Umstrukturierung und neue Partner bei der BE Konfliktmanagement!

Die BE Conflict Management Inc. hat seit 6. Mai 2019 ihren Hauptsitz in der Vereinigten Staaten,

444 Brickell Avenue, Suite 51270,

Miami, FL 33131

Tel: +1 (305) 615-1655, Fax +1 (305) 615-1122,

Mail: office@bekm.us.

Eingetragen im Handelsregister Florida unter der P19000039786.

Die BE Konfliktmanagement Europa ist ein Service der BE Conflict Management Inc. und Anlaufstelle für unsere europäischen Kunden.

Postadresse: Opernring 1/R 747, 1010 Wien

Mobil +49 (0) 173 3048724

Fax:  +43 (1) 25330333458 

Unsere neue Firmierung ist u. a. der aktuellen Entwicklung bei MyWorld/Lyoness/Lyconet nebst Nebenfirmen geschuldet, deren Vertriebsmethoden, nun auch verstärkt in den sozialen Netzwerken, immer aggressiver werden.

Mit unseren neuen Geschäftspartnern und internationalen rechtlichen Vertretern wählten wir die USA als Hauptsitz, da uns aus den USA eine große Welle von Anfragen von Lyoness/Lyconet-Geschädigten erreicht, die sich getäuscht und betrogen fühlen. Gerade im englischsprachigen Raum formiert sich derzeit massiver Widerstand gegen Lyoness/Lyconet, da sich die seit Jahren prognostizierten Weltneuheiten im typischen Lyoness-Wording nach der anfänglichen Euphorie nicht einstellten.

Zudem sind wir seit einigen Monaten in der Lage, die Forderungen gegen Lyoness/Lyconet – einer eingehenden Prüfung vorausgesetzt – über einen unserer Partner ankaufen zu können. Seit Monaten sind wir mit dieser angepassten Vorgehensweise auch erfolgreich für unsere Kunden aus dem englischsprachigen Raum.

Abschließend freuen wir uns zusammen mit unseren neuen Partnern, auf einem höheren Level gegen das in Österreich und der Schweiz rechtskräftig verurteilte, in Norwegen verbotene und in Italien rechtlich angezählte Schneeballsystem Lyoness vorgehen zu können.

Lyconet-Marketer Ede Buser und seine veröffentlichten falschen Behauptungen!

Der Schweizer Lyconet-Marketer Ede Buser veröffentlicht auf seiner Website https://lyconet-basel.ch/infos/tatsachen/ gravierende Unwahrheiten.

Wir sind zwischenzeitliche Beleidigungen, Beschimpfungen und Drohungen von Lyonesen gewohnt, aber die meisten Inhalte auf der Website von Ede Buser sind an Unsinn und glatten Lügen kaum zu überbieten.

Auch der Lyoness-Anwalt Herr Mag. Zotter wird nicht müde, für seine werte Mandantschaft in Bezug auf unsere Veröffentlichungen eine Klage nach der anderen einzureichen. Wer unsere Website verfolgt, weiß, ohne Erfolg. Im Gegenteil!

Mit Teilurteil des HG Wien Az. 11 Cg 75/16s-39 vom 21. März 2019 wurde unter Punkt 2. geurteilt: „Das weitere Klagebegehren, der Beklagte (B. Ecker, damit es auch Herr Ede Buser versteht) sei gegenüber der Klägerin (Lyoness Europe AG) schuldig, ab sofort die Behauptung und/oder Verbreitung der Äußerung – Lyoness lügt – und/oder sinngleiche Äußerungen zu unterlassen, wird abgewiesen.“ Es ging in diesem Fall um eine angebliche Bankkooperation mit der BAWAG P.S.K Cashback-Card (http://www.bekm.eu/deja-vu-angebliche-bawag-p-s-k-cashback-card-wieder-eine-luege/), mit der geworben wurde.

Schon mit einer Lyoness-Mastercard bewarb man schonungslos eine Kooperation, die jedoch nicht bestand, was MASTERCARD schriftlich bestätigte. Der abgemahnte sogenannte Drittanbieter (die Presse berichtete), von dem Lyoness nichts gewusst haben will, war in Wahrheit ein in Gibraltar ansässiges Unternehmen, das zuvor von einem Lyonesen für diesen speziellen Fall zum Zweck der Täuschung gegründet worden war.

