das „Geschäftsmodell“ von myWorld/Lyoness/Lyconet als Schneeballsystem qualifizierten. Mit geringem Rechercheaufwand sind folgende Urteile zu finden.

Urteile zum Schneeballsystem:

BG St. Johann im Pongau 05.11.2018 2 C 771/17v, BG Wr. Neustadt 31.10.2018 7 C 5/18b, BG Wr. Neustadt 31.10.2018 7 C 662/17v, BG Neunkirchen 09.10.2018 23 C 523/18v, 23 C 524/18s, BG Wr. Neustadt 28.09.2018 7 C 619/17w, BGHS Wien 27.09.2018 16 C 455/17d, BG Hall in Tirol 24.09.2018 5 C 476/17w, BGHS Wien 21.09.2018 10 C 333/17v, HG Wien 09.09.2018 51 Cg 82/17, BGHS Wien 21.08.2018 15 C 498/17w, BGHS Wien 21.08.2018 15 C 434/17h, HG Wien 20.08.2018 48 Cg 6/18v, BGHS Wien 07.08.2018 4 C 238/16b, BG Hall in Tirol 31.07.2018 3 C 627/17m, BG Hall in Tirol 30.07.2018 3 C 628/17h, BG Waidhofen a.d. Thaya 27.07.2018 8 C 156/18y, BG Waidhofen a.d. Thaya 24.07.2018 8 C 414/17p, BG Waidhofen a.d. Thaya 24.07.2018 8 C 415/17k, BG Weiz 11.07.2018 53 C 149/17h, BG Salzburg 22.06.2018 12 C 2/18x, BG Graz-Ost 19.06.2018 206 C 361/18m, BG Bruck a.d. Mur 30.05.2018 3 C 254/17s, BG Bruck a.d. Mur 30.05.2018 3 C 252/17x, BGHS Wien 29.05.2018 3 C 49/17b, BGHS Wien 29.05.2018 3 C 518/16x, BGHS Wien 28.05.2018 3 C 287/17b, BG Gmünd 25.05.2018 6 C 734/17t, BG Gmünd 25.05.2018 6 C 736/17m, BG Gmünd 25.05.2018 6 C 735/17i, BG Graz-Ost 19.05.2018 206 C 1225/17v, BGHS Wien 18.05.2018 3 C 123/16h, BG Graz-Ost 03.05.2018 204 C 26/17f, BG Gänserndorf 26.04.2018 12 C 45/18k, BG Gänserndorf 26.04.2018 12 C 1808/17y, BG Steyr 24.04.2018 14 C 500/17f, BG Gänserndorf 23.04.2018 12 C 1846/17m, BG Waidhofen a.d. Thaya 20.04.2018 8 C 506/17t, BG St. Veit an der Glan 20.04.2018 5 C 539/17d, BG Hollabrunn 11.04.2018 2 C 586/17g, HG Wien 30.03.2018 581 Cg 20/17w, BG Graz-West 13.03.2018 9 C 4/18t, BG Thalgau 24.02.2018 2 C 474/16k, BGHS Wien 19.02.2018 21 C 241/17w, BG Eisenstadt 15.02.2018 3 C 400/17d, BG Eisenstadt 09.02.2018 3 C 394/17x, BGHS Wien 06.02.2018 21 C 4/17t, BG Gänserndorf 31.01.2018 12 C 348/16s, BGHS Wien 30.01.2018 21 C 123/16s, BG Schwechat 26.01.2018 16 C 257/17s, BG Eisenstadt 15.01.2018 3 C 148/17w, HG Wien 08.01.2018 51 Cg 6/17i, BG Gänserndorf 29.12.2017 12 C 1051/17z, BG St. Johann im Pongau 20.12.2017 6 C 459/16i, BG Innsbruck 05.12.2017 16 C 243/17i, BG Bludenz 29.11.2017 3 C 293/17h, BG Oberwart 17.11.2017 2 C 715/17p, BG Waidhofen a.d. Thaya 07.11.2017 8 C 314/17g, BG Feldkirch 25.10.2017 20 C 260/16s, BG Zwettl 19.09.2017 1 C 357/17y, BG Zell am See 08.09.2017 16 C 630/16z, BGHS Wien 04.09.2017 13 C 273/17t, BG Baden 23.08.2017 7 C 1601/16k, BG Innsbruck 24.07.2017 26 C 208/17s, BG Innsbruck 14.07.2017 26 C 609/16k, BG Innsbruck 12.07.2017 26 C 610/16g, BG Feldkirch 28.06.2017 8 C 631/16m, BG Traun 08.06.2017 9 C 332/17y, BG Hall i.T. 17.05.2017 4 C 217/16y, 4 C 216/16a, 4 C 215/16d, BG Hall i.T. 12.05.2017 4C 229/16p, LG Steyr 28.04.2017 3 Cg 40/16g, BG Vöcklabruck 09.03.2017 45 C 527/16k, LG Salzburg 04.01.2017 22 R 351/16w, BG Neulengbach 27.01.2017 2 C 311/16d, BG Salzburg 11.10.2016 31 C 651/16z, BGHS Wien 12.09.2016 21 C 150/15k, BGHS Wien 08.09.2016 21 C 311/15, HG Wien 30.11.2015 1 R 192/14b, LG Linz 09.06.2015 32 R 135/14z, LG St. Pölten 29.04.2015 21 R 1/15b, BG Linz 25.09.2014 8 C 1516/13z, BGHS Wien 16.07.2014 1 C 98/14i, BG Neunkirchen 11.03.2015 23 C 206/14w, BG Eferding 21.01.2014 6 C 658/13b, BG Krems 13.01.2014 3 C 526/13a, BG Amstetten 23.10.2014 20 C 275/14y, LG Krems 30.07.2013 6 Cg 34/13d

