Deloitte dementiert Kooperation mit myWorld!

Hubert Freidl behauptet, dass das internationale Unternehmen “Deloitte” seine Firma “myWorld” mit einem höherstelligen Milliardenbetrag bewertet hat. Die BEKM hat sich mit Deloitte in Verbindung gesetzt und nachgefragt. Deloitte dementiert jegliche Zusammenarbeit mit der myWorld-Gruppe!

© by BECM Inc.

Exklusives Interview mit dem ehemaligen Lyconet Level 8 Präsident Silvio Spangl … Teil 2:

Im zweiten Teil geht Silvio Spangl näher auf die “Traumfabrik” von Lyoness/Lyconet/myWorld ein. Er empfindet, dass die Fassade immer mehr zu bröckeln beginnt. Er erzählt, warum er Hilfe bei BE-Konfliktmanagement gesucht hat, wieso das Cashback-Modell alleine myWorld nicht finanzieren kann und wie myWorld/Lyconet bereits viele Existenzen zerstört hat.

Exklusives Interview mit dem ehemaligen Lyconet-Level 8 Präsident Silvio Spangl … Teil 1:

Silvio Spangl ist ehemaliger Lyconet Level 8 Präsident und hat das Unternehmen im letzten Jahr verlassen. In diesem Interview spricht er über seinen Ausstieg, die aktuelle Situation mit Lyoness/Lyconet/myWorld-CEO Hubert Freidl und seine Erfahrungen mit der „Traumfabrik“, wie er sie nennt. Er möchte die Menschen darüber aufklären, was hinter den Kulissen abläuft und wie die Menschen vom Management manipuliert werden. Teil 2 kommt bald…

“eCredits”: Was ist da los?

Die Firma hinter “eCredits” ist gelöscht und liquidiert! Es wird aber immer noch von Lyconet-Marketern beworben.

„eCredits”-Unternehmen ECR AG seit 03.12.2020 aufgelöst und in der Liquidation!

Aktuell werden die angepriesenen „eCredits” weiter in den sozialen Medien beworben, wie aus der Website www.ecredits.com zu entnehmen ist, steht hier die ECR AG, in Vaduz, Liechtenstein FL-0002.599.510-4 in der Verantwortung.

Das Amt für Justiz des Fürstentum Liechtenstein bestätigt mit aktuellem Handelsregisterauszug aber, dass mit Beschluss der Generalversammlung vom 03.12.2020 die ECR AG aufgelöst und sich in Liquidation befindet. Als ob nichts wäre, werden „eCredits” aber weiter beworben und Gelder eingesammelt.

Laut eigenen Angaben ist die Cryptix Gruppe ein Full-Service-Provider, der digitale Zahlungs- und Exchange-Lösungen realisiert und aus acht Unternehmen in der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Slowenien besteht. Die Cryptix Brands eCredits, eWallet und Blocktrade spiele bei der Umsetzung, den ersten digitalen Finanzmarktplatz (The People’s Financial Marketplace) zu etablieren, eine massgebende Rolle. Diese Plattform soll in einer App verschiedene Finanzdienstleistungen, wie zum Beispiel Zahlungen, Investitionen und Handel sowie Bank- und Versicherungsprodukte, vereinen. Die Cryptix Labs sei die Forschungs- und Entwicklungseinrichtung der Cryptix Gruppe.

In diesem personellen Unternehmenssumpf rund um „eCredits” und der Cryptix AG stellt neben Bernhard Koch auch Frau Anja M. Frauwallner eine personelle Konstante dar! Frau Anja M. Frauwallner ist gegenwärtig im Verwaltungsrat bei der ETR AG (Liechtenstein) zusammen mit Herrn Bernhard Koch auch bei der CRYPTIX Holding AG (Cryptix AG) als Verwaltungsrätin einzeln unterschriftsberechtigt. Zudem ist sie Prokuristin bei der Cryptics LABS GmbH (Sitz Wien/Österreich) deren wirtschaftlicher Eigentümer zu 100 % Herr Bernhard Koch ist.

Sind „eCredits” jetzt Geschichte? Weshalb wird trotz Liquidation immer noch damit geworben? Auf der Website ist keinerlei Hinweis oder Pressemitteilung auf den Beschluss der Generalversammlung zu finden?

Wie haben BCR-Marketer noch getönt: “

BRANDNEUE NEWS !!! Ich bin unglaublich stolz euch mitteilen zu dürfen dass wir mittlerweile anerkannt zu den 50 größten Krypto Unternehmen gehören wir unterscheiden uns dort von allen anderen Networks – anstatt Geld für einen ICO einzusammeln haben wir eines der top 50 Unternehmen DER GESAMTEN CRYPTO BRANCHE jetzt schon aufgebaut! Darum ist der Andrang so groß, jeder will davon mitprofitiert!” Von wem dieser Spruch wohl ist. Tipp: Er schreibt in Monaco zu wohnen, gemeldet ist er aber in Wieselburg (Österreich)!

!!!Tja, und wieder ist ein vollmundiges Versprechen geplatzt!!!

Cryptix AG weiß nichts von einem Börsengang! Veröffentlichung über Einstellung des FMA-Verfahrens falsch!

Wie wir bereits berichtet haben, kündigte Hubert Freidl Anfang des Jahres im Rahmen einer Online Sensation die neueste Geschäftsidee von Lyoness/Lyconet/myWorld an: „Das Unternehmen wird an die Börse gehen“. Seine Anhänger wurden aufgerufen ihre Anteile in myWorld Share Points umzuwandeln und möglichst weitere “Einkäufe” zu tätigen.

Wie wir bereits berichtet hatten, haben wir berechtigte Zweifel an diesen Börsengang. Denn bei der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ist die Cryptix d.o.o. nicht mehr gelistet und es besteht keine Zusammenarbeit mit CM-Equity AG. Um sich die Details noch einmal genauer in Erinnerung zu rufen, lesen Sie unseren Artikel vom 19. Januar 2021: Freidl‘s Börsengang! Marketer die umsteigen verzichten so ziemlich auf alles! CM Equity AG & Cryptix d.o.o am 18.01.2021 laut aktuellen BaFin-Auszug ausgestiegen! – BE KONFLIKTMANAGEMENT (bekm.eu)

Doch jetzt gibt es eine Wendung in der exklusiven Causa „Börsengang“. Diese dürfte den Mitgliedern allerdings weniger gefallen, nachdem sie doch dem Rat von Freidl befolgt hatten, und noch einmal mehr investiert hatten.

Am 22. Januar 2021 veröffentlichte die Cryptix AG eine Stellungnahme zu unserem bereits oben erwähnten Artikel. Wie zu erwarten, beschuldigte das Unternehmen unseren CEO Ben Ecker falsche Informationen zu verbreiten: Cryptix AG stehe in keiner Verbindung zu myWorld, CM-Equity sei ihnen unbekannt und weder Cryptix AG noch Blocktrade SA stünden in Kontakt mit der BaFin. Veröffentlichung der Cryptix AG: Announcement: Correcting Misinformation in Social Media – Cryptix

Dubios ist aber, dass die Tätigkeit der ETR AG, die mit der Cryptix AG verflochten ist, bereits am 07. Juli 2020 von der FMA Liechtenstein untersagt wurde und wohl noch ist. Cryptix AG behauptet auf ihrer Website aber, dass die FMA ihre Ermittlungen mittlerweile eingestellt hätten.

Diese Veröffentlichung der Cryptix AG ist falsch: FMA Proceeding Involving ETR AG Dismissed – Cryptix  (FMA-Verfahren gegen die ETR AG eingestellt). Lediglich die Staatsanwaltschaft Liechtenstein hat keine strafrechtlichen Schritte eingeleitet, was aber nichts mit der Entscheidung der FMA zutun hat. Hier wurden mutmaßlich bewusst Informationen falsch dargestellt, um die “Blocktradekunden zu beruhigen.”

Auf Anfrage bei der FMA (Finanzmarktaufsicht Liechtenstein), wie der aktuelle Status Quo dazu sei, erhielten wir am 31.März 2021 folgende Mitteilung:

Mitteilung der FMA vom 31.03.2021

Wir werden aber bei der Cryptix AG nochmals eine Stellungnahme anfordern, vielleicht schafft es die Senior Managerin der Unternehmenskommunikation von Cryptix AG diesmal unsere Fragen wahrheitsgetreu zu beantworten.