Kurz um: wenn Lyoness lügt, dann darf es auch veröffentlicht werden!       

Als charakterliche Bankrotterklärung von Ede Buser ist seine Aussage über Herrn Fritz Bähler zu werten, einem 87-jährigen pensionierten Schweizer Bankdirektor.

Er schreibt (Rechtschreibung von Ede Buser übernommen): „Sein Freund Fritz Bähler unterstützt ihn Tatkräftig bei dessen Machenschaften. Der 87-jährige Fritz Bähler schreibt täglich im K-Tipp sine Lügengeschichten. Das er schon länger in seiner Nachbarschaft unbeliebt ist und auch in der Familie der Segen schief hängt ist Ihm egal. Leute, welche Ihn kennen, schütteln nur ratlos den Kopf und bedauern den Rentner.“

Wie tief muss man sinken und seinen Anstand im Umgang mit anderen Menschen vergessen, über einen anderen Menschen solch abwertende Zeilen zu veröffentlichen? Für diese öffentliche Diffamierung sollte sich Herr Buser bei Herrn Bähler entschuldigen und Abbitte leisten.

Herr Buser behauptet auf seiner Website weiter, wir würden anonym Lyoness-Partner kontaktieren und mit Lügen verunsichern.

Richtig ist, wir kontaktieren große sogenannte Lyoness-Partnerunternehmen aber niemals anonym. Der Erfolg gibt uns außerdem Recht, oftmals wissen diese Unternehmen nichts von einer Partnerschaft und sind lediglich über Affiliate-Verträge als Partnerunternehmen bei Cashback World gelistet.   

Herr Buser behauptet weiter unter der ÜberschriftEbenfalls wurde die Klage in Österreich zurückgewiesen, dass klar und unmissverständlich klargestellt wurde, dass es sich bei Lyoness nicht um ein Schneeballsystem handle.“ Das ist falsch!

Dass Lyoness ein Schneeballsystem betreibt, wurde nicht nur in hunderten Zivilurteilen festgestellt, sondern sogar vom OGH bestätigt. Er verwechselt – mehr bewusst als unbewusst – offenkundig die Begriffe Schneeballsystem und unzulässiges Pyramidenspiel nach § 168a StGB.

Weiters behauptet er (Rechtschreibung von Ede Buser übernommen): „Es wird immer von einem Gerichtsurteil gesprochen welches Lyoness als Schneeballsystem deklarieren würde. Liesst man dieses Urteil, steht auf der letzten Seite Urteilsspruch: Die Beschwerde wird abgewiesen….

Zum Beweis veröffentlicht er dazu ein Foto der letzten Seite einer Entscheidung des Obergerichts des Kantons Zug und erweckt so den falschen Eindruck, dass die Beschwerde eines Lyoness-Geschädigten abgewiesen wurde. In Wahrheit hat das Obergericht des Kantons Zug am 23.02.2017 zu BZ 2016 78 die Beschwerde der Lyoness Suisse GmbH gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Zug vom 20.09.2016 EV 2016 42 abgewiesen und somit dessen Entscheidung, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt, sogar bestätigt. Hier ist das 22-seitige Schweizer Urteil, das Herr Ede Buser fälschlich als Beweis anführt. Vergleichen Sie selbst die letzte Seite mit seiner Veröffentlichung: Urteil Schweiz v. 28.02.2017

Auch wird mit einer kruden Erklärung behauptet: „Einstellung des Ermittlungsverfahrens Az. 115 Js 916/16: Verbotenes Schneeballsystem“

Nach eingehender Überprüfung des Sachverhalts wurde das Ermittlungsverfahren nun auch in Deutschland seitens der Staatsanwaltschaft Köln mit dem Schreiben vom 18.12.2018 eingestellt und damit bestätigt, dass Lyoness / MyWorld in Deutschland kein Schneeballsystem ist und auch zu keinem Zeitpunkt war.

Herr Buser kennt offensichtlich das Schreiben der Staatsanwaltschaft Köln vom 30.04.2019 nicht. Darin heißt es u. a.: „Die unmittelbare Verknüpfung von Warenbezug und Vorteilsgewährung für die Werbung Dritter deutet demnach durchaus auf einen (strafbaren) progressiven Charakter des Lyoness-Systems hin“. Wir werden schon bald hierzu einige tatsächliche Fakten veröffentlichen.  