Europas größte Fachhandelskette „FRESSNAPF“ kein offizieller Partnerunternehmen!“ Lyconet-Interessent deckt nächsten „Fake-Partner“ auf!

Die Fressnapf Holding SE ist ein Franchise-Unternehmen mit Sitz in Krefeld. Sie ist mit 1.459 Märkten (davon 886 in Deutschland) sowie rund 12.000 Mitarbeitern in Europa die größte Fachhandelskette für Tiernahrung und -zubehör. Der Umsatz betrug im Jahr 2017 rund 1.978 Mio. €.

Inzwischen ist das Unternehmen FRESSNAPF von der Cashback World-Seite verschwunden. Wie es dazu kam, haben wir einem umsichtigen und aufgeklärten Lyconet-Interessenten zu verdanken, der die richtigen Fragen an der richtigen Stelle stellte.

Wir haben daraufhin ebenfalls das Unternehmen FRESSNAPF kontaktiert und relevante Gerichtsurteile, Gutachten etc. zur Verfügung gestellt. Hier die Rückantwort der Pressestelle:

Sehr geehrter Herr Ecker,

danke für Ihre Anfrage.

Nach Rücksprache und Prüfung im Haus besteht keine Kooperation zwischen der Fressnapf-Gruppe mit den von Ihnen genannten Unternehmen. Im Rahmen eines Affiliate-Programms in Deutschland gab es eine mittelbare Kooperation, die aber zwischenzeitlich beendet worden ist.

Mit den besten Grüßen aus Krefeld

Pressesprecher

Manager Corporate Relations

Fressnapf Holding SE

D-47809 Krefeld

Nachstehend die Nachricht des Lyconet-Interessenten an uns und die verifizierte Korrespondenz zwischen dem Lyconet-Interessenten und FRESSNAPF.

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Nachrichtentext:
„Hallo,
ich habe zum Thema „Lyoness“ ein weiteres Fake-Partnerunternehmen ausfindig machen können. Bei meiner eignen Recherche (Nachdem mich eine Freundin auf solch ein Marketer-Werbetreffen mitgenommen hatte), wollte ich einfach mal schauen, wie es mit Fressnapf aussieht…Folgend, zuerst mein Anschreiben, sowie die Antwort von Fressnapf Deutschland:

„Hallo 🙂
Ich habe gestern einen Vortrag von der Gruppe „Cashbackworld“ hören dürfen. Unter anderem wurde Ihr Unternehmen als Partnerunternehmen von Cashbackworld betitelt. Was mich nun wundert: Wieso dies nicht groß auf der Website von Fressnapf beworben wird, und die Nutzung von Cashback lediglich über einen Reflink erfolgen kann.
Zu sehen ist die Partnerschaft hier: https://www.cashbackworld.com/de/cashback/de-de/609001063-fressnapf

Nach etwas Recherche fiel mir nun auf, dass wohl desöfteren unerlaubt „angebliche“ Partnerunternehmen beworben wurden, obwohl dies nicht der Wahrheit entspricht.

Meine Frage ist nun, ob Fressnapf Deutschland ein offizieller Partner der Cashbackworld ist, oder man unwissend als „Partner“ verkauft wird.

