Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 8. Juni 2023 – Marketer ist Verbraucher und hat Anspruch auf Rückerstattung! 

Vertreter der Europäischen Kommission, der italienischen und rumänischen Regierung haben eine weitreichende Entscheidung beim EuGH erreicht!  

Dass alle Marketer selbständige Unternehmer seien, so argumentieren seit vielen Jahren die Anwälte von Hubert Freidl’s Lyoness, demnach hätten sie auch keinen Anspruch auf Rückerstattung.  

Nach Hunderten Urteilen in Österreich hat erstmals der EuGH (Europäische Gerichtshof) in der Rechtssache C-455/21 mit dem Beschluss vom 8. Juni 2023 ein klares und internationales Zeichen gesetzt! 

Bei der Verhandlung waren neben dem Kammerpräsidenten selbst, noch drei weitere Richter mit der Beschlussfassung betraut.  

Es lagen zur Urteilsbildung schriftliche Erklärungen vor, von 

  • Vertretern der Lyoness Europe AG,  
  • der rumänischen Regierung, vertreten durch E. Gane und L. Liţu als Bevollmächtigte, 
  • der italienischen Regierung, vertreten durch G. Palmieri als Bevollmächtigte im Beistand von G. Greco, Avvocato dello Stato und 
  • der Europäischen Kommission, vertreten durch A. Boitos und N. Ruiz García als Bevollmächtigte 

Nach Anhörung der Generalanwältin hierzu erging der besagter Beschluss:

Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) – Fünfte Kammer – vom 8. Juni 2023 hat wesentliche Fragen bezüglich des Verbraucherschutzes und der Auslegung der Richtlinie 93/13/EWG geklärt. Es wirft einen detaillierten Blick auf die Geschäftspraktiken von Lyoness, auch bekannt als Lyconet und myWorld und seine mögliche Klassifizierung als Schneeballsystem.  

Dieser Beitrag soll das Lyoness Urteil und seine Auswirkungen für Geschädigte verständlich erklären.  

Was ist die Richtlinie 93/13/EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft) – Verbraucherschutz in der EU? 

Die Richtlinie 93/13/EWG zielt darauf ab, Verbraucher vor missbräuchlichen Klauseln in Verbraucherverträgen zu schützen. Sie definiert den Verbraucher als eine natürliche Person, die außerhalb ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt. Eine Klausel, die nicht im Detail ausgehandelt wurde, wird als missbräuchlich angesehen, wenn sie zu einem erheblichen Ungleichgewicht der vertraglichen Rechte und Pflichten der Vertragsparteien führt.  

Im Fall von Lyoness war das Geschäftsmodell, das Cashback- und Empfehlungsmarketing beinhaltet, in verschiedenen Ländern unterschiedlich bewertet worden, wobei auch die Klassifizierung als Schneeballsystem vorgenommen wurde. Vor allem aber wurden die Mitglieder aus dem Cashback- und Empfehlungsmarketing schnell anderen Geschäftsbereichen zugeführt und mit der Bezeichnung „Marketer“ einer vermeintlichen Selbstständigkeit ausgesetzt.  

Dieser Fall liegt dem EuGH-Urteil zu Grunde: Maschinenbauingenieur gegen Lyoness Europe AG  

Der Kläger, ein Maschinenbauingenieur ohne kommerzielle oder berufliche kaufmännische Aktivität, schloss einen Mitgliedschaftsvertrag mit Lyoness Europe ab. Dieses System bietet Mitgliedern neben Rabatten, auch andere Vorteile beim Einkauf bei verbundenen Händlern und ein passives Einkommen an. Er beanstandete mehrere Klauseln des Mitgliedschaftsvertrags als „missbräuchlich“ und klagte vor Gericht.  

Die entscheidende Streitfrage war: Wer ist ein Verbraucher und was definiert ihn als solches?  

Das Kernproblem in diesem Fall dreht sich um die Frage, wer als „Verbraucher“ im Sinne der europäischen Richtlinie gilt. Der Kläger argumentierte, er sei ein Verbraucher, da er nicht in einer kommerziellen oder beruflichen Tätigkeit handelte. Lyoness Europe argumentierte hingegen wie gewohnt, dass der Kläger im Rahmen des Systems eine wirtschaftliche Tätigkeit ausübte.  

Der EuGH stellte jedoch zu Gunsten des Klägers klar: 

„Das Kunden von Lyoness nur dann keine Verbraucher sind, wenn ihre Beziehung zu Lyoness ihrer gewerblichen oder beruflichen allgemeinen Tätigkeit zuzurechnen ist.“  

Das Lyoness-Urteil: Was wurde entschieden?  

