Rapid Wien lügt oder weiß es nicht besser!

Die Wirtschaft- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen Hubert Freidl und die Lyoness Europe AG wegen weiterer Veranlagungen ausgeweitet, eine davon betrifft den SK Rapid – und das zu Recht!

Lyoness ist seit 2 Jahren Sponsor des Wiener Fußballclubs Rapid. Peter Klinglmüller (SK Rapid Direktor Kommunikation, Medien und PR) äußerste sich gestern gegenüber der APA  „Dass es keine Veranlagung gebe, die mit dem Fußballverein zu tun hat. Es gebe lediglich eine Cashback-Karte, die Rapid-Fans beim Einkauf im Fanshop und anderen Geschäften nutzen können. Diese sei aber mit keiner Einzahlung verbunden und sei ohne Bindung und ohne Verpflichtung.“

Auch Lyoness selbst teilte Rapid am Dienstag folgendes mit: „Es gibt keine Anlage und keinen Voucher names Rapid. Die Kooperation mit dem SK Rapid beinhaltet ein Fanbindungsprogramm auf Basis einer White-Label-Lösung. Diese umfasst eine Cashback Card und ein Online-Shoppingportal im vereinseigenen Design. Die Mitgliedschaft im SK Rapid Cashback-Programm ist unverbindlich und kostenlos.“ So die offiziellen Statements dazu.

Wir gehen davon aus, dass die Stellungnahme von Rapid offensichtlich nach Rücksprache mit Lyoness erfolgte.

Auch wenn es Rapid nicht wirklich wußte oder nicht wahr haben wollte, die eigentliche Wertschöpfung bei Lyoness fand mithilfe des Imagetransfers von Rapid statt. Auch wenn Rapid offiziell keine Lyoness-Veranlagung  ausgibt, wertet die Rapid-Cashback-Card die Lyoness-Cloud in Österreich erheblich auf. Dem Nutzer der Cashback-Card  wird ein unglaublicher Lyoness-Markt suggeriert, der de facto nicht existiert.

Laut aktuellem rechtskräftigen Urteil ist das eine vom anderen nicht zu trennen und mit Ausgabe einer „Pseudo Card“ macht sich Rapid zumindest mitschuldig. In diesem Sinne billigt und leistet Rapid also aktiv Beihilfe für gesetzwidrige Einnahmen von Lyoness.

Auch die zahlreichen Werbemails, die die Partnerschaft von Lyoness und Rapid kommunizieren, können nicht wegdiskutiert werden. Hier wurde  „Rapid“ geschickt als Köder ausgeworfen, um neue potenzielle Kunden zu gewinnen.

Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag „SK Rapid Wien! Opfer eines Schneeballsystems?“

 

 

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