Italienische Wettbewerbsbehörde „AGCM“ leitet Untersuchung gegen Lyoness Italia ein!

Die Autorità garante della concorrenza e del mercato, auch bekannt als Antitrust oder AGCM, ist die nationale Wettbewerbsbehörde Italiens. Ein Vorgehen der Behörden dürfte recht schmerzlich für myWorld/Lyoness/Lyconet etc. sein, gehört Italien doch zu den umsatzstärksten Ländern von Lyoness und hat dort die höchste Partnerdichte, wenn diese auch im Vergleich zu anderen Cashback-Anbietern recht gering ist.  

Die AGCM hat am 24.09.2018 auf ihrer Website (AGCM Pubblicazioni) veröffentlicht, dass unter der Referenznummer PS11086 am 20. Juli 2018 eine Untersuchung gegen Lyoness Italia wegen unlauteren Geschäftspraktiken, irreführender Werbung, Verletzung der Verbraucherrechte und Betreiben eines Schneeballsystem eingeleitet wurde. 

Wie bekannt ist, wurde Lyoness inzwischen in Norwegen von der dortigen Lotterie- und Wettbewerbsbehörde mit Beschluss vom 31. Mai 2018 verboten. Zeitgleich meldete die norwegische Behörde diese Entscheidung der EFTA (Europäische Freihandelsassoziation), der Norwegen seit 2003 angehört. Diese Behörde überwacht die Einhaltung von Gesetzen innerhalb der EWR (Europäischen Wirtschaftsraum) und den jeweiligen Mitgliedsstaaten. 

Dieser Eingabe und aufgrund zahlreicher Beschwerden bei der AGCM über Lyoness in Italien, wurde diese Untersuchung eingeleitet.

 

BILD-Artikel vom 03.09.2018! „Die miese Masche mit den Protz-Fotos im Netz!“

Nach gut neun Monaten an Recherchearbeit und rechtlichen Reibereien, erschienen am 03.09.2018 die ersten BILD-Artikel des Redakteur Herrn Jan Frederik Langshausen. Er hatte zuvor selbst verschiedene Lyconet-Veranstaltungen besucht und bei uns angefragt, ob wir ihm Kontakte zu Geschädigten, Anwälten etc. herstellen können.

Artikel: Die miese Masche mit den Protz-Fotos

Artikel: Als ich das System kapiert hatte, war es bereits zu spät!

Sehr erfreulich ist auch, dass sich nun auch die TV-Medien für das Schneeballsystem „myWorld/Lyconet“ interessieren, verschiedene Reportagen in Vorbereitung sind und tatkräftig von uns unterstützt werden.

Natürlich ließ die Reaktion der „flammenden Lyonesen“ nicht lange auf sich warten, es wurde niveaulos gedroht, beschimpft, beleidigt und die negative Berichterstattung sogar als Bestätigung der „außergewöhnlichen Exklusivität“ von Lyconet bewertet. Auch wurde argumentiert, die BILD-Zeitung sei für eine rein plakative Berichterstattungen bekannt und ohnehin unseriös, was kompletter Unsinn ist. Mal sehen was die Lyonesen sagen, wenn die ersten kritischen Reportagen in renommierten TV-Formaten ausgestrahlt werden.  

Übernahmeangebot von Lyoness-ID’s durch myWorld/Lyoness mit Falltüren!

Derzeit unterbreitet myWorld/Lyoness seinen Geschädigten/Gläubigern vermeintlich kulante Angebote (50% Rückzahlung der Forderungssumme) in Verbindung mit einer Vereinbarung, vor deren Unterzeichnung verschiedene Fachanwälte dringend abraten.

Die Geschädigten laufen hier Gefahr, sich postwendend mit einer Schadensersatzklage in Höhe von mind. 20.000 € von myWorld/Lyoness konfrontiert zu sehen.

Siehe auch: Angebot von myWorld/Lyoness

Darin ist u. a. zu lesen:

„Der Übergeber verpflichtet sich den Inhalt dieser Vereinbarung geheim zu halten, wobei diese Verschwiegenheitspflicht zeitlich unbegrenzt ist. Der Übergeber verpflichtet sich darüber hinaus im Falle der Verletzung dieser vertraglichen Bestimmung zur Schadensersatzleistungen. Die Höhe des Schadensersatzes wird – ohne Rücksicht auf den tatsächlich eingetretenen Schaden – durch Vereinbarung einer Konventionalstrafe im Ausmaß von EUR 20.000,– (in Worten: Euro zwanzigtausend) pauschaliert, wobei es sich der Übernehmer ausdrücklich vorbehält, einen allenfalls über diesen Betrag hinausgehenden Schaden zusätzlich geltend zu machen. Der Übergeber anerkennt ausdrücklich die Angemessenheit dieser Konventionalstrafe.“

 

 

 

 

E.ON Energie Deutschland & PST Purenergy kooperieren nicht weiter mit Cashback World.