Der EuGH fällte dieses grundlegende Urteil bezüglich der Interpretation der Richtlinie 93/13/EWG und der Definition eines „Verbrauchers“. Das Gericht entschied im Wesentlichen Folgendes:  

  • Die Entscheidung in Bezug auf die Frage, ob der Kläger als „Verbraucher“ gelten kann, ist zulässig.  
  • Die Richtlinie 93/13 gewährt allen Verbrauchern Schutz, unabhängig davon, ob das Recht eines Drittlandes auf den Vertrag anwendbar ist.  
  • Das Gericht betonte, dass der Schutz durch die Richtlinie auf der Annahme basiert, dass der Verbraucher gegenüber dem Gewerbetreibenden in einer schwächeren Verhandlungsposition steht.  
  • Ob eine Person als „Verbraucher“ gilt, muss das nationale Gericht prüfen. Hierbei muss berücksichtigt werden, ob die Vertragsbeziehung außerhalb einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit liegt.  
  • Schließlich stellte das Gericht fest, dass eine Person nicht allein durch den Erhalt bestimmter Vorteile ihre Eigenschaft als „Verbraucher“ verliert.  

Was bedeutet das Lyoness Urteil für Geschädigte?  

Das Lyoness-Urteil hat wichtige Auswirkungen für Geschädigte und stärkt die eingebrachten Strafanzeigen inhaltlich. Es betont weiter den Schutz von Verbrauchern und stellt klar, dass eine Person nicht allein durch den Erhalt von Vorteilen ihre Eigenschaft als „Verbraucher“ verliert. Dies bedeutet für Geschädigte, die sich an Hubert Freidl’s Unternehmen ausgeliefert und in einer schwachen Position glauben, eine erhebliche rechtliche Stärkung. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass das Urteil auch Auswirkungen auf die Möglichkeit der Marketer hat, ihre eingezahlten Beiträge zurückzufordern.  

Abschließendes Resümee:  

Das Lyoness-Urteil ist ein wichtiger Meilenstein in der Interpretation der Richtlinie 93/13/EWG und in der Definition eines „Verbrauchers“. Es betont den Schutz von Verbrauchern und wird wohl als Grundlage für zukünftige Urteile dienen. Es zeigt jedoch auch die Notwendigkeit auf, dass Geschädigte sich bei Fragen oder Unsicherheiten, gut informieren sollten.  

Die ewige Erfolgsfassade von Hubert Freidl bröckelt seit seiner Verlautbarung des Börsenganges erheblich und zusehends. Was er bisher und stets benötigte waren „zahlende Verbraucher“ die seine Anwälte rechtlich als „Unternehmer“ einstuften, was Aufgrund einer schleichenden Justiz viel zu lange praktiziert werden konnte.  

Unser Rat an alle Geschädigten! Handeln Sie jetzt!    

Der „myWorld-Aktionär“ wird de facto an seinem eigenen Kapital beteiligt! – Worüber die Marketer mit ihrer Upline sprechen sollten.

Viele der Lyconet-Marketer haben am 07.& 08. Juli 2023 fast zwei Tage hindurch beim „EliteSeminar“ in Gelsenkirchen auf den groß angekündigten Börsengang gewartet. Schließlich hat Hubert Freidl innerhalb von 3 Minuten und 20 Sekunden verkündet „So, und jetzt seid ihr alle Aktionäre“ was auch bedeuten könnte „So, jetzt habe ich euch wieder einmal alle verarscht!“  

Seit diesem Event haben sich die Marketer in zwei Lager gespalten. In diejenige, die nur noch den endgültigen Beweis benötigten, tatsächlich verarscht worden zu sein und diejenigen, die nicht die geringste Ahnung vom Ablauf eines Börsengang haben und der Community erneut zujubelten.   

Auch wenn wir von sogenannten Top-Leadern angefeindet werden, gegen die nachstehenden Fakten kann und will niemand von den selbsternannten Börsenexperten rund um myWorld sich äußern oder Stellung nehmen..

Denn das Folgende ist schlichtweg eine Tatsache, was leicht zu erkennen ist, wenn man sich die Vereinbarungen und AGB’s einmal gründlich zu Gemüte führt und sich von seiner Upline nicht alles schön reden lässt: 

Im Juni 2018 fing es mit dem Enterprise Cloud Programm an: die Marketer sollten mit einer Aufzahlung von je einem Drittel des Werts einer Cloud ihre Customer Clouds in die Enterprise Cloud 1 umwandeln. Dieser Enterprise Cloud 1 Deal wurde den Anlegern nahegelegt, weil sie nunmehr nicht nur an den Umsätzen von Kunden bestimmter Länder, sondern weltweit beteiligt sein könnten. Zur Motivation für diesen Umstieg, wurde die Aufzahlung auf die Enterprise Cloud 1 mit den doppelten SP „belohnt“. Zudem wurde vermittelt, dass die alten Customer Clouds ihren Wert verlieren würden.  

