Lyoness-Klage gegen Ben Ecker mit Teilurteil des BG Wien vom 06.11.2019 abgewiesen! Schweizer Lyconet-Marketer Ede Buser versteht sein eigenes Verfahren nicht!

Am 01. Juli 2016 erschien unser Artikel „Trotz Abmahnung: Lyoness wirbt immer noch mit Mastercard“. Dies ging auch durch die Presse.

Lyoness behauptete, keine Ahnung von einer Abmahnung zu haben und stellte sich selbst als Opfer eines Karten-Drittanbieters dar. Tatsächlich war der ominöse Drittanbieter ein Mitarbeiter von Lyoness selbst, der in Gibraltar die „MyCard“ gründete und so Lyoness ermöglichte, damit über Jahre Marketing zu betreiben.

Nachdem diese Lüge von Lyoness aufgeflogen und von Ben Ecker veröffentlicht wurde, verklagte man ihn auf Unterlassung, Schadensersatz usw. und publizierte dies unter „Lyoness verklagt seine Kritiker“. (BG Wien Az. 11 Cg 75/6s-23)

Seither wurde die Verhandlung hierzu laufend verschoben und der Prozess in die Länge gezogen. Nach gut drei Jahren nun erging ein Teilurteil (Az. 11 Cg 75/16s-52) in der Sache.

Damit es auch der Schweizer Lyconet-Marketer Ede Buser richtig verstehen kann, folgender Hinweis: Beklagte = Ben Ecker & Klägerin = Lyoness Europe AG

Im Teilurteil wurde entschieden:

  • Das Klagebegehren, der Beklagte sei gegenüber der Klägerin schuldig, ab sofort die Behauptung und/oder Verbreitung der Äußerung
  • Lyoness missbraucht den Bekanntheitsgrad der Partnerunternehmen zum Zwecke des Kundenfangs, und/oder
  • die von Lyoness an die Partnerunternehmen geleisteten Zahlungen stammen aus einer gerichtlich strafbaren Handlung und/oder
  • Kunden werden durch die Cashback-Funktion mit dem Versprechen auf ein passives Einkommen zu weiteren Investitionen genötigt

und/oder sinngleiche Äußerungen zu unterlassen, wird abgewiesen.

Das Klagebegehren, der Beklagte ist schuldig, die Behauptungen

  • Lyoness missbraucht den Bekanntheitsgrad der Partnerunternehmen zum Zwecke des Kundenfangs,
  • die von Lyoness an die Partnerunternehmen geleisteten Zahlungen stammen aus einer gerichtlich strafbaren Handlung,
  • Kunden werden durch die Cashback-Funktion mit dem Versprechen auf ein passives Einkommen zu weiteren Investitionen genötigt,
  • Lyoness lügt

binnen 4 Wochen nachweislich gegenüber jenen Partnerunternehmen der klagenden Partei, die von der beklagten Partei Schreiben erhalten haben, welche derartige Äußerungen enthalten, insbesondere gegenüber der NORDSEE Gesellschaft mbH und der UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH, dem Landesfeuerwehrverband Steiermark, sowie gegenüber sämtlichen Unternehmen, welche mit E-Mail vom 25.10.2016 um 13.15 Uhr mit dem Betreff „Anfrage betreffend Partnerschaft mit Lyoness“ kontaktiert wurden, schriftlich per E-Mail und Einschreiben (das Wort Widerruf in Fettdruck, den Namen der Prozessparteien und deren Vertreter fett und in Sperrdruck) als unwahr zu widerrufen, wird abgewiesen.

Das bedeutet, es dürfen die vorab genannten Fakten über Lyoness gesagt und veröffentlicht werden!

Der Schweizer Lyconet-Marketer Ede Buser hat sich wieder einmal selbst übertroffen, versteht sein eigenes Verfahren nicht, interpretiert falsch und veröffentlicht Unsinn zum Verfahren (Az. Cg 36/19k-9).

Man muss offensichtlich mit der Wahrnehmung und Geisteshaltung eines Ede Buser durch die Welt laufen, um sich so zu verrennen. Ein Gerichtsprotokoll als Urteil zu verkaufen, ist schon dummdreist, es dann nicht korrekt wiederzugeben grenzt an dämlich.

Prozess gegen Ede Buser nicht verloren!

Fakt ist: Der Richter hat die Klage alleinig wegen Unzuständigkeit in Österreich abgewiesen und das bereits erfolgte Urteil gegen Ede Buser aufheben müssen. Das ist alles. Natürlich geht die Klage gegen Ede Buser weiter, ein Rekurs ist bereits eingereicht.

1 Antwort
  1. Josef
    Josef says:

    Sehr gut. Dummdreist scheinen ja mehrere Lyonesen zu sein bei diesen Themen. Das ist auch immer wieder sehr gut in den Kommentaren zu erkennen. Da werden eimerweise Fakten, Urteile und Kennziffern von ihnen genannt und die Lyonesen gehen überhaupt nicht darauf ein. Typische Realitätsverweigerer eben. Dann werden wieder ohne Hirn & Verstand die Marketing-Floskeln wie nach einer Gehirnwäsche herunter gebetet, als wäre es die einzige Wahrheit auf dieser Welt, und der Rest der Menschheit wäre ja einfach nur dumm und würde eine Schmutzkübelkampagne betreiben. Ist klar 😉

    Antworten

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