Die E.ON Energie Deutschland GmbH ist ein bundesweit führendes Energieunternehmen in Deutschland mit rund 3.000 Mitarbeiter, verteilt auf 30 Standorten im ganzen Bundesgebiet und Hauptsitz in München. E.ON war bis vor kurzem noch mit der Partnerunternehmens-ID 609001732 auf der Cashback World-Website gelistet.

Ebenso die PST Purenergy als Teil einer gesamteuropäischen Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Warschau und Niederlassungen in den wichtigsten Metropolen Europas, wie München, London, Brüssel und Amsterdam. PST Purenergy ist eine 100%ige Tochter der PGNiG Supply & Trading. Diese gehört zum polnischen Mutterkonzern PGNiG (Polish Oil and Gas Company), dem größten Gaslieferanten Polens. Auch diese Unternehmen war bis vor kurzem noch auf der Cashback World-Website unter der Partnerunternehmens-ID 601675 gelistet.

Auf Anfrage wurde schriftlich mitgeteilt: (Mailkorrespondenz liegt vor.)

„Als deutsches Unternehmen halten wir uns selbstverständlich präzise an gültiges deutsches Recht und prüfen äußerst sorgfältig, mit welchen Vertriebs- und Handelspartnern wir zusammen arbeiten. Im Falle eines juristisch fundierten Urteils, dass es sich um Betrug, Täuschung oder eine anderweitige Straftat handelt, würden wir ausnahmslos umgehend Abstand von einer weiteren Zusammenarbeit nehmen, um unsere Kunden und unsere Mitarbeiter zu schützen.“ 

Den beiden Unternehmen wurden Gerichtsurteile, Gutachten, Presseartikel etc. zur Verfügung und Prüfung gestellt. Nach erfolgter Prüfung durch die jeweiligen Rechtsabteilungen, wurde uns deren Entscheidungen, jegliche Kooperation mit myWorld/Cashback World einzustellen, mitgeteilt.

 

„Lampenwelt.de“ legt Zusammenarbeit mit Cashback World auf Eis!

Die Lampenwelt GmbH verkauft seit 2004 Lampen und Leuchten über das Internet und ist heute Europas Marktführer und Benchmark mit 250 Mitarbeitern und war auf der Cashback World-Website mit der Partnerunternehmens-ID 609000062 gelistet.

Auf Anfrage bei der Lampenwelt GmbH und Vorlage der rechtskräftigen Urteile, meldete sich die Pressestelle (Mail liegt vor) zurück und erklärte:

„Guten Tag Herr Ecker,

haben Sie nochmals vielen Dank für Ihre Anfrage und Ihre Hinweise zur Firma Lyoness, die wir sehr ernst nehmen. Wie folgt nimmt die Lampenwelt GmbH dazu Stellung:

Es besteht keine unmittelbare Geschäftsbeziehung seitens der Lampenwelt GmbH zu Lyoness. Unser Affiliate Partner ist die Firma Awin.

Lyoness ist ein an Awin angeschlossenes Unternehmen. Wir haben sowohl unseren Partner als auch Lyoness darüber informiert, dass bis auf Weiteres die Zusammenarbeit mit Lyoness pausieren soll.

Darüber hinaus wollen wir selbstverständlich zu keinem Zeitpunkt mit Betrugsfirmen oder Unternehmen zusammenarbeiten, die unlautere Geschäftsmodelle unterstützen. Dies widerspricht unserer Firmenphilosophie.

Wir hoffen, wir konnten Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen und verbleiben mit freundlichen Grüßen

Pressebüro Lampenwelt „

Es zeigt sich immer wieder, dass verschiedene Affiliate-Partner offensichtlich bei der Lyoness-Geschäftsführung in „Lohn und Brot“ stehen. Auch verdeutlichen die fortlaufenden Dementis von namhaften Unternehmen sehr deutlich, wie unbedeutend und gering die Shoppingumsätze bei Lyoness (Cashback World) sein müssen. Existierten diese enormen Shoppingumsätze bei Cashback World tatsächlich, wie behauptet, wären große und umsatzstarke Unternehmen/Konzerne sicher auch bereit, sich bei myWorld/Lyoness (Cashback World) listen zu lassen.