Einer schriftlichen Aufforderung zur Richtigstellung und zum Entfernen der Unwahrheiten ist Herr Buser nicht nachgekommen. Wir werden sowohl zivil- als auch strafgerichtlich gegen Herrn Buser vorgehen und insbesondere Ansprüche auf Unterlassung, Widerruf und Veröffentlichung des Widerrufs, Schadenersatz sowie auf Entschädigung nach dem Mediengesetz geltend machen.

Lyconet International AG nun im Alleinbesitz des Chefsyndikus Rechtsanwalt Dr. Hubert Reif!

Wie aus dem Firmenbuchauszug (FBA Lyoness ) hervorgeht, ist Rechtsanwalt Dr. Reif der Kanzlei Reif & Partner mit Hauptversammlungsbeschluss vom 04.02.2019 Alleingesellschafter der Lyconet International AG mit Sitz in Wien. Die üblichen Verdächtigen, wie Mario Kapun, Marko Sedovnik, Herbert Paierl etc. tummeln sich schon seit Jahren in den verschiedenen Ländergesellschaften, in regelmäßigen Abständen wird das „Personalkarussell“ angeworfen und die Positionen werden durchgewechselt.

Neu ist der allmächtige Chefsyndikus Dr. Reif, der nun als Alleingesellschafter der Lyconet International AG auftritt, was wohl mit den bestehenden Verträgen des Unternehmens zu tun haben dürfte und/oder Teil des Wandlungsprozesses von Lyoness zu MWS zu tun hat. Ungewöhnlich auch dies, da von den Lyoness-Anwälten seit jeher das ausschließliche Mandatsverhältnis zwischen Lyoness und der Kanzlei Reif betont und eine weitergehende Verflechtung vehement verneint wurde.

Was immer schon vermutet wurde, scheint sich zu bestätigen: Dr. Reif mischt schon lange bei Lyoness mit. Die Verflechtungen seiner Firmen nebst jener seiner Gattin reichen mutmaßlich über die Skandale in Zusammenhang mit der Grazer Baumafia bis zu Verbindungen in ein weitaus aussagekräftigeres Milieu.

Wir werden sehen, was Dr. Reif mit der Lyconet International AG so alles bewegt.

Sportfachhandel INTERSPORT untersagt Cashback-World länderübergreifend die Logo-Nutzung!

INTERSPORT ist die größte mittelständische Versandhausgruppe im weltweiten Sportfachhandel. Unter dem Dach der IIC-Intersport International Corporation GmbH, der Einkaufs- und Management-Gesellschaft der Intersport-Gruppe, sind 5800 Standorte in 65 Ländern zusammengeschlossen. Diese erwirtschafteten 2014 einen Umsatz von 10,5 Mrd. Euro. Das weltweit führende Unternehmen ist mit einem Marktanteil von rund 36 % in Deutschland und über 20 % in Europa auf Platz 1 im Sportfachhandel positioniert.

Am 01. Oktober 2018 wurde bereits berichtet, dass INTERSPORT Deutschland die Nutzung des INTERSPORT Unternehmens-Logos untersagt hat. ( Beitrag vom 01.10.2018 )

Bekennende Lyonesen hatten uns daraufhin der Lüge bezichtigt und übersandten als Beweis die INTERSPORT-Logos aus verschiedenen Ländern auf den Cashback World-Seiten als angeblichen Beweis, worauf ich die INTERSPORT-Zentrale erneut befragte.

Die INTERSPORT-Firmenzentrale teilte am 25.03.2019 auf meine Anfrage hierzu schriftlich mit:

„Sehr geehrter Herr Ecker,

vielen Dank für Ihre Nachricht, bitte entschuldigen Sie meine späte Antwort. Wie wir Ihnen bereits Ende vergangenen Jahres geschrieben haben, haben wir von Seiten INTERSPORT Deutschlands die Lyoness Europe AG aufgefordert, mit sofortiger Wirkung unser Logo von ihrer Seite zu nehmen. Dies ist nach unserem Kenntnisstand auch passiert. Inzwischen ist dies auch für die weiteren Ländergesellschaften innerhalb unseres Verbundes vollzogen.