Der Hintergrund ist jedoch der, dass die Lyoness Europe AG die Customer Clouds weder ausschütten noch das investierte Kapital zurückzahlen wollte. Mit dem aufgedrängten Enterprise Cloud Deal und dem Versprechen, dass die Anleger nun sogar an den weltweiten Einkaufsumsätzen beteiligt wären, konnte sie den Großteil der Anleger zu einer Umwandlung ihrer Clouds bringen, wobei sie für das „Upgrade“ sogar noch weitere Zahlungen erhielt und das Geld auf weitere 4 Jahre, bis Oktober 2022, wo erst die Enterprise Cloud 1 hätte mit der Ausschüttung beginnen sollen, behalten konnte. Parallel dazu konnte sie weiterhin die für die Vergütungsberechtigung erforderlichen Zahlungen von € 50,00 monatlich lukrieren. So hat es die Lyoness Europe AG schon immer gehandhabt: statt die versprochenen Gewinne auszuzahlen und das veranlagte Kapital zurückzuzahlen, kreierte sie stets neue Fantasieprodukte, die noch besser und vorteilhafter seien und mit denen man die Verluste kompensieren könne. Denn außer Anwerbeprovisionen konnten die Marketer mit diesem System schließlich keine Gewinne erzielen.  

Quelle: Lyconet

Laut den FAQ für das myWorld Share Program erhält das Mitglied für alle bisherigen Bestellungen (Discount Voucher, mVoucher, Benefit Voucher) myWorld Share Points (mSP) und zwar entspricht 1 Euro Bestellwert einem mSP. Die Umrechnung erfolgt also im Verhältnis 1:1. Mit der Umstellung wurden im Mitgliedskonto auch alle Investments gutgebucht, die dafür gewährten Shopping Points als myWorld Share Points ausgewiesen und die erworbenen Clouds in die neue myWorld Share Cloud eingebracht. Die myWorld Share Points sollten zum Bezug von Aktien beim geplanten Börsengang des Konzerns berechtigen.  

Die Rabattgutscheine wurden nun zum Voucher, wobei allerdings außer dem ähnlichen Namen, ohnehin kein Unterschied besteht. Die Zusatzbedingungen für Rabattgutscheine 2017 und die Zusatzbedingungen zum Erwerb von mVouchern 2019 sind inhaltsgleich. Es scheinen also auch alle vom PB noch bei der Lyoness Europe AG erworbenen Clouds und Zahlungen für Discount Voucher auf.  

Quelle: Lyconet

Diese Tatsachen sind der eindeutige Beweis dafür, dass eine Vertragsübernahme erfolgte, weil die Discount Voucher ausschließlich von der Lyoness Europe AG und die mVoucher ausschließlich von der myWorld Austria GmbH vertrieben werden. Da das Vertragsverhältnis zur Lyoness Europe AG aufgelöst und dieses von der Lyconet Austria GmbH und myWorld Austria GmbH übernommen wurde, mussten zwangsläufig die übernommenen Discount Voucher in mVoucher umgewandelt bzw. umbenannt werden.  

Obwohl vorher von Hubert Freidl selbst, in allen Werbemails und in den beim Umstieg zu akzeptierenden FAQ‘s und dem Fact Sheet für das myWorld Share Program zugesagt wurde, dass alle Bestellungen übernommen werden, bestritt Lyconet und myWorld im Verfahren vor dem Bezirksgericht für Handelssachen Wien zu 9 C 234/2023k dieses Faktum. So liegt es auf der Hand, dass die Mitglieder, die den Umstieg auf das myWorld Share Program machten, mutmaßlich betrogen wurden.  

Quelle: Lyconet

Bei allen Werbemaßnahmen wurde absichtlich der Eindruck erweckt, dass die Mitglieder für alle Buchungen „völlig kostenlos“ Anteile im Aktienprogramm erhalten („Ich habe ein Geschenk für dich!„) und für all ihre bisher geleisteten Zahlungen, Aktien als Geschenk erhalten.  

