Charles Ponzi wäre stolz auf Hubert Freidl, Andreas Matuska und all die anderen Keiler bei myWorld/Lyconet!

Es gibt kein funktionierendes System dass auf unendlichem Wachstum unter endlichen Rahmenbedingungen basiert!

Schneeball-, Lawinen- oder Pyramidensysteme sind nach wie vor gängige Betrugsmaschen, bei denen Jahr für Jahr Milliarden an Geldern veruntreut werden. Hinter einem Schneeballsystem, dem klassischen Kapitalanlagebetrugsmodell, verbirgt sich ganz grundlegend ein betrügerisches Geschäftskonzept. Getarnt als scheinbar lukrative Lizenz zum Reichwerden.

Die Gier ist eine der wichtigsten Säulen bei Schneeballsystemen wie Lyconet!

Die Initiatoren von Schneeballsystemen bauen darauf, dass eine wachsende Anzahl an neuen Kunden Investitionen (oder nennen wir es hier Anzahlungen auf zukünftige Einkäufe, Cloud, Voucher etc.) tätigen, aufgrund irrational hoher Entwicklungsversprechen und einer Mär mit Namen „passives Einkommen.“ Signifikante Erträge aus einer operativen Tätigkeit werden hingegen so gut wie überhaupt nicht erwirtschaftet. Wie auch! Die operative Tätigkeit von Lyoness/Lyconet ist darauf begrenzt möglichst viele neue zahlende Mitglieder dem System zuzuführen. Über myWorld und deren scheinbar gönnerhaften Sportsponsoring sollte der Anschein erweckt werden als stehe der Unternehmensname „myWorld“ für Seriösität.

Früher oder später reicht die Anzahl der neu geworbenen Mitglieder aber nicht mehr aus, um die Versprechen an die bestehenden Altmitglieder aufrecht zu erhalten. Dies umgeht myWorld bisher indem sich das System fortlaufend neu erfindet und zusätzliche oder erweiterte Vereinbarungen den Marketern aufgezwungen werden. Neue Projekte werden mit alten Versprechungen und alte Projekte mit neuen Versprechungen angebiedert, die dann doch wieder abgeändert und als weitere Sensation den Marketern verkauft wird.  

Schneeballsysteme verfolgen häufig esoterische und sektenähnliche Ansätze.

Hier kann myWorld mit Lyconet durchaus mithalten, gibt es doch einen klaren „Verhaltenscodex“ für die Mitglieder. „Es hatte etwas von einer Sekte“, schilderte ein Anwohner gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung seine Eindrücke von der Veranstaltung im Juni 2019 in der „Veltins-Arena“ in Gelsenkirchen.

Der selbsternannte Visionär Hubert Freidl hat ohnehin eine Affinität zu Mythen und Sagen.

Nicht zufällig hat er schon in der Vergangenheit seine Firmen nach Rittern wie z.B. „Galvagin“ oder mit „Lyoness“ einem geheimnisvollen Ort aus der Artus Dichtung benannt:

„In alten Zeiten lag das Inselkönigreich Lyoness der schottischen Küste vorgelagert, aber es verschwand, versank auf geheimnisvolle Weise unter das Meer. Es wird gesagt, dass wenn die Glocken von Lyoness unter den Wellen ertönen, wird das Königreich wieder emporsteigen. Lyoness steht für die Schönheit des Mysteriums dieses Unterwasserreiches und erinnert daran, dass nichts verloren ist, solange seine Geschichte weiterlebt.“ Passt! Solange weiter neue Mitglieder einbezahlen wird Lyoness/Lyconet schön weiter in seinem Unterwasserreich bleiben und alles was ertönt sind „Durchhalteparolen“, da man „jetzt“ vor dem Durchbruch sei. Seit 2007 ist das Wording gleich.

Selbst König Artus würde das ganze Lyoness-System eher an die „Ritter der Kokosnuss“ und nicht an die „Ritter der Tafelrunde“ erinnern.

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