Wir möchten deshalb noch einmal betonen, dass wir in keiner Weise in Kooperation mit Lyoness stehen und es auch keinerlei Vertragsbeziehung mit der Lyoness Europe AG gibt.

Freundliche Grüße

INTERSPORT eG
Unternehmenskommunikation

Wannenäckerstraße 50
74078 Heilbronn“

Es zeigt sich immer wieder, dass verschiedene Affiliate-Partner offensichtlich bei der myWorld-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch zeigen die fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei myWorld/Lyoness (Cashback World) listen zu lassen.

Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS und die letzte Runde in Norwegen!

Lyoness/Lyconet etc. versteht es allgemein sehr gut negative Beschlüsse von Behörden so lange wie möglich hinauszuzögern, prinzipiell zu verneinen, zu leugnen oder zu beschönigen.

Der Veröffentlichung der norwegischen Behörde vom 13.03.2019 zum Beschluss vom 27.01.2019 ist jedoch nichts hinzuzufügen. Auch in dieser Instanz ist die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS gescheitert.

Wie die Lyoness Europe AG & und Lyoness Norway AS als ziviler Delinquent, die Missstände zeitnah transparent und für die Behörden nachvollziehbar beheben will, darf mit Spannung erwartet werden.

Die Veröffentlichung der Behörde vom 13.03.2019 ( Norwegische Behörde 13.03.2019 ) in seiner Übersetzung:

Lyoness – Anforderung einer schriftlichen Bestätigung, dass der Verstoß gegen die Pyramidensystembestimmung im Lotteriegesetz behoben wurde, vgl. § 16 Abs. 4 des Lotteriegesetzes

Die Lotterieaufsicht verweist auf den Beschluss des Ausschusses vom 27. Januar 2019, in dem der Klage von Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS hinsichtlich des Beschlusses der Aufsicht vom 31. Mai 2018 nicht stattgegeben wurde. Des Weiteren verweisen wir auf die Entscheidung des Amtes vom 28. Februar 2019, den Beschluss nicht auszusetzen.

Der Prüfungsausschuss hat schlussgefolgert, dass Lyoness ein Umsatzsystem ist, welches laut § 16 Abs. 2 ein Pyramidensystem ist, und hat dem Beschluss der Lotterieaufsicht stattgegeben. Der Ausschuss hat keinen Grund dafür gefunden, Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS die Möglichkeit einzuräumen, ungesetzliche Umstände zu beheben. Der Beschluss hat zur Folge, dass die Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS den gesamten Betrieb, die Teilnahme und die Verbreitung der Produkte des Unternehmens in Norwegen einzustellen hat.

Aus dem Beschluss der Aufsicht vom 31. Mai 2018 geht hervor, dass der Beschluss zur Einstellung des Betriebs von Lyoness beinhaltet, dass sämtliche Käufe und Einzahlungen norwegischer Teilnehmer und Cashback-Betriebe von Lyoness, Lyconet und Cashback World einzustellen sind. Des Weiteren sind die Vermarktung des Unternehmens, der Einsatz von Bonuskarten und der Verkauf von Rabattcoupons, Anteilen an Customer Clouds, Geschenkkarten, Marketingmaterialien, Seminaren und Ähnlichem einzustellen. Ebenfalls ist Lyoness dazu angehalten, sämtliche Auszahlungen von Rabatten, Boni und Provisionen an die norwegischen Teilnehmer einzustellen.

Die Aufsicht fordert eine zeitnahe schriftliche Bestätigung von Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS dafür an, dass der Verstoß gegen § 16 des Lotteriegesetzes behoben wurde, vgl. Lotteriegesetz § 16 Abs. 4.

Wir verweisen auf den Beschluss der Aufsicht vom 31. Mai 2018 und möchten darauf aufmerksam machen, dass der Beschluss zur Stilllegung des Betriebs von Lyoness in Norwegen Lyoness Europe AG und Lyoness Norway AS nicht daran hindert, den Teilnehmern die Beträge zurückzuzahlen, die sie bis zur Beschlussnahme für den Kauf von Rabattcoupons und Anteilen an Customer Clouds gezahlt haben und die nicht in Form eingelöster Rabattcoupons zurückgezahlt wurden. Ebenso wenig ist Lyoness durch den Beschluss daran gehindert, die Beträge zurückzuzahlen, die die Teilnehmer bis zur Beschlussnahme für den Kauf von Marketingmaterial und Seminaren gezahlt haben. Lyoness ist ebenfalls dazu berechtigt, die Beträge auszuzahlen, die sich die Teilnehmer in Form von Rabatten durch den eigenen Einkauf bei den Cashback-Betrieben bis hin zur Beschlussnahme erarbeitet haben.