Wir befragten die Senior Managerin der Cryptix AG bereits zu diversen Punkten. Am 02. März 2021 bekamen wir dann eine Antwort auf unsere Anfrage, in der wie sie u. a. dazu befragten, was es jetzt mit dem vermeintlichen Börsengang auf sich hat.

Die wichtigsten Aussagen aus diesem E-Mail-Verkehr lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Cryptix AG wüsse nichts von einer langjährigen Freundschaft zwischen Cryptix AG Gründer Bernhard Koch und Hubert Freidl. Auch von einer gemeinsamen Idee der Einführung von eCredits ist ihnen nichts bekannt. Anm. der Redaktion: Die Meinung von unserem CEO Ben Ecker dazu ist: „Wer die Seilschaften in diesen Unternehmen kennt, weiß, dass die beiden sich mehr als gut kennen“.
  • Zu dem Fakt, dass Cryptix AG die ETR AG zu 100% betreibt: Die Blocktrade S.A. wird von den Personen vertreten, die auch der Cryptix AG vorstehen. Anm. der Redaktion: Belegt ist, dass die Blocktrade S.A. zu 100% im wirtschaftlichen Eigentum von Silvia Freidl, Ehefrau von Hubert Freidl, steht.
  • Wir haben das in einem Artikel mit den Handelsregisterauszügen bereits am 17. Februar 2021 dokumentiert: Freidls Börsengang! „Der Kreis schließt sich!“ Was und wer sich tatsächlich hinter der Cryptix-Gruppe und Blocktrade S.A. verbirgt. Wer managt jetzt eigentlich den „großen Börsengang?“ – BE KONFLIKTMANAGEMENT (bekm.eu)
  • Das Unternehmen CM-Equity sei der Cryptix AG bekannt, und sie hätten auch mit diesem zusammengearbeitet. Anm. der Redaktion: Auffällig ist, dass bis zum 18. Januar 2021 eine Zusammenarbeit zwischen Cryptix d.o.o. und CM-Equity bei der BaFin gelistet war. Zuvor hat unser CEO Ben Ecker dem CEO von CM-Equity in einer E-Mail von 11. Januar 2021 über myWorld und dessen Geschäftsmodelle aufgeklärt. Eine Woche später ist die Zusammenarbeit mit der Tochtergesellschaft Cryptix d.o.o. beendet worden.
  • Obwohl mit dem Börsengang bereits von Freidl geworben wurde, daraufhin viele Mitglieder für myWorld Share Points erneut Gelder bezahlten und sich schon als große Aktionäre sahen, leugnet Cryptix AG weiterhin, irgendetwas damit zu tun zu haben. Die Cryptix AG will von nichts wissen, mischt aber über deren ETR AG und Blocktrade überall als verlängerter Arm von Hubert Freidl mit.

Wie Sie sehen, konnte uns die Senior Managerin der Unternehmenskommunikation von Cryptix AG unsere Fragen nicht beantworten. Im Gegenteil: Auf Fragen, die uns besonders interessiert hätten, ging sie gar nicht erst ein, sondern sie versuchte es mit relativierenden Antworten zu verschleiern. 

Doch eines konnte uns die Dame dann im Kontext unseres E-Mail-Verkehrs doch bestätigen: Die Cryptix AG weiß nichts von einem Börsengang von myWorld!

Das ist äußerst seltsam, wo die Cryptix AG, die mit der ETR AG zusammenarbeitet, die wiederum die Blocktrade.com betreibt, es eigentlich besser wissen müsste. Wir sind der Senior Managerin der Unternehmenskommunikation von Cryptix AG sehr dankbar, dass sie unsere Bedenken verifiziert hat. Den einfachen Marketern, von denen Freidl & seine Keilertruppe gut leben können, ist es sicher nicht möglich, und von myWorld sicherlich auch so gewünscht, dass sie diesen ganzen Firmensumpf durchschauen oder gar verstehen können.

Aber ein paar Fragen hätten wir bezüglich dem mysteriösen Börsengang dann doch noch:
An welcher Börse ist die myWorld-Gruppe, oder eines ihrer vielen Unternehmen, überhaupt gelistet?
Wie lautet die Wertpapierkennnummer?
Wo, und vor allem von wem, wurden die Anträge gestellt?