„back to the roots!“ myWorld Norway heißt jetzt wieder Lyoness Norway AS

Erst am 01.03.2018 hatte die Lyoness Europe AG den Firmennamen ihrer „Servicegesellschaft“ von Lyoness Norway AS in myWorld Norway AS abändern und eintragen lassen. Am 27.06.2018 nun wurde der Firmenname wieder zurück in Lyoness Norway AS abgeändert. (siehe auch Zentrales Firmenregister Norwegen )

Wie bekannt ist, wurde Lyoness mit Beschluss seit 31.05.2018 in Norwegen verboten, lediglich für den Bereich „Cashback World“ wurde ein Aufschub von drei Wochen gewährt. Zwei Anträge von Lyoness auf Aussetzung bzw. Aufschub der Entscheidung wurden bereits abgelehnt.

Mit der erneuten Abänderung des Firmennamens zurück in Lyoness Norway AS soll evtl. der Firmenname myWorld „geschützt“ werden, obwohl dieser zwischenzeitlich unmittelbar mit dem Schneeeballsystem Lyoness in Verbindung gebracht wird.

Zweiter Antrag auf Aufschub des Verbots in Norwegen wurde abgelehnt. myWorld/Lyconet ignoriert weiter in Teilen das Verbot.

 

Ein zweiter Antrag auf Aufschub des Verbotes wurde von den Behörden in Norwegen abgelehnt. Zudem hat myWorld/Lyconet das verhängte Verbot immer wieder ignoriert und jüngst, entgegen der Weisung, „neue Händler“ auf der Cashback World- Website gelistet.

Lyconet Norway erklärt sich gegenüber seinen Mitgliedern dergestalt, dass Verbot sei ein Missverständnis und Fehlinterpretation der Behörden. (siehe Mailkorrespondenz)

Mitglieder die sich betrogen fühlen und ihre Gelder zurückerstattet haben wollen, werden an die „Zentrale“ in Österreich/Graz verwiesen, da sich Lyoness Norway hierfür nicht als Ansprechpartner sieht. Diese Vorgehensweise ist aus Zeiten der Länderpakete noch hinlänglich bekannt.

Die möglichen Rechtsmittel zu den wenigen Passagen im Beschluss (Cashback Card) sind nun, bis auf eine letzte Instanz ausgeschöpft, eine zeitnahe Entscheidung steht hier an.

Mailkorrespondenz: Norway Mail

Antrag auf Aufschub des Verbotes in Norwegen abgelehnt! myWorld/Lyconet ignoriert Verbot!

Wie bekannt ist, wurde Lyoness/Lyconet mit Beschluss der norwegischen Lotterie- und Wettbewerbsbehörde vom 30.05.2018 in Norwegen verboten.

Am 13.06.2018 reichte myWorld/Lyconet einen Antrag auf Aufschiebung des Verbotes im Land ein, der mit Verfügung (liegt vor) vom 19.06.2018 abgelehnt wurde. myWorld/Lyconet darf auch weiterhin keine neuen Produkte verkaufen, bewerben oder Kooperationen abschließen. myWorld/ Lyconet hatte in dem Antrag auf Aufschiebung u. a. angeboten, dass Geschäftsmodell zu ändern und technisch entsprechend anzupassen. Hierbei sollte der Anteil von Verkäufen der angebotenen Produkte, nicht mehr als 50 % des Gesamtumsatzes betragen.

Bekannt ist auch, dass sich bisher myWorld/Lyoness/Lyconet nicht sonderlich um Verbote oder Einschränkungen geschert hat. Daher ist es wenig überraschend, dass die Leader der norwegischen Vertriebsschiene ihre Teams angewiesen haben – bis auf weiteres – „im kleinen Rahmen“ und „unter dem Radar“ weiter zu agieren.

Neu angeworbenen „Sponsoren“ wurde von Marketern erzählt, dass es sich bei dem Verbot in Norwegen um eine Falschmeldung handle. Als diese selbst recherchierten und feststellten, dass dieses Verbot tatsächlich existiert und rechtskräftig ist, habe man sich an die Behörden gewandt.

 

Lyoness/Lyconet und die Kryptowährung „eCredits“!

In Norwegen wurden vor kurzem die Investitions-Produkte von Lyoness (Lyconet) verboten.

Es gibt das Gerücht, dass Lyoness nun eine Umwandlung von Investments in eine neue firmeneigene Kryptowährung namens „eCredits“ plant. Ein Video aus Lettland hat diese „eCredits“ beworben. Das Video wurde aber am 29.05.2018 von YouTube genommen.

Dem Video zur Kryptowährung zufolge soll ein „eCredit“ für € 1,- erhältlich sein, also im Verhältnis 1:1. Als Beispiel wird ein Investment von € 2.000,- mittels „Rabattgutscheinen“ in 2.000,- eCredits angeführt. Innerhalb von 4 Jahren sollen diese eCredits ein ROI von 10.000% (Verhundertfachung) ergeben.