Die Aufsicht betont, dass wir die Angelegenheit präzise auswerten werden. Ein Verstoß gegen § 16 ist als grober Verstoß gegen das Lotteriegesetz zu werten und kann mit Bußgeldern oder Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren geahndet werden, vgl. § 17 Abs. 2 des Lotteriegesetzes. Eine solche Strafe kann Unternehmen und Personen auferlegt werden, die vorsätzlich oder fahrlässig ein Pyramidensystem gründen, betreiben, an diesem teilnehmen oder dieses verbreiten, vgl. § 17 u. § 16.

Minderjährige bei Lyconet als Marketer registriert?!

In der letzten Zeit melden sich vermehrt Minderjährige, die von anderen Lyconet-Marketern angehalten wurden, sich mit falschen Altersangaben bei Lyconet zu registrieren. Wie aus dem nachfolgenden Mail hervorgeht, mutmaßlich mit der Unterstützung der jeweiligen Upline.

So erreichte uns u. a. folgende Mail:

„Hallo, ich bin 17 Jahre alt und hab mich von einem Lyconet-Marketer vor ungefähr einem Monat zum Einstieg bewegen lassen. Da ich wirklich ein erfolgsorientierter Mensch bin hatte er mit mir ein leichtes Spiel und dementsprechend startete ich auch auf sein teilweise drängen das das die beste Möglichkeit sei erstmal für 50€. Doch damit sollte es nicht getan sein denn er sagte immer wieder ich solle doch sogenannte Unit‘s buchen oder Doch den Premium-Marketer. Ich sagte, ich habe aber nur 400 Euro auf dem Konto und er meinte daraufhin ich solle alles in die Units stecken bzw. so viel wie möglich. Da ich der Person zu der Zeit vertraute und ich so manipuliert wurde, sah ich gar nicht wie ich einen riesen Fehler beging und überwies alles. Nach einem Monat wo ich so gut wie mein ganzes Umfeld mit Clouds vollgelabbert hatte ohne Ergebnis, fragte ich mich folgendes, was wenn Clouds nicht funktionieren, dann bist du ja letztendlich selbst schuld…. dazu kamen noch widersprüchliche Angelegenheiten und eine unsympathische Upline. Da brach alles in mir zusammen und ich wollte da raus und ich wollte nichts mehr mit so einer Network Marketing Company wie dieser zu tun haben, da das Produkt einfach nur ….. ist – Ich hatte „meinem Marketer“ gesagt ich sei erst 17 und wie das dann ist, ob das ein Problem darstellt. Dieser meinte er frage bei seiner Upline nach und leitete mich weiter:  “Ich könnte mich ja ganz ausversehen vertippen und dass das Alter grundsätzlich kein Problem darstelle, so die Rückmeldung. Daraufhin meldete ich mich gemeinsam mit ihm an und ,,vertippte“ mich wie davor von ihm gesagt. – Eine Erlaubnis von meinen Eltern hatte ich nicht, die hatten es mir sogar verboten. Gibt es da irgendeine Chance das Geld wiederzubekommen, ich habe für die 400€ hart gearbeitet, im McDonalds 40 Stunden an den Wochenenden neben dem Abi.“

Wir haben diese Vorgänge an MyWorld/Lyconet mit den entsprechenden Nachweisen weitergeleitet und angefragt, welche Kontrollmechanismen für solche Anmeldungen vorgesehen sind? Ob myWorld/Lyconet die Anmeldung von Minderjährigen billigt oder fördert? Ob Marketer, wenn überhaupt, hierzu belehrt und aufgeklärt werden und welche Konsequenzen es in Einzelfällen nach sich ziehen kann. Eine Rückantwort steht aus.

Lyoness auf der Suche nach unverbrannter Erde.

