RA Dr. Reif & Oberstaatsanwalt Schön: Geheimes Treffen während der Ermittlungen?!

Die Dienstaufsichtsbeschwerde – AZ: Jv 3637/16m-17 – der BE Konfliktmanagement ist bereits mit mehreren erweiterten Anträgen bei der Staatsanwaltschaft Wien anhängig.Nun wurde ein weiterer Antrag mit Verweis auf ein mutmaßlich bisher „nicht aktenkundiges Treffen“ zwischen dem Lyoness-Chef-Syndikus RA Dr. Hubert Reif und OStA Michael Schön eingebracht.

So soll es „außerhalb der laufenden Ermittlung“ gegen Lyoness zwischen Juni und August 2015, zu einem persönlichem Treffen der beiden Herren gekommen sein.

Ab diesem Zeitpunkt wurden die, bis dahin ohnehin schon schlampig geführten, Ermittlungen zu einer grotesken Vorstellung der sogenannten „Spezialeinheit der Staatsanwaltschaft“ mit Namen WKStA. Die Medien berichteten bereits umfassend zu den zahlreichen Versäumnissen.

Wurde so auf die Ermittlungen entscheidend Einfluss genommen? Hat Dr. Reif seine „Beziehungen über Burschenschaften, zu Politikern und ins Glückspielmilieu“ genutzt? Sein Umfeld zumindest traut ihm dies einstimmig zu.

Wie die Staatsanwaltschaft Wien mit den eingebrachten, ergänzten, dokumentierten und sehr umfangreichen schriftlichen Begründungen zur Dienstaufsichtsbeschwerde verfahren wird, bleibt abzuwarten.

Die deutsche Staatsanwaltschaft könnte als ordentlich ermittelnde Behörde schon sehr bald die österreichischen Behörden in Verlegenheit bringen.

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