All dies klingt sehr vertraut! Lyoness (Lyconet) hatte in der Vergangenheit bereits Versuche gestartet, das Pyramidenspiel-Image loszuwerden, indem es die Investitionen und die Marke selbst umbenannt hatte:

Im Jahr 2010 hießen die Investitionen noch „Gutschein-Anzahlungen“. Für diese bekam man eine „Einheit“ oder „Position“ pro € 50,-. Weiters gab es die Möglichkeit in „Länder- oder Kontinental-Pakete“ zu investieren.

Im Jahr 2014 wurden dann die Bezeichnungen geändert und das Investitionsgeschäft auf die neue Marke „Lyconet“ ausgelagert. Investitionen wurden nun mittels „Rabattgutscheinen“ getätigt. Für diese bekommt man einen „Shopping Point“ pro € 1,-. Investitionen in andere Länder heißen jetzt „Costumer-Clouds“.

Anfang 2018 folgte die Umbenennung der Lyoness-Einkaufsgemeinschaft auf „Cashback World“. Das Kundenbindungsprogramm wird nun eigens als „Cashback Solutions“ und bei Vereinen als „White Label Solutions“ bezeichnet. Die entsprechenden Konzerngesellschaften wurden in „mWA myWorld Austria GmbH“ und in „mWS myWorld Solutions AG“ umbenannt.

Mathematisch scheint das System im Hintergrund dasselbe geblieben zu sein: Die „Shopping Points“ werden gemäß „Lyconet Compensation Plan“ in „Einheiten“ pro € 50,- umgerechnet, wo wir wieder beim alten System vom Jahr 2010 wären. (siehe Lyoness strukturiert wieder um )

Im Ergebnis kann bezweifelt werden, dass die Kryptowährung „eCredit“ unabhängig vom bisherigen schneeballähnlichen System von Lyoness (Lyconet) sein wird.

Mittlerweile dürfte „eCredits“ offiziell gestartet sein. Hubert Freidl persönlich hat diese am 25.05.18 in Prag angekündigt als „the next huge big thing“. Wie genau eCredits mit dem System von Lyoness (Lyconet) in Verbindung stehen wurde am Seminar für die Lyconet-Elite nicht offenbart. Jedoch sollen alle „benefits from all of that” erhalten.

Quellen: Dr. Wolfgang Schöberl/Clemens Douda LL.M. (WU)

https://lottstift.no/en/om-oss/aktuelt/lyoness-must-stop-illegal-pyramid-activtiy-in-norway/ , 9.06.18

http://behindmlm.com/companies/lyoness/lyoness-to-launch-ecredits-cryptocurrency/ , 19.06.18,

http://behindmlm.com/companies/lyoness/lyoness-to-launch-ecredits-cryptocurrency/ , 19.06.18

https://diepresse.com/home/wirtschaft/verbraucher/5404000/Lyoness-strukturiert-wieder-um-Neuer-Name-Cashback-World  , 19.06.2018

https://www.youtube.com/watch?v=JU16UdN5ZLo , 20.06.18

Lyoness / norwegische Behörden legen nach! Abzocke an der Spitze der Pyramide. Polizei ermittelt.

In der norwegischen Zeitung „Bergensavisen“ (Norwegen Artikel 16.06.2018 ) ist am Wochenende ein ergänzender und interessanter Artikel erschienen, der sich u.a. den Einkünften der an der Spitze der norwegischen „Lyoness-Pyramide“ stehenden Personen widmet.

So sind in den letzten zwei Jahren – gemäß den eigenen Zahlen, die Lyoness gegenüber der norwegischen Lotteriebehörde offengelegt hat – mehr als 30 Millionen Kronen (das sind rund 3,3 Millionen Euro) an die Herren, die an der Spitze der Pyramide stehen, ausbezahlt worden. Wir erinnern uns, über die Cashback World wurden jährlich lediglich knapp 19 Millionen Kronen (knapp 2 Millionen Euro) umgesetzt.

Im Artikel ist aber auch zu lesen, dass mittlerweile die norwegische Finanzpolizei aktiv ist, weil der Verdacht besteht, dass diese Einkünfte nicht versteuert worden sind. Ebenso wurden Ermittlungen der norwegischen Kriminalpolizei aufgenommen.

Die typischen Lyoness-Angebereien der „dortigen Abkassierer“ werden ebenso angeprangert, da diese Kosten der arglosen Einzahler ins System mitträgt. Ebenso wird u. a. Terje Deusund scharf verurteilt, er habe nach dem ersten Verboten im Januar 2018 die Weisung an sein Team erteilt, dass Verbot zu ignorieren und einfach weiter die Cloud zu verkaufen. Um ihn herum sei es seit Januar 2018 recht still geworden, zwar habe er noch am alljährlichen Präsidenten-Treffen in Österreich teilgenommen, Europa dann aber in Richtung USA verlassen.