Nach den Verboten in Norwegen und Italien  sowie den rechtskräftigen Verurteilungen als Schneeballsystem in Österreich und der Schweiz plant Lyoness in weiteren Ländern den Einstieg. Darunter sind u.a. Malaysia, Taiwan, Singapore, Japan, Argentinien, Kolumbien, Ägypten und selbst afrikanische Länder.

Vorstellung im Januar 2019 bei einer Veranstaltung

Von einem ausführlichen „Legalcheck“ in den einzelnen Ländern darf wohl eher nicht ausgegangen werden, denn schon zu Zeiten der Länderpakete fiel der Vertrieb in „Blitzkrieg-Manier“ in die Länder ein, wie z.B. Brasilien, Indien, USA etc.. Wie wurde damals Indien angepriesen, es wäre ein „Milliardenmarkt“, „alles gehe durch die Decke“ und „ein limitiertes Volumen sei nur für kurze Zeit verfügbar und man müsse sofort zugreifen“. Nach sieben Jahren ist in Indien das Händlernetz immer noch lächerlich dünn, auf die prognostizierte Entwicklung angesprochen, schweigt die Lyoness-Presseabteilung.

Japan ist für seine strenge rechtliche Auslegung in Wettbewerbsfragen bekannt und wird sicher viel Freude mit Lyoness/Lyconet, myWorld etc. dort haben. Die Antwort auf meine Anfrage bei der Japan Fair Trade Commission steht noch aus.

Norwegische Berufungskommission hat das Verbot von Lyoness mit Entscheidung von 27.01.2019 bestätigt!

Gegen den Beschluss der norwegischen Wettbewerbsbehörde vom 31. Mai 2018 hatte die Lyoness Europe AG und die Lyoness Norway AS am 21. Juni 2018 Berufung eingelegt, zuletzt wegen „Verfahrensfehler und Unverhältnismäßigkeit“. Am 27. Januar 2019 hat die Behörde den Beschluss , dass das gesamte Geschäft von Lyoness nach Paragraph 16 Absatz 2 des Lotteriegesetzes ein illegales pyramidenähnliches Umsatzsystem ist, bestätigt und entschieden, dass das Verbot vom 31. Mai 2018 bestehen bleibt. ( Veröffentlichung Wettbewerbsbehörde )

In ihrer Würdigung hält die Behörde fest, dass das Lyoness bzw. das Lyconet-System eine pyramidenartige Struktur darstellt und einzig auf Neukundengewinnung aus dem Cashback-Bereich ausgerichtet ist. Den Teilnehmern wird ein Einkommen in Aussicht gestellt, dass sich durch die Anwerbung von „Neukunden“ über die Einkaufsgemeinschaft Lyoness und deren Einzahlung in die Lyconet-Schiene generiert. Der geringe Erlös durch Verkauf oder Verbrauch von Waren, Dienstleistungen oder sonstigen Vorteilen fällt nicht ins Gewicht.

„Die Behörde hat die Aktivitäten von Lyoness eingehend beurteilt, und die Schlussfolgerung ist klar. Die norwegische Behörde erwartet, dass Lyoness der Entscheidung nachkommt und alle Aktivitäten in Norwegen beendet“, sagt die Senior-Beraterin der Gaming Authority Monica Alisøy Kjelsnes. (Beschwerdeausschuss)

Die öffentliche Version des Beschlusses ist in Vorbereitung und wird in Kürze auf der Website des Sekretariats des Berufungsausschusses veröffentlicht.

Das beste zum Schluss: Lyoness selbst ist über diese Entscheidung „schockiert und überrascht“. 

Lyoness-Geschädigte in Italien fordern Rückerstattung ihrer Verluste (53 Mio. €)!

Nach einem landesweiten Verbot und einer Geldstrafe in Höhe von 3,2 Mio. Euro wollen nun die Geschädigten von Lyoness in Italien auch ihr Geld zurück. Laut einem Bericht der TG Verona hat Lyoness Italia Srl. seit 2017 rund 53 Mio. € von rund 1,3 Mio. sogenannten „Sponsoren“ eingesammelt. Wobei viele deutsche, österreichische, britische, irische, australische und südafrikanische Geschädigten ebenfalls in die „Italien-Cloud“ als sogenannte Sponsoren investierten.

Es wird weiter davon ausgegangen, dass die investierten Gelder der Geschädigten im Ponzi-System zum größten Teil und entsprechend der internen Struktur, durchgereicht wurden. Sieht man sich all die Level 8+ an, wie sie sich mit fremden Geldern und zur Schau gestellten Reichtum darstellen, kann der Verbleib der Gelder durchaus nachvollzogen werden.

War Italien doch der bisher stärkste Markt und es wird sicherlich interessant zu beobachten sein, wie sich Lyoness hier wieder versucht herauszuwinden, zumal andere Länder mit einem Verbot zeitnah folgen dürften.

Wenn Lyoness sich mit Apple, Amazon etc. vergleicht, ist dies nur noch lächerlicher.

Behind MLM (Beitrag auf deren Website)

Lyoness / Nach Norwegen nun auch Verbot der Lyconet-Praktiken in Italien!

Die italienische Wettbewerbsbehörde (AGCM) hat mit Beschluss vom 19.12.2018 wie die norwegische Aufsichtsbehörde bereits zuvor festgestellt, dass die Geschäftspraktiken von Lyoness/Lyconet falsch (unkorrekt/regelwidrig) sind und verbietet die Verbreitung und Fortführung.

Seite 35 im Beschluss: ( Beschluss/Decision Italy 19.Dec. 2018 )

DELIBERA (Entscheidung)

a) che la pratica commerciale descritta al punto II del presente provvedimento, posta in essere dalle società Lyoness Italia S.r.l., nella qualità di professionista ai sensi dell’articolo 18, comma 1, lettera b), del Codice del Consumo, costituisce, per le ragioni e nei limiti esposti in motivazione, una pratica commerciale scorretta ai sensi degli articoli 20, 21 comma 1, lettere b) e c), e 22, nonché dell’articolo 23, comma 1, lettera p), del Codice del Consumo e ne vieta la diffusione o continuazione;

–> die Praktiken von Lyoness Italia S.r.l. sprechen gegen Artikel 20, 21 (usw.). Ihre Praktiken sind somit falsch (unkorrekt/regelwidrig)

–> da  deren Praktiken Artikel 23 verletzt, und verbietet deren Verbreitung und Fortsetzung

Zunächst wurde eine Geldstrafe in Höhe von 3,2 Mio. € verhängt, die lediglich als Warnschuss zu verstehen sein dürfte. Wesentlich schwerer wiegen die Ergebnisse der Untersuchung, die denen in Norwegen gleichen. Dies verwundert nicht, hat Lyoness doch in allen vertretenden Ländern die gleiche Vorgehensweise und Struktur.

Die Aufsichtsbehörde für Wettbewerb und Markt (AGCM) hat nach Abschluss eines langen Untersuchungsverfahrens wie Norwegen festgestellt:

Das von Lyoness Italien S.r.l. verwendete System zur Bewerbung des Kaufmodells „Cashback“ inkorrekt ist, da es ein Pyramiden-, Schneeballsystem darstellt, was vom Verbraucherschutzgesetz als eine auf jeden Fall irreführende Geschäftspraxis eingestuft wird.

Das System dreht sich um die Cashback-Karte, mit der Kundinnen und Kunden in bestimmten Geschäften beim Einkauf “Geld sparen” können. Lediglich die Führung des Lyoness-Systems hat mit der “Karriere” der Mitarbeitenden große Gewinne erzielt.

Das Bewerbungssystem verwendet die Vorteile dieses Cashback-Systems nur als Vorwand, in Wirklichkeit wird auf Rekrutierung einer hohen Anzahl von Marketern als Verkaufsbeauftragte gesetzt. „Sind diese ‚beigetreten‘, wird von ihnen eine sehr hohe ‚Eintrittsgebühr‘ von 2.400 Euro verlangt, um das erste Kommissions-Level zu erreichen, und die ‚Karriere‘ als Lyconet Premium Marketer beginnt. Daraufhin muss der Marketer andere Verbraucherinnen und Verbraucher anwerben, und weitere Zahlungen tätigen, um einen ‚Karrierefortschritt‘ zu erreichen“, so ein Sprecher der Behörde.