Viele Grüße,
Stefan *’Name geändert!“

Nun die Antwort von Fressnapf an *Stefan:
„Danke für deinen Hinweis. In der Tat ist diese Partnerschaft von uns so nicht gewollt. Wir gehen auf die Firma zu und werden diese Partnerschaft kurzfristig beenden. Viele Grüße, Fressnapf-Team“

Es ist echt erschreckend mit welchen Methoden die Firma rangeht. Aktuell versucht man Vertrauen zu schaffen, nach dem Motto:“Hey, wir haben die Formel 1, MotoGP und Manchester City als Partner. Welches Illegale Unternehmen könnte solch große Partner haben?!“
Dazu kam folgendes Zitat:“[…]Die Firmen mit welchen wir Partnerverträge haben, haben Rechtsabteilungen die sind größer als das Gebäude. Und die haben auch Google!![…]“, um das Argument „Ich habe auf Google gefunden…“ zu entkräften.

Vielen Dank für die Aufklärung dieser Seite! Dadurch bin ich der „Falle“ entkommen! 🙂

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Wir bedanken uns bei *Stefan für die Recherche !

Lyoness / bereits gekündigte Konten werden ohne Zustimmung der Inhaber reaktiviert!

Vermehrt wenden sich ehemals deutsche Lyoness-Mitglieder an uns, die als Geschädigte bei der Staatsanwaltschaft Köln (Az. 115 Js 915/16) gelistet sind. Obwohl die Mitgliedschaften teilweise bereits vor Jahren gekündigt und von Lyoness selbst schriftlich bestätigt wurden, reaktivierte Lyoness-Cashback World ungefragt und unerlaubt die geschlossen geglaubten Lyoness-Accounts und hinterlegte meist einen Balance Bonus zwischen 50 und 500 €, mit dem Hinweis, der Betrag stünde als Einkaufsgutschein zur Verfügung und die Auszahlung auf ein Girokonto sei nicht möglich.

Die ehemaligen Mitglieder wurden per SMS über ihre Gutschrift informiert, diese wandten sich wiederum mit dem Verweis auf die bereits (teilweise vor 5 Jahre) erfolgte Kündigung an Lyoness. Lyoness Deutschland behauptet von nichts zu wissen und ignoriert die eigene Kündigungsbestätigung. Im Gegenteil! Seit der Reaktivierung des Lyoness-Accounts gehen tägliche Anrufe verschiedener Lyconet-Marketer ein, die alles versuchen um die Geschädigten „zurück in die Familie“ zu holen.

Unabhängig davon, versucht mutmaßlich Lyoness so auf die Geschädigten im laufenden Ermittlungsverfahren Einfluss zunehmen. Die Geschädigten werden seit der Reaktivierung der Konten wiederholt aufgefordert, sich gegenüber der ermittelnden Staatsanwaltschaft als Nicht-Geschädigte zu melden.

Lyoness hat naturgemäß über deren Anwälte entsprechend Einsicht in die Ermittlungsakte und kann ersehen, wer als Geschädigter gelistet ist und entsprechend auf die Personen zugehen.

 

 

Questra World Global S.L.: BaFin untersagt Unterstützung der grenzüberschreitenden Anlageverwaltung der Atlantic Global Asset Management!

Die BaFin hat mit Bescheid vom 1. Oktober 2018 gegenüber der Questra World Global S.L., Madrid, Spanien, die sofortige Einstellung von Tätigkeiten angeordnet, durch die die Gesellschaft in die unerlaubten Geschäfte der Atlantic Global Asset Management einbezogen ist.

Die Questra World Global S.L. erbringt für die nicht lizenzierte Atlantic Global Asset Management Dienstleistungen. Hierbei handelt es sich insbesondere um den Vertrieb und die Vermarktung der Finanzprodukte der Atlantic Global Asset Management.

Die BaFin hat bereits in der Vergangenheit gegenüber der Atlantic Global Asset Management die Einstellung ihrer unerlaubten grenzüberschreitenden Tätigkeit angeordnet.

Der Bescheid ist sofort vollziehbar, ob sich Questra daran halten wird bleibt erneut abzuwarten.

INTERSPORT Deutschland untersagt Cashback-World die Logo-Nutzung!

INTERSPORT ist die größte mittelständische Versandhausgruppe im weltweiten Sportfachhandel. Unter dem Dach der IIC-Intersport International Corporation GmbH, der Einkaufs- und Management-Gesellschaft der Intersport-Gruppe, sind 5800 Standorte in 65 Ländern zusammengeschlossen. Diese erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro. Das weltweit führende Unternehmen ist mit einem Marktanteil von rund 36 % in Deutschland und über 20 % in Europa auf Platz 1 im Sportfachhandel positioniert.

Wie zahlreiche anderer namhafter Unternehmen, war auch INTERSPORT Deutschland mit eigener Partnerunternehmens-ID bei Cashback World gelistet. Dass es sich hier lediglich um einen reiner Gutscheinpartner handelte, wurde weitestgehend verschwiegen. Die wenigsten erkennen die Bedeutung, dass es sich lediglich um einen Gutscheinpartner handelte und die Logo-Nutzung markenrechtlich nicht gestattet war.

Auf Anfrage bei der INTERSPORT-Zentrale wurde mitgeteilt

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Mail (liegt vor) vom 01.10.2018:

„Es hat zwischen der INTERSPORT Deutschland eG und der Lyoness Europe AG zu keiner Zeit eine Kooperation gegeben. Auch wurde die Lyoness Europe AG nicht zur markenrechtlichen Nutzung des INTERSPORT-Logos ermächtigt. Nach Ihrem Hinweis haben wir den Verkauf von INTERSPORT-Gutscheinen an die Lyoness Europe AG eingestellt. Aufgrund der Geltendmachung eines markenrechtlichen Unterlassungsanspruchs wird das INTERSPORT-Logo nun nicht mehr bei Lyoness aufgeführt.“

Freundliche Grüße aus Heilbronn

INTERSPORT Deutschland eG

Referentin Unternehmenskommunikation

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Es zeigt sich immer wieder, dass verschiedene Affiliate-Partner offensichtlich bei der Lyoness-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch verdeutlichen die fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei myWorld/Lyoness (Cashback World) listen zu lassen.

Italienische Wettbewerbsbehörde „AGCM“ leitet Untersuchung gegen Lyoness Italia ein!

Die Autorità garante della concorrenza e del mercato, auch bekannt als Antitrust oder AGCM, ist die nationale Wettbewerbsbehörde Italiens. Ein Vorgehen der Behörden dürfte recht schmerzlich für myWorld/Lyoness/Lyconet etc. sein, gehört Italien doch zu den umsatzstärksten Ländern von Lyoness und hat dort die höchste Partnerdichte, wenn diese auch im Vergleich zu anderen Cashback-Anbietern recht gering ist.  

Die AGCM hat am 24.09.2018 auf ihrer Website (AGCM Pubblicazioni) veröffentlicht, dass unter der Referenznummer PS11086 am 20. Juli 2018 eine Untersuchung gegen Lyoness Italia wegen unlauteren Geschäftspraktiken, irreführender Werbung, Verletzung der Verbraucherrechte und Betreiben eines Schneeballsystem eingeleitet wurde. 

Wie bekannt ist, wurde Lyoness inzwischen in Norwegen von der dortigen Lotterie- und Wettbewerbsbehörde mit Beschluss vom 31. Mai 2018 verboten. Zeitgleich meldete die norwegische Behörde diese Entscheidung der EFTA (Europäische Freihandelsassoziation), der Norwegen seit 2003 angehört. Diese Behörde überwacht die Einhaltung von Gesetzen innerhalb der EWR (Europäischen Wirtschaftsraum) und den jeweiligen Mitgliedsstaaten. 

Dieser Eingabe und aufgrund zahlreicher Beschwerden bei der AGCM über Lyoness in Italien, wurde diese Untersuchung eingeleitet.

 

BILD-Artikel vom 03.09.2018! „Die miese Masche mit den Protz-Fotos im Netz!“

Nach gut neun Monaten an Recherchearbeit und rechtlichen Reibereien, erschienen am 03.09.2018 die ersten BILD-Artikel des Redakteur Herrn Jan Frederik Langshausen. Er hatte zuvor selbst verschiedene Lyconet-Veranstaltungen besucht und bei uns angefragt, ob wir ihm Kontakte zu Geschädigten, Anwälten etc. herstellen können.

Artikel: Die miese Masche mit den Protz-Fotos

Artikel: Als ich das System kapiert hatte, war es bereits zu spät!

Sehr erfreulich ist auch, dass sich nun auch die TV-Medien für das Schneeballsystem „myWorld/Lyconet“ interessieren, verschiedene Reportagen in Vorbereitung sind und tatkräftig von uns unterstützt werden.

Natürlich ließ die Reaktion der „flammenden Lyonesen“ nicht lange auf sich warten, es wurde niveaulos gedroht, beschimpft, beleidigt und die negative Berichterstattung sogar als Bestätigung der „außergewöhnlichen Exklusivität“ von Lyconet bewertet. Auch wurde argumentiert, die BILD-Zeitung sei für eine rein plakative Berichterstattungen bekannt und ohnehin unseriös, was kompletter Unsinn ist. Mal sehen was die Lyonesen sagen, wenn die ersten kritischen Reportagen in renommierten TV-Formaten ausgestrahlt werden.