Lyoness und das Debakel mit Indien!

„Die Gier ist ein Luder“, so pflegte sich ein renommierter Wiener Bankdirektor immer auszudrücken und es passt aktuell zum indischen Lyoness-Debakel.

Dank – der hilfreichen Untätigkeit – der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft im heimatlichen Österreich, sonnt sich derzeit Lyoness noch in „vermeintlicher Unantastbarkeit“, jedoch tauchen jetzt neben Deutschland auch in Indien Probleme auf. Diese sind auf dem indischen Markt auch durchaus heftig und Erklärungsnot stellt sich ein. Was ist geschehen?

Bei sorgfältiger Vorbereitung durch die Lyoness-Akteure wäre aufgefallen, dass bereits bei Firmen wie Tupperware, Herbalife mit solchen Vertriebsstrukturen, die Geschäftsführer in Indien reihenweise wegverhaftet wurden.

Der zunächst riesig erscheinende Markt in Indien hat für die Lyoness-Macher eine einträgliche Einnahmequelle dargestellt, aber dabei haben die Macher die dortige Rechtslage unterschätzt. Die Gier war stärker und bevor eine Registrierung/Genehmigung durch die Behörden vor Ort erfolgte, verkaufte man schon fleißig „Länder-Pakete-Indien“ als „passive Einkommensquelle“ an gutgläubige Lyonessen.

Die Verrechnungssysteme und der Online-Handel sind in Indien, für die Absichten von Lyoness, den Behörden gegenüber kaum  zu argumentieren.  Nach aktuellen Meldungen aber, behauptet Lyoness in Indien Unmögliches geschafft zu haben.

Am 21.05.2016 wurde ein „Opening Event“ im Hotel Regency/Neu Delhi gefeiert. Auch die Website „lyoness.in“ ist online, es werden aber nur Online-Shops angezeigt. Die am indischen Verrechnungsprogramm beteiligten Mitglieder sollen nach drei Jahren jetzt die Möglichkeit haben, dass Treueprogramm in Indien weiter zu empfehlen. ABER!

Die indischen Behörden haben eine Genehmigung für die frisch gegründete Lyoness India Private Ltd., New Delhi, und alle im Zusammenhang stehenden Firmen aus der Lyoness-Struktur, eher dementiert.

Hier wird aus der Not heraus mit dem Feuer gespielt, denn Lyoness hat bereits vor drei Jahren etwas verkauft, was es so nicht gibt und führt jetzt kleine Kunststücke für das weit entfernte Europa auf, um den Eindruck zu vermitteln, es ginge nun endlich los.

Vielleicht sollte sich Lyoness auch darüber Gedanken machen, wie dem einfachen Lyonessen erklärt werden soll, weshalb bestimmte Mitglieder bereits 2013 eine Menge Positionen der Lyoness-Indien in der Reviertasche einstecken hatten, die 2014/2015 aktiviert werden sollten.

Steht doch immer noch die mutmaßliche Systemmanipulation bei Lyoness im Raum und die Hinweise verdichten sich immer mehr! Mailkorrespondenz eines hochrangigen „Lyoness-Offizier“ ist hierzu aufgetaucht!!!

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