Im Zuge des Untersuchungsverfahrens ist festgestellt worden, dass das Cashback-System in Wirklichkeit nur einen sekundären Rang im wirtschaftlichen Umsatz des Systems Lyoness hat, nämlich 16 %. Die restlichen 84 % werden durch den Verkauf von Lyconet-Produkten erzielt! Soviel zu der sogenannten „Einkaufsgemeinschaft“ Die Erreichung von hohen Levels bei den Shopping Points (der Entgeltmechanismus des Zahlungsplans) ist nämlich nur möglich, wenn die teilnehmenden Verbraucher oder die von ihnen rekrutierten Personen weitere Summen einzahlen. Wie festgestellt wurde, haben mehrere zehntausend Verbraucherinnen und Verbraucher diese Summen eingezahlt, um in das System aufgenommen werden und darin bleiben zu können, und nur ganz wenige Personen hätten es geschafft, effektiv relevante Positionen zu erreichen.

„Die Regulierungsbehörde hat des Weiteren festgestellt, dass die Methoden, mit denen die Eigenschaften, die Bedingungen und Fristen des Systems vorgestellt wurden, irreführend sind; die einzelnen Aspekte wurden weder bei Events noch auf den Webseiten angemessen erklärt. Auch fehlen auf den Webseiten einige Angaben, die für Verträge im Fernabsatz notwendig sind, wie z.B. Informationen über die Behandlung von Beschwerden, über das Rücktrittsrecht und den Gerichtsstand“.

Lyoness Italien hat nun zwei Monate Zeit, um einen neuen Marketingplan vorzulegen, der dann von der AGCM genehmigt werden muss. Verschiedene italienische Lyconet-Präsidenten behaupten, sie hätten alle bemängelten Punkte im Beschluss bereits umgesetzt und hierfür „ein OK von der AGCM erhalten.“ Nach Rücksprache mit der AGCM ist diese Behauptung falsch. Die AGCM hat nichts dergleichen erhalten oder genehmigt. Im Moment können mit der Cashback-Karte noch weiter Einkäufe getätigt und auch noch KMUs hinzugefügt werden. Aber alles was Premium, ESP, Cloud, EC1 und EC2 (die Haupteinnahmequelle) betrifft, ist untersagt. (Bekannt aus Norwegen!)

Die Reaktion von Lyoness Italia ist bekanntes „Krisen-Wording“, die bemängelnden Lyconet-Geschäftspraktiken erwähnt man nicht:

Lieber Lyconet-Vermarkter, (Google-Translate) Im Rahmen der Anfragen der Wettbewerbsbehörde (AGCM) an Lyoness möchten wir Sie darüber informieren, dass wir die Entscheidung der AGCM erfahren haben. Wir sind mehr als überrascht von dieser jüngsten Entscheidung und werden natürlich alle erforderlichen rechtlichen Maßnahmen ergreifen.

Wir stellen fest, dass wir nach dem Beginn der AGCM-Untersuchung im September 2018 geeignete Maßnahmen ergriffen und sofort auf die Einwände der Behörde reagiert haben. Umso erstaunter sind wir über die jüngste Entscheidung, die uns in keiner Weise plausibel ist, auch wenn die bereits am System vorgenommenen Änderungen berücksichtigt werden. In der ganzen Welt ist Lyoness ein Unternehmen, das die Vorschriften einhält, wie die Schließung von Verfahren in Österreich zeigt. Lyoness ist eine internationale Einkaufsgemeinschaft mit 11 Millionen Mitgliedern und über 120.000 Partnerunternehmen. In Italien erhalten täglich mehr als 1,5 Millionen Mitglieder Vorteile von mehr als 25.000 verbundenen Unternehmen, die jeden Monat mehrere zehn Millionen Einkäufe in den Kreis der verbundenen Unternehmen fließen lassen.

Wie bereits erwähnt, werden wir uns an den entsprechenden Stellen dieser Entscheidung widersetzen. Wir können auf ein Team kompetenter Anwälte und kompetenter Superpartes  zählen, die unsere Sichtweise unterstützen. Wir sind zuversichtlich, dass wir diesen Fall wie in Österreich zu einem positiven Ergebnis bringen werden. Daher ändert sich nichts daran, dass unsere Mitglieder weiterhin Vorteile aus ihren Einkäufen erhalten und kleinen und mittleren Unternehmen weiterhin das Treueprogramm zur Verfügung gestellt wird.

Natürlich halten wir Sie auf dem Laufenden.

Mit besten Grüßen, Lyoness Italia S.r.l. „

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