Die Amnesie des KR Andreas Werner (Vorsitzender des Aufsichtsrates bei Lyoness) bei Gericht!

Am 29.11.2016 fand eine weitere Verhandlung in Sachen Lyoness (Az.: 4 C 238/16b – 2) am Bezirksgericht in Wien statt. Kernthema in dieser Verhandlung wurde abermals die Bereicherung bzw. wundersame Geldvermehrung unter der ID-Kontrolle des ehemaligem Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Lyoness Group AG Herrn KR Andreas Werner zum Nachteil seiner ehemaligen Lebensgefährtin.

Es ist seit jeher Taktik von Lyoness, die von den Gerichten festgesetzten Fristen zur Abgabe einer Erklärung, nicht einzuhalten. In der dreistündigen Verhandlung versuchte Lyoness mit einem sichtlich überforderten Mag. Asseg als Lyoness-Anwalt, erneut „ein Kaninchen aus dem Hut zu zaubern“, indem einbezahlte Geldbeträge auf die Lyoness-ID unserer Kundin angemeldet wurden, welche tatsächlich aber anteilsmäßig eine Darlehensrückführung an unsere Kundin darstellten, da diese dem Lyoness-Aufsichtsratvorsitzenden KR Andreas Werner immer wieder aus finanziellen Miseren aushelfen musste.

Bei der richterlichen Einvernahme des ehemaligen Aufsichtsratvorsitzenden KR Andreas Werner durch Richterin Dr. Rita Takacs-Aust glänzte dieser auch mit erstaunlicher Unwissenheit. Die Richterin wollte von ihm die Vorzüge/Vorteile einer Lyoness-Mitgliedschaft erläutert haben, was er jedoch nicht konnte und lediglich peinlich berührt die Vorgaben aus einem klassischem Lyoness-Prospekt herunterbetete. Auch wollte die Richterin erklärt bekommen, wie Lyoness es schafft aus 2.000 Euro, 16.000 Euro zu lukrieren und in welchem Zeitraum das möglich sei. „Es gäbe keinen Zeitraum dafür“ war die verlegene Antwort der ehemaligen Lyoness-Führungskraft, „aber seine Mutter habe sich immer gefreut, wenn sie 1 € bei einem Lidl-Einkauf auf ihre Cashback-Card erhalten habe“.

Entweder war KR Andreas Werner der inkompetenteste Vorsitzende eines Aufsichtsrates, den eine Firma nur haben kann oder er war durch eine Gehirnwäsche des Lyoness-Syndikus Dr. Reif beeinflusst, der Zeugen gerne vor einem anstehenden Gerichtstermin mit einem „Brains-Waterboarding“ auf Spur bringt. Wahrscheinlicher ist, dass Herr KR Werner von Lyoness in der Vergangenheit bewusst aufgebaut wurde um nun als „Bauernopfer“ dargebracht werden soll. Anhängig bei ihm ist ja noch ein Strafverfahren wegen schweren Betruges  (Az. 14 St 7/16x-1), das von der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt verfolgt wird.

Ebenso werden seine „in Gehorsam unterzeichneten Unterlagen“ und die damit verbundenen grob vernachlässigten Kontrollpflichten noch Teil eines gesonderten Verfahren sein. Die von ihm und in seiner Funktion unterzeichneten Unterlagen für die Lyoness Group AG liegen vor und es gibt viele Fragen dazu.

Das im „Lyoness-Style and Wording“ aufgemotzte Xing-Profil von KR Andreas Werner ist jedenfalls verschwunden, indem sogar ein Halbtags-Weinseminar als heroisch Tat dargestellt wurde.  Nach wie vor aber soll er als Berater der Lyoness International AG tätig sein.

2 Antworten
    • Ben Ecker
      Ben Ecker says:

      Unseren Informationen hat er ehrenamtlichen einige Male als Schöffe fungiert und war Mitglied in einem Ausschuss bei der WKO. Der Rest dürfte seine ihm eigene „selbst angetragene Empfehlung“ bei Personen gewesen sein, die darüber entscheiden wer den Titel eines Kommerzialrat ehrenhalber führen darf.
      Im zwischenzeitlich entfernten Xing-Profil von KR Andreas Werner, hatte er die Verleihung dieses Titels neben seinen diversen „Wein-Seminaren“ detailliert beschrieben. Sollte im anstehenden Gerichtsverfahren wegen Urkundenfälschung und Betruges eine Verurteilung erfolgen, werden wir umgehend einen Antrag auf Aberkennung dieses antiquierten Titel aus der KuK-Zeit beantragen.

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