Enterprise Cloud X! Immobilienprojekte, die großen Ankündigungen der letzten Jahre!

Der neueste Auswuchs der Geldmaschinerie Lyoness/Lyconet/myWorld ist gegenwärtig die Enterprise Cloud X. In allen Webinaren wird derzeit die myWorld Real Estate mit und den Vorzügen von Immobilieneigentum beworben und als Kaufanreiz angeboten. Lyoness-Urgestein Gerry Seebacher (8.1) hat fast 20 Minuten lang im Webinar am 04.04.2020 diese Immobiliensicherheit beschworen und die Enterprise Cloud X als zwingend erforderliche Altersvorsorge angepriesen. Das Wording war fast identisch wie im Webinar von Andreas Matuska am 28.03.2020. Allerdings hat man im aktuellen Webinar davon Abstand genommen darauf hinzuweisen, dass es sich bei der „EC X“ um kein Immobilieninvestment handelt sondern lediglich um den Kauf von Gutscheinen (M-Voucher). Die Teilnehmer des Webinars sollen sich an die jeweiligen Marketer wenden, der das Ganze nochmals „mundgerecht“ erklären werde. In jedem Fall aber sollen möglichst viele der EC X verkauft werden, nur so sei Geld zu verdienen, was auch Hubert Freidl als angekündigter „international Star“ im Webinar vom 28.03.2020 gebetsmühlenartig herunterbetete.

Lyoness/Lyconet (jetzige myWorld) arbeiten seit jeher so. Für Hubert Freidl und seinen Präsidenten zählt alleinig, dass mit solchen Vorhaben und den Ankündigungen/Meldungen dazu wieder viele Millionen von Mitgliedern einzunehmen ist. Nur das jeweilige Vorhaben zählt um es als Verkaufsargument anzuführen, was tatsächlich daraus wird ist zweitrangig. Die Immobiliensicherheit ist aktuell hier wieder nur ein reines Blendwerk, was hat der einzelne Marketer von dieser Immobilie und wie soll dies sich als „passiven Einkommen“ und „Rentenvorsorge“ für die Mitglieder auszahlen? Keiner der kontaktierten Super-Marketer erklärt sich dazu, beruft sich auf Geheimhaltungspflicht und verweist auf interne Berechnungen. Auch Marketer die in den letzten Tagen dies zu hinterfragen versuchten, wurden verbal „niedergemacht“. Man solle gefälligst Vertrauen haben, die Verteilung sei noch nicht fix, aber je mehr mitmachen desto mehr könne auch verdient werden. Ja klar, man verdient an dem Werben neuer zahlender Kunden, was das Mitglied im Endeffekt erhält, erhalten soll und tatsächlich bekommt…..egal!

Zur Erinnerung einige Beispiele aus der Lyoness/Lyconet/myWorld-Historie:

Lyoness setzt weltweit neue Massstäbe mit der Prepaid Lyoness Mastercard!

Lyoness setzt weltweit neue Massstäbe mit der Prepaid Lyoness Mastercard!

Man erinnere sich an die „Mastercard-Lüge“! Es klingt heute noch in den Ohren „Die Welt wird in zwei Jahren nur noch mit der Lyoness-Mastercard bezahlen“, „niemand wird sich dieser Card mehr entziehen können, „…alles geht durch die Decke.“ Fast drei Jahre lang hat Lyoness (Vorgänger von Lyconet/myWorld) damit geworben (Lyoness setzt weltweit neue Massstäbe mit der Prepaid Lyoness Mastercard) – wie aktuell mit der EC X – und damit sehr viel Geld in die Kassen gespült, selbst T-Shirt etc. wurden dafür gedruckt und verkauft/verteilt. Obwohl bereits klar hätte sein müssen, dass es nie eine „Lyoness-Mastercard“ geben würde. Zwar wurde eine Anfrage bei Mastercard gestellt, aber Lyoness erfüllte zu keiner Zeit die kreditrechtlichen Voraussetzungen für die Ausgabe einer Mastercard. Als alles aufflog redete sich Lyoness damit heraus, ein böser ominöser Drittanbieter „MyCard International“ hätte dies zu verantworten. Der Drittanbieter aber war nachgewiesen Lyoness selbst. Siehe auch: Ominöser Drittanbieter war Lyoness selbst & Presseartikel Markenmissbrauch: Mastercard mahn Lyoness-Partner

So etwas nennt man „Mit der Hand in der Keksdose erwischt.“  

Gleiches mit der „BAWAG-Cashback Card“

Vor gut zwei Jahren in den sozialen Medien dermaßen gehypt, so hieß es:

„Wir können mit Stolz verkünden, dass wir ein weiteres Partnerunternehmen an Board haben. Die BAWAG PSK ist eine österreichische Bank mit 4000 Mitarbeitern und einer Bilanzsumme von rund 43 Mrd €. Dieser Fakt katapultiert uns auf eine neue Ebene. Die erste EC Cashback Card. GetBig“

Die BAWAG-Pressestelle dementierte sofort (Originalmail liegt vor): „Wir dürfen festhalten, dass seitens BAWAG P.S.K. zu myWorld/Cashback World (vormals Lyoness Europe AG) keine Geschäftsbeziehung besteht.

Mit freundlichen Grüßen BAWAG Group Communications“

Lyoness Headquarter Tower

Immobilien sind bei Lyoness/Lyconet/myWorld ja auch nicht wirklich neu. Bereits in den Jahren 2011 und 2014/15 war ähnliches geplant. Es ging um eine Immobilie im österreichischen Graz/Kärntner Straße die Lyoness selbst gehörte. Nachdem man in den Tower gegenüber gezogen war, plante man auf dem Eckgrundstück ein Hochhaus bauen zu wollen. Ein Hotel, Restaurant, Fitnesszentrum, Büroflächen, ja sogar ein TV-Studio waren angedacht. Dazu gab es auch bereits Architektenentwürfe, die das zuständige Bauamt aber abgelehnt hat und so verlief alles im Sand. Der Verkauf der damaligen Länderpakete lief zu dieser Zeit großartig.

Wo sind übrigens all die „Elite-Club’s“ und „Luxus-Warenhäuser“, die es in jeder größeren deutschen Stadt geben sollte? Wurde dies in den Seminaren 2018 doch noch groß angekündigt und auch Amazon sollte bereits an der Weltspitze von myWorld abgelöst sein.

Und und und……..!

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