In Wirklichkeit ist die Teilnahme am Aktienprogramm aber gar nicht kostenlos, sondern der Anleger ist, wie schon bisher zu monatlichen Mindestzahlungen, verpflichtet zu überweisen. Wie bereits bei den Enterprise Clouds müssen die Mitglieder aktiv sein, was bedeutet, dass sie zumindest eine monatliche Produktbestellung tätigen müssen, weil sonst keine Ausschüttungen aus der myWorld Share Cloud möglich sind.  

So steht im Fact Sheet zum myWorld Share Program!  

Voraussetzungen für den Erhalt von CP aus der myWorld Share Cloud:  

„Um CP aus der myWorld Share Cloud zu erhalten, müssen die Marketer in einem gewissen Zeitraum aktiv gewesen sein. Als aktiv gilt ein Marketer, wenn er zumindest eine monatliche Produktbestellung getätigt hat.“ 

Bei diesen „Produkten“ handelt es sich wiederum nur um wertlose Scheingutscheine (Benefit Voucher, Shopping Point Packs), weil mit diesen laut den Bestell- und Nutzungsbedingungen von myWorld Benefit Vouchern sowie den Bestell- und Nutzungsbedingungen von Shopping Point Packs gar nicht eingekauft werden kann.  

Statt Shopping Points (SP) wird nunmehr mit Career Points (CP) gehandelt. Ein Benefit Voucher kostet mindestens € 49,00, somit müssen weiterhin mindestens € 49,00 monatlich, dem System zugeführt werden, um überhaupt einen Anspruch auf jene Aktien zu haben. Je höher die Zahlung, desto mehr CP werden generiert und damit sollte auch der Gewinn höher sein, weil sich die Vergütungen anhand der CP errechnen. 

Wie sich jetzt herausstellte, war der propagierte Börsengang nur eine Marketinglüge, um bei den gutgläubigen Anlegern einem Umstieg zu veranlassen, sodass sie auf ihre Enterprise Clouds zugunsten der mSP verzichten. Die versprochenen börsennotierten Aktien gibt es gar nicht und auch die myWorld Share Points haben überhaupt keinen Wert, womit das Geld der Marketer offenkundig ohne Gegenleistung im Geldbeschaffungsmodell der Lyconet und myWorld versickert, und ein Totalverlust erlitten wird.  

Es werden entgegen den Ankündigungen keine börsennotierten Aktien vergeben, sondern nur vinkulierte Namensvorzugsaktien der myWorld International AG, es gibt gar keinen Sekundärmarkt.  

Zudem wird in den Unterlagen (FAQ und Fact Sheet für das myWorld Share Program versprochen, dass das Mitglied über 50% der Aktien frei verfügen kann. Es stellt sich allerdings heraus, dass die Veräußerung nur mit Zustimmung der myWorld International AG erlaubt ist.  

Da die Namensvorzugsaktie nur mit Zustimmung der myWorld International AG veräußert werden darf, ist das Kapital weiterhin gebunden und selbst bei einem Totalverlust hat der „Aktionär“ keinen Anspruch auf Erstattung, beziehungsweise scheint es zumindest so geplant zu sein!  

Zusätzlich wurde lange geheim gehalten, von welcher Konzerngesellschaft die Anleger ihre Aktien erhalten sollten, zumal in allen Unterlagen nur von „myWorld International“ die Rede war.  

Letztlich wurde preisgegeben, dass man Aktien der myWorld International AG erhalten solle. In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 26.05.2023 wurde die myWorld 360 AG (FN 389134g, vormals Lyoness Cashback AG, Lyoness Group AG, mWS myWorld Solutions AG) in die myWorld International AG umfirmiert. In der Folge wurde sukzessive eine Kapitalerhöhung von ursprünglich € 100.000,00 auf € 12.000.000,00 beschlossen. Da dieses Kapital nicht aus einer realen Geschäftstätigkeit stammt, handelt es sich mutmaßlich um das Geld der Anleger, welches über verschiedene Kanäle von der Lyoness Europe AG zuerst an die myWorld Austria GmbH und dann an die myWorld 360 AG verschoben wurde. Die Anleger werden also de facto an ihrem eigenen Kapital beteiligt, was aber zum größten Teil bereits von der Führung verbraucht sein dürfte.

Die Umstellung auf das myWorld Share Program war wohl der finale Scam, um sich bei einem Totalverlust bestmöglich gegen Forderungen zu schützen. Das myWorld Share Program dient den, bereits bei der WKStA bereits angezeigten Personen ausschließlich dazu, die gutgläubigen Anleger hineinzulegen und sich unrechtmäßig zu bereichern.  

Die Entscheidungsträger bei Lyconet und myWorld erschufