„Lyoness Golf Open“ Vertrag bis 2020 vorzeitig aufgelöst!

Auch die Golf Open Event GmbH und Lyoness gehen nun bei den „Lyoness Golf Open“ getrennte Wege, obwohl ein Vertrag bis 2020 bestand. Schuld und Tat angemessen hat sich Lyoness als Sponsor/Partner klangheimlich verabschiedet und ist von allen relevanten Websites verschwunden. Ersetzt werden die „Lyoness-Open“ ab 2018 durch das „Shot Clock Masters“. Wir gratulieren.

Wir erinnern uns. Im Frühjahr 2015 wurde auch noch vollmundig die „ÖGV-CashbackCard“ mit den 100.000 österreichischen Golfclub-Mitgliedern als „langfristige Partnerschaft“ beworben und angepriesen. Gerademal ein Jahr später (Anfang 2016) wurde die ÖGV-CashbackCard in Kooperation zwischen dem ÖGV und Lyoness bereits wieder eingestellt.

Die „Lyoness Golf Open“ waren für ein Schneeballsystem wie Lyoness/Lyconet eine willkommene Plattform zur Selbstinszenierung.

Lyoness mit Fristsetzung der Aufsichtsbehörde unter Zugzwang!

Taschenrechner raus bei Lyoness. Wie rechnet man den Behörden glaubhaft vor, dass durchaus beachtliche Umsätze in Norwegen, ausschließlich durch die Cashback-Card-Nutzung von 130.000 Mitglieder (laut eigenen Angaben!) und 689 Einzelhändler im Land, lukriert wurden.

In einem Artikel vom 14.10.2017 ( Artikel Bergensavisen 14.10.2017 ) des Journalisten Stain Espeland der norwegischen Zeitung Bergensavisen, wird auf weitere Ermittlungen der norwegischen Aufsichtsbehörde hingewiesen.

Die Aufsichtsbehörde (***siehe unten) hat Lyoness mit einem neunseitigen Schreiben aufgefordert, darzulegen, dass die Einkünfte von Lyoness in Norwegen aus den Umsätzen mit Waren und Dienstleistungen resultieren, und nicht daraus, dass andere Mitglieder für das System geworben werden. In letzterem Fall müsse von einem unzulässigen Schneeballsystem ausgegangen werden.

Lyoness wurde zudem aufgefordert, den Jahresabschluss für 2016 sowie die Zahlen für 2017 bis dato vorzulegen, sowie weiters eine Dokumentation über die Herkunft der Umsätze zu erstatten und darüber hinaus darzulegen, wie die Zahlungen von Mitgliedern im Jahr 2016 und bis 1.10.2017 verwendet wurden. Dafür wurde Lyoness eine Frist bis zum 3. November gesetzt.

Aus den uns vorliegenden internen Auswertungen, u. a. zur Lyoness-Europe und Lyoness Norway mit den Schlüsselkennzahlen (KPIs, Key Performance Indicator) ist ersichtlich, dass die Umsätze bei Lyoness zu ca. 98 % von neu geworbenen Mitgliedern und deren Investitionen erbracht wurden. Die Umsätze mit der Cashback-Card sind allg. mit ca. 2% verschwindend gering. Die jährlichen Umsätze hieraus würden lediglich für einige Monate die Fixkosten des Lyoness-Unternehmen abdecken.

Bemerkenswerterweise wird Lyoness am Schluss des Schreibens ausdrücklich aufgefordert, irreführende Presseaussendungen, wonach die Tätigkeit von Lyoness von der norwegischen Aufsichtsbehörde genehmigt worden sei, zu unterlassen, da gerade das Gegenteil der Fall ist – nämlich ein anhängiges Verfahren zur Prüfung, ob ein Schneeballsystem vorliegt.

Nach den Grundsätzen skandinavischer Transparenz ist zu erwarten, dass die Antwort von Lyoness auf der Website der Aufsichtsbehörde veröffentlicht wird.

In dem Artikel wird auch ausgeführt, dass es in Norwegen 130.000 Lyoness-Mitglieder geben soll (dem wird kein Glauben geschenkt, in Anbetracht der Einwohnerzahl Norwegens von rund 5 Mio. Menschen mit gerade einmal 689 Lyoness-Händlern. Lyoness hat bereits die Händlerzahlen von 75.000 geschönt, tatsächlich sind es 50.670 Stand 09.09.2017). Auch in Norwegen, hat man es vor allem auf junge Erwachsene abgezielt, die über ihren Freundeskreis zu Investitionen motiviert werden, wobei Lyoness auch monatliche „Ansparpläne“ anbietet. Es würde auch dazu kommen, dass junge Erwachsene die Schule abbrechen, um sich ganz Lyoness widmen zu können.

*** https://lottstift.no/om-oss/aktuelt/lotteritilsynet-vurderer-om-lyoness-er-ein-pyramide/

 

 

 

(Quellen zum Inhalt: u. a. Bergensavisen, Dr. Fromhold, Dr. Schöberl)

Lyoness spielt mit eBay und „narrt“ Mitglieder !

Aufmerksame Lyoness-Mitglieder haben uns auf einen Benachrichtigung auf der Lyoness-Webite zur eBay-Partnerschaft hingewiesen, dass angeblich „Aufgrund technischer Probleme seitens ebay mussten wir das Partnerunternehmen deaktivieren. Von allen Seiten wird mit Hochdruck an dem Problem gearbeitet.“    Siehe auch Screenshot:

Lyoness eBay

Anfang Sept. 2017 erklärt eBay noch in keiner Partnerschaft mit Lynoss zu stehen. Wir haben erneut bei eBay nachgefragt. Eine Beantwortung wird umgehend veröffentlicht.

 

Lyoness: „VKI-Sammelaktion und ein schmutziges Agreement?“

Inzwischen vielfach verurteilt, unzählige Zivilprozesse verloren, rechtskräftig in Österreich und der Schweiz als Schneeballsystem verurteilt, in weiteren Staaten laufen strafrechtliche Ermittlungsverfahren und ein Ende ist „noch“ nicht in Sicht. Geschädigte erheben nun Vorwürfe gegen Behörden und Institutionen, besonders in Österreich wächst nach dem wegweisenden OGH-Urteil der Unmut über das Vorgehen des VKI (Verein für Konsumenteninformation) und der Sammelaktion.

Bereits Ende Juli 2017 fand ein Gespräch mit Frau W. (Leiterin-Bereich Recht) des VKI in Wien statt, um u. a. über die sogenannte Sammelaktion zu sprechen. Es ist bekannt, dass Lyoness sich nicht wirklich um Verurteilungen schert, diese auch einfach leugnet und verdreht. Schmutzige Deals und Interventionen aller Art gehören zum Tagesgeschäft eines Hubert Freidl und seinen Anwälten Dr. Reif und Mag. Zotter.

Die VKI-Leiterin-Recht räumte bei diesem Gespräch ein, dass es da wohl ein „stillschweigendes Übereinkommen“ mit Lyoness gäbe, man wolle damit die geplante Sammelklage unterstützen. Mein naheliegendes Anliegen, umgehend die Fassung „AGB November 2014“ ebenfalls gerichtlich überprüfen zu lassen wurde lediglich zur Kenntnis genommen und nicht weiter kommentiert. Seither lässt sich die Dame auch telefonisch verleugnen und beantwortet keine Nachfragen mehr.

Wissenswert auch, bereits Mitte 2016 hat in den Geschäftsräumen der VKI ein Gespräch in großer Runde zur Causa Lyoness stattgefunden. Die seinerzeit noch sehr engagierte VKI-Mitarbeiterin zeigt sich zeitlich bzgl. des OGH-Urteil besorgt, rechnete zum Dez. 2016 oder aber bis spätestens Anfang 2017 damit. Sie würde regelmäßig beim OGH nachfragen und betonte ein gesteigertes Interesse seitens der VKI in der Causa Lyoness.

UND JETZT WIRD ES INTERESSANT!

Am 13.07.2017 informierte der derzeit führende Lyoness-Rechtsexperte RA DR. Fromhold darüber, dass besagtes OGH-Urteil bereits am 18.Mai 2017 ergangen sei, aber weder auf der VKI-Website oder bei Medien etwas zu finden sei. Ebenfalls am 13.07.2017 um 9:35 Uhr wurde diesbezüglich die VKI kontaktiert und erfragte, aus welchem Grund ein angeblich doch „so herbeigesehntes Urteil“ ganze ZWEI MONATE nach Verkündung weder auf der Website des VKI oder bei Medien zu finden sei? Postwendend um 10:04 Uhr (29 Minuten später) erteilte die VKI darüber Auskunft, dass soeben eine Presseaussendung veröffentlicht wurde. Innerhalb von 29 Minuten wurde also – zufällig zeitgleich? – ergangenes OGH-Urteil wahrgenommen, eine Presseaussendung verfasst und eine Veröffentlichung erarbeitet?! Ist unglaubwürdig.

Vielmehr unterstreicht es den mutmaßlich „schmutzigen Deal mit Lyoness“ welcher offensichtlich beinhaltet, ergangenes OGH-Urteil solange wie möglich nicht offiziell bekanntwerden zu lassen. Dies hat auch für zwei Monate bereits funktioniert. Die Fassung „AGB November 2014“ bleibt vom VKI unberührt, immerhin verkauft Lyoness/Lyconet/Cashback World (obwohl inzwischen ebenfalls als rechtswidrig eingestuft) weiter fleißig damit deren Cloud‘s. Die Sammelklage ermöglicht Lyoness zudem einen weiteren Zeitgewinn, da die Klagen zunächst gesammelt und Lyoness  sicher einen großzügigen Bearbeitungszeitraum einfordert. Abschließend wird  Lyoness sich sehr günstig mit der Sammelaktion des VKI vergleichen. Lyoness kann dies in Folge als „bereinigte Altlasten“ pompös publizieren, die VKI lässt sich ebenfalls feiern und die Geschädigten bleiben auf erheblichen Verlusten sitzen.

Zur Information!

Der VKI hat am obersten österreichischen Gerichtshof in Wien am 18. Mai 2017 unter dem Gz. 10 Ob 45/16i, ein entscheidendes Urteil zu den Lyoness-AGB Urteil gewonnen.

Gem. diesem OGH-Urteil (Seite 51) muss es in der auflagenstärksten Tageszeitung in Österreich veröffentlicht werden. NICHTS dergleichen wurde vom VKI unternommen!    

Weiter hat das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht in der Rechtssache 5 R 212/16g für die klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt:

Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig.

Auszug aus dem Entscheidungsgründe zu den „AGB Neufassung 2014“ im Urteil (Seite 4):

„Die AGB würden auch grob benachteiligende Klauseln enthalten, die gemäß § 879 ABGB und § 6 Abs 3 KSchG nichtig und unwirksam seien. Die AGB 2014 seien gemäß § 864a ABGB auch nicht Vertragsinhalt geworden. Sie seien im Übrigen wegen Sittenwidrigkeit und Intransparenz nichtig. Weiters habe sich die Klägerin mangels Aufklärung bzw. durch Irreführung durch die Beklagte bei Abgabe der Erklärung, die neuen AGB 2014 zu akzeptieren, in einem Irrtum befunden.“ „Es könne dahingestellt bleiben, ob die neuen AGB für Lyoness- Mitglieder Fassung November 2014 und die Lyconat-Vereinbarung Fassung November 2014 gemäß § 864a ABGB überhaupt jemals Vertragsbestandteil geworden seien. Alle darin enthaltenen Klauseln, die das Recht des Kunden auf Rückforderung bereits geleisteter An-/Teilzahlungen bei Beendigung des Vertragsverhältnisses beschränken bzw. ausschließen sollten, seien genauso gröblich benachteiligend und intransparent wie jene in den vorangehenden Fassungen der AGB.“

 

Strafanzeige! Lyoness-Aufsichtsrat fälscht Unterschrift von Kundin!

Dem ehemaligen Vorsitzenden des Lyoness-Aufsichtsrat – KR Andreas Werner – stehen weiteren unangenehme Fragen bevor. Bei der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wurde wegen Urkundenfälschung eine weitere Strafanzeige (68 St 411/17g-1) gegen ihn eingebracht.

Im Rahmen eines Zivilverfahren gegen Lyoness am Bezirksgericht Wien, wurden der Lyoness-Geschädigten und ehemaligen Lebensgefährtin des Ex-Lyoness-Aufsichtsrat, verschiedene Gutscheinbestellungen zu ihrem Account vorgelegt. Die Unterschriften darauf weckten die Aufmerksamkeit der Geschädigten. Bei näherem Hinsehen stellte sie die Fälschung ihrer Unterschriften fest, erkannte aber anhand der markanten Füllhalterschriftstärke und der Schriftführung verschiedener Buchstaben, die Handschrift ihres ehemaligen Freundes KR Andreas Werner wieder.

Dieser hätte Gutscheinbestellungen auch mit „i.A.“ oder „i.V.“ und mit seinem eigenen Namen unterschreiben können, aber er hat mutmaßlich vorsätzlich und in Täuschungsabsicht die Unterschrift der Geschädigten gefälscht.

Der umtriebige Kommerzialrat Werner hatte, nachdem die Geschädigte sich von ihm trennte, dieser per Mail (liegt ebenfalls vor) angeboten, deren Lyoness-ID weiter entsprechend günstig im System setzen zu können. Seine persönliche und freundschaftliche Beziehung zu Lyoness-Akrobaten Gerry Seebacher würde diese Möglichkeit eröffnen. Die Geschädigte lehnte dies ab.

Während der gemeinsamen Beziehung hatte der Kommerzialrat Werner nämlich die Lyoness-ID seiner Lebensgefährtin verwaltet und ungewöhnlich hohe Vergütungen hierauf lukriert. Eben solch hohe Vergütungen, die jedem ahnungslosen Neumitglied als „passives Einkommen“ in Aussicht gestellt werden. Allerdings hat er sich diese hohen Vergütungen auch stets umgehend nach Gutschrift auf deren ID ausbezahlen lassen.

Obwohl die Lehrerin nach der Trennung ihren Lyoness-Account unverändert beließ, brachen die ungewöhnlich hohen Vergütungen mit Auszug des werten Herrn Kommerzialrat aus dem Haus der Geschädigten, nahezu auf „NULL“ ein. Erst im Nachgang und dem Vergleich zu anderen Lyoness-ID konnten ihr hier die eklatant hohen Vergütungen aufgezeigt werden. Der ständig finanziell klamme Kommerzialrat, hatte sich für seinen maroden Wiener Weinhandel und repräsentativen Lebenstil, bereits unmittelbar vor seiner Zeit bei Lyoness erheblich bei der Geschädigten und deren Mutter verschuldet. Dies belegen uns vorliegende Schuldscheine, Überweisungen und Quittungen.

Es steht außer Frage, dass er sich über die Lyoness-ID seiner ehemaligen Lebensgefährtin und der Möglichkeit der Systemmanipulation, u. a. mit deren eigenen Geld und Nachteil bereichert hat.

 

 

 

 

 

Weitere namhafte Unternehmen und Affiliate-Partner kündigen Lyonessverträge auf!

Für Oktober 2017 haben weitere namhafte Unternehmen die Zusammenarbeit mit Lyoness aufgekündigt. Die Unternehmensnamen dürfen und werden erst Anfang Oktober veröffentlicht.

Ebenso haben sogenannte Affiliate-Partner mittlerweile eine Vertragskündigung bestätigt, was Lyoness besonders hart treffen dürfte. Über Affiliate-Agenturen nutzt Lyoness die verdeckte Möglichkeit, sich über vermeintliche Geschäftspartnerschaften mit namhaften Unternehmen zu präsentieren, ohne tatsächlich in einer direkten Geschäftspartnerschaft mit diesen Unternehmen zu stehen.

Wie zwischenzeitlich bekannt und wiederholt aufgedeckt wurde, bedient sich Lyoness gerne am seriösen Ruf von namhaften Unternehmen, um das eigene negative Image zu kaschieren und der Vertriebssparte Lyconet die Neugewinnung von investitionswilligen „Cloud-Kunden“ zu erleichtern.

Wie vorliegende Mailkorrespondenz belegt, verwenden Empfehlungsgeber und leitende Lyconet-Vertriebler gerne den Satz: „Glaubst Du/Glauben Sie ein Unternehmen wie “ …………..“ würde in einer langjähriger Geschäftspartner mit Lyness/Lyconet stehen, wenn ………“ 

Die 16-monatige „Lyoness-Historie“ im Überblick !

Mai 2016:

Lyoness und das Debakel mit Indien

Während sich Lyoness noch in „vermeintlicher Unantastbarkeit“ sonnt, tauchen jetzt neben Deutschland auch in Indien große Probleme auf.

Der zunächst riesig erscheinende Markt in Indien hat für die Lyoness-Macher eine einträgliche Einnahmequelle dargestellt, aber dabei hat Lyoness die dortige Rechtslage unterschätzt. Die Gier war stärker und bevor eine Registrierung bzw. Genehmigung durch die Behörden vor Ort erfolgte, verkaufte man schon fleißig „Länder-Pakete-Indien“ als „passive Einkommensquelle“ an gutgläubige Lyonessen.

Am 21.05.2016 wurde ein „Opening Event“ im Hotel Regency/Neu Delhi gefeiert. Auch die Website „lyoness.in“ ist online, es werden aber nur Online-Shops angezeigt. Die am indischen Verrechnungsprogramm beteiligten Mitglieder sollen nach drei Jahren die Möglichkeit haben, dass Treueprogramm in Indien weiter zu empfehlen. Die indischen Behörden haben aber eine Genehmigung für die frisch gegründete Lyoness India Private Ltd., New Delhi, und alle im Zusammenhang stehenden Firmen aus der Lyoness-Struktur, dementiert. Hier wird aus der Not heraus mit dem Feuer gespielt, denn Lyoness hat bereits vor drei Jahren etwas verkauft, was es so nicht gibt und führt jetzt kleine Kunststücke für das weit entfernte Europa auf, um den Eindruck zu vermitteln, es ginge nun endlich los.

Juli 2016:

Trotz Abmahnung: Lyoness wirbt immer noch mit Mastercard

Lyoness wirbt überraschenderweise noch immer mit dem Mastercard-Namen. Wir sind der angeblichen Geschäftsbeziehung von Mastercard und Lyoness  auf den Grund gegangen. Laut Mastercard-Österreich-Chef Gerald Gruber hatte Mastercard nie eine direkte Geschäftsbeziehung mit Lyoness. Mastercard-Österreich-Chef Gruber habe, nachdem bekannt wurde, dass Lyoness wieder aktiv mit dem Namen Mastercard wirbt, wieder eine Abmahnung ausgeschickt. Mastercard sei „formal noch nicht vor Gericht gegangen, aber die entsprechenden rechtlichen Schritte wurden angedroht.“

Lyoness USA nur noch in Fort Lauderdale vertreten und Indien ist weg

Lyoness Indien war eine ganze Zeit von der Lyoness-Country-List verschwunden, obwohl der Markt seit drei Jahren offen sein sollte. Über die Problematik dort wurde bereits berichtet. Die Probleme in Indien sind für Lyoness größer als bisher angenommen. Inzwischen wurde dem Lyonessvertrieb dort die Tätigkeit untersagt. Dies bedeutet im Klartext: Lyoness hat wissentlich drei Jahre lang unter falschen Voraussetzungen die Gelder der Kunden eingesammelt und diese zweckentfremdet. Aktuell ist dort lediglich die Lyoness India Pvt Limited mit Unternehmenszweck „Buchhaltung“ geführt und im propagierten „Indien der Markt mir unendlichen Möglichkeiten“ sind aktuell (Stand: 04.09.2017) ganze 57 Einzelhändler aufgeführt die die Cahsback-Card akzeptieren.

Unsere Recherchen in den USA haben ergeben, dass lediglich noch die Lyoness Management Americas Inc. mit Sitz in Fort Lauderdale/Fl., in 474 3351 Delaware Secretary of State, in diesem Land vertreten ist und als Privatpersonenfirma eingetragen ist. Als Beteiligungen sind neben Lyoness Schweiz noch Ländergesellschaften mit Sitz in Australien, Österreich, Belgien, Kanada, Deutschland und Schweiz angeführt. Die repräsentablen Vertretungen in Kalifornien und im Empire State Building sind verschwunden. In den Büroräumen in Fort Lauderdale war niemand anzutreffen, nach der Auskunft vor Ort würde es sich hier nur um ein virtuelles Büro handeln, mit der Option „Tagesbüros“ anbieten zu können.

Lyoness Asia

Genauso düster das Bild in Thailand. In Bangkok gibt es 23 Einzelhändler, die die Lyoness-Cashback-Card akzeptieren, in ganz Thailand gerade einmal 24 Einzelhändler. Im gesamten asiatischen Raum gibt es noch nicht einmal 500 kleine Einzelhändler, die die Karte akzeptieren. Bei den repräsentativen Büroräume in CentralWorldCenter stehen seit Monaten die Büromieten aus – das kennen wir doch auch schon aus Graz….

 August 2016:

Handelsketten distanzieren sich von Lyoness

Lyoness schmückt sich gerne mit fremden Federn und listete auf der Website etliche „Partner“ auf – wie zum Beispiel Kika/Leiner, Booking.com, Lego, Microsoft, Nike,  Nordsee, OMV, Stiefelkönig, Palmers, Swarovski… und noch viele mehr. Ralph Lauren etwa zählt zu jenen, denen gar nicht bewusst war, dass er „Partner“ ist. Auch Douglas und Palmers, wehren sich dagegen mit Lyoness zusammenzuarbeiten. Auch Toys’R’Us, Delka, Salamander und Vögele,… wollen nicht als Partner von Lyoness bezeichnet werden. Die Handelsketten wehren sich und es werden von einigen rechtliche Schritte gegen Lyoness vorbereitet. Lyoness verliert zusehends seine großen, werbewirksamen Zugpferde und die Luft wird für die Einkaufsgemeinschaft immer dünner.

 Wie Lyoness seine Mitglieder in und mit „Asien/Arabien“ für dumm verkauft!

Im Zuge des Kontinentalstarts der Region Asia-Pacific gab es die Buchungsaktion „Asia Pacific“ mit einem enorm langem Buchungszeitraum von 17.07.2012 bis Januar 2014. Es bestand für Premium-Mitglieder die Möglichkeit, Mitgliedsvorteile aus vollständig bezahlten Einkäufen bzw. voll- sowie an-/teilbezahlten Gutscheinbestellungen im Treueprogramm Asiens zu buchen. Mit den Anzahlungen sollten die Mitglieder an den Einkäufen der ihnen zugeteilten Kunden auf dem asiatischen Markt profitieren. Nur gibt es in Thailand eben keine Einkaufsgemeinschaft. Es gibt zwar eine Lyoness Siam Co., Ltd., doch ist dies nur eine Alibi-Gründung um den getäuschten Kunden eine Repräsentanz vor Ort vorführen zu können. Das Büro dieser Gesellschaft befindet sich im Einkaufszentrum Central World, No.999/9, Suite ML1711, 17th Floor, Rama 1 Road, Bangkok 10330. Diese ist nahezu verwaist und nach Auskunft in der Informationszentrale nur sporadisch besetzt.

Beim Central World Center (früher World Trade Center) handelt es sich um das größte Einkaufzentrum in Südostasien und das sechstgrößte Shopping Center der Welt und es verwundert, dass nicht ein einziger der zahlreichen Shops in dieser Mega-Mall ein Partnerunternehmen von Lyoness ist und die Lyoness Cashback-Karte akzeptiert. Dasselbe gilt für die übrigen großen Shopping Malls in Bangkok wie Siam Paragon, Siam Discovery Center, MBK, Siam Center oder Emporium Shopping Mall, wo ebenso kein Händler mit Lyoness in Verbindung steht. Die Liste der Händler, welche eine Kooperation mit Lyoness haben, ist beschränkt auf – sage und schreibe 25 Stück – in ganz Thailand! Doch es handelt sich hierbei weder um bekannte noch um große Geschäfte, sondern um äußerst unbedeutende Kleinsthändler und -gewerbe ohne Rang und Namen.Dass es vor Ort keine Einkaufsgemeinschaft Lyoness gibt, wird auch daraus evident, dass alle Zahlungen in Thailand nicht an die Lyoness Siam gehen, sondern die Verrechnung durch die Lyoness Group AG, Grazbachgasse 87-93, 8010 Graz, Austria, erfolgt.

In Dubai hält man ein Büro im Emaar Business Park, Building 4, 6th Floor, P.O. Box 390490, Sheikh Zayed Road Dubai, United Arab Emirates. Auf der Website von „Lyoness.com/ae“ steht im Impressum die Lyoness Europe AG, vor Ort auf der Firmentafel ist jedoch die „Lyoness Management GmbH“ mit Sitz in Graz aufgeführt und auch dieses Büro ist nur sporadisch mit einer Postsammelstelle besetzt. Mit der Shoppingsituation in VAE ist es ähnlich wie im asiatischen Raum bestellt. So findet man z. B. in Dubai „The Mall“, in einem Shoppingcenter mit einer gigantischen Größe von insgesamt 1 Millionen Quadratmetern und 1.200 Geschäften, nur 1 Geschäft, das „Pink Panther Store“, das laut Kennzeichnung die Cashback-Card akzeptieren würde. Die seit drei Jahren dort tätige Dame in diesem Store bedankte sich dafür, dass ihr die Bedeutung eines „Lyoness-Cashback“-Aufklebers im Eingangsbereich erläutert wurde, denn damit eingekauft habe noch niemand.

Oktober 2016:

Lyoness als „Schneeballsystem“ verurteilt

 Ein weiteres Urteil – Az. 21 C 311/15m – des Bezirksgericht für Handelssachen Wien vom 08.09.2016 bestätigt nun bereits zwei vorangegangene Urteile und festigt die bisherigen Entscheidungen zu Lyoness als Schneeballsystem. … mehr Details dazu finden Sie hier!

Auch in der Schweiz ist mit einer bravourösen Begründung am 20.09.2016 ein Urteil des Kantonsgericht Zug ergangen. Auszüge des Urteils finden Sie hier!

Juni 2017:

Hubert Freidl und seine neue Firma „Organic+“

Hubert Freidl vertreibt neben seinen klassischen Lyoness-Produkten nun Nahrungsergänzungsmittel mit einer neuen Firma, namens „Organic+“. Das Impressum auf der Organic-Website zeigt die Verbindung zu Lyoness auf. Als Medieninhaber ist nicht die Organic+ selbst angeführt, sondern die Lyoness Europe AG in Buchs (CH). Bei Bestellung auf der Organic-Website wird man auch noch direkt auf die Lyoness-Website weitergeleitet.Auch in der Welt des Sportsponsorings ist das neue Unternehmen von Hubert Freidl schon zu finden. Das „Lyoness Open“ wird offensichtlich nicht mehr direkt von Lyoness gesponsert, sondern neuer Sponsor ist – Überraschung! – die Firma Organic+!

Österreichischer Golf-Verband hat keine Kooperation mehr mit Lyoness!

Zwischen dem österreichischen Golfverband (ÖGV) und Lyoness besteht keine Kooperation mehr, wie uns Herr Generalsekretär Herr Robert Fiegl vom ÖGV schriftlich bestätigte. Lyoness kündigte bereits im März 2015 eine wegweisende und langfristige Partnerschaft mit dem ÖGV und seinen 100.000 Mitgliedern an. Die „langfristige“ Partnerschaft hat aber gerade mal ein Jahr gehalten. Der Verband hat scheinbar bald erkennen müssen, dass eine Kooperation mit Lyoness nichts bringt und, dass Lyoness scheinbar auch kein verlässlicher Partner ist.

Hubert Freidl investiert 2 Mio. in Fa. Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH!

Der CEO und Lyonessgründer Hubert Freidl hat über seine asiatische Firmierung/en ganze 2 Millionen Euro in „Omis Apfelstrudel“ investiert. Zwar ist Hubert Freidl in Österreich nicht mehr gemeldet, aber als großzügiger Investor bei „Omis Apfelstrudel“, Fa. Kendlbacher Getränkevertriebs GmbH aus 8792 Sankt-Peter Freienstein, legt er „sein Geld“ wohl gerne in der Heimat an.

Juli 2017:

Lyoness AGB „NULL UND NICHTIG“ / OGH Wien hat Revision verworfen

Der Oberster Österreichische Gerichtshof in Wien hat am 18. Mai 2017 unter dem Gz. 10 Ob 45/16i, in einem 53-seitigen und längst überfälligen Urteil (Urteil OHG) zu den Lyoness AGB, Recht gesprochen und die von Lyoness eingelegte Revision verworfen. Das von Lyoness lange hinausgezögerte Urteil hat eine starke Signalwirkung. Neben der Tatsache, dass Lyoness bereits ein rechtskräftig verurteiltes Schneeballsystem ist, wurde nun auch in letzter Instanz festgestellt, dass alle Verträge/AGB von 2007, 2009, 2012 von und mit Lyoness „null und nicht“ sind.

Lyoness Presseaussendung zu AGB-Urteil ist falsch!

Wir beleuchten die aktuelle Presseaussendung von Lyoness, in der Lyoness zu dem Urteil des OGH betreffend der AGB Stellung nimmt. Wir treten zur Gegendarstellung an, decke Unwahrheiten in der Presseaussendung auf und erklären, warum viele Aussagen falsch sind. Das Urteil in seinen 53 Seiten ist eindeutig. Das vorliegende rechtskräftige OGH-Urteil steht in einer Linie mit den vielen Zivilurteilen und deckt sämtliche Mitglieder (nicht nur unternehmerisch tätige Personen) ab, da der OGH explizit darauf eingegangen ist, dass eben nicht zwischen angeblichen Unternehmern und Konsumenten zu unterscheiden ist. Lyoness behauptet hier das Gegenteil! Unsere Gegendarstellung im Detail lesen Sie bitte hier!

Lyoness/Lyconet! Gericht sieht „AGB Neufassung 2014“ als sittenwidrig und intransparent wie vorangegangene AGB!

Das Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz, Gerichtsabteilung 5, hat als Berufungsgericht durch die Richterinnen Dr. Clementschitsch (Vorsitz), Mag. Janisch und Dr.  Unterberger, in der Rechtssache 5 R 212/16g  am 18.01.2017 der klagenden Partei (einer Gastronomiefachfrau) für Recht erkannt. Der von Lyoness eingebrachten Berufung wird nicht Folge gegeben und eine Revision sei nach § 502 Abs 2 ZPO ebenso unzulässig. Dieses Urteil ist rechtskräftig. Auszüge aus dem Urteil finden Sie hier!

OGH-Urteil zu Lyoness-AGB findet sich bereits in ersten Verfahren wieder!

Das Handelsgericht Wien, Abteilung 58.1 Wien hat am 20. Juli 2017 durch Richterin Mag. Mathilde Beranek, AZ: 581 Cg 44/16y-11 als Schneeballsystem erkannt und die AGB als nichtig erklärt. Das OGH-Urteil zu den AGB vom 18.05.2017 fand bereits bei ersten Entscheidungen Eingang. Mehr Details finden Sie hier!

August 2017:

Lyoness – Cashback World / ohne gültige AGB auf dem Markt?

Die AGB von Lyoness aus der Vergangenheit wurden per Gericht als „null und nichtig“ erklärt, aber auch die aktuellen AGB wurden inzwischen ebenso als sittenwidrig eingestuft. Welche AGB den neuen Mitgliedern jetzt vorgelegt werden, ist wohl einfach zu beantworten. Die bereits abgeurteilten AGB werden „rotzfrech“ weiterverwendet, es zählen eben nur die Einnahmen über die Clouds, ungeachtet der sich nun anbahnenden nächsten Klagewelle mit den zur Zahlung fälligen Clouds. Erste „Cloud-Geschädigte“ klagen bereits ihr Leid, von Lyoness/Lyconet „geradezu bedrängt“ zu werden und auf eine Auszahlung der Gelder zu verzichten. Die Argumentation von Lyoness/Cashback World es betreffe ja nicht das Cashback-Geschäft ist reine Makulatur, da sich das Unternehmen seit jeher über den Verkauf von Länder-, Businesspaketen oder der jetzigen Cloud finanziert hat. Rein rechnerisch ist dies mit den Umsätzen aus dem Cashback-Bereich und den von Lyoness „gefakten Mitgliederzahlen“ schon nicht möglich.

 

Lyoness jetzt „Cashback World“, aber die Probleme bleiben!

Offensichtlich wird der Name Lyoness derart mit mutmaßlichen Betrügereien in Verbindung gebracht, dass man sich mit einer Namensänderung ein anderes (neues) Image versucht zu verschaffen. Die Probleme sind dadurch aber nicht weg, es bleibt die begründete Einschätzung, dass hier die eigene Marke verleugnet werden soll. Allerdings zwecklos, man kann ein „Schneeballsystem“ nennen wie man will, es bleibt ein Schneeballsystem. Die Haftungsfrage bleibt ohnehin unangetastet….bald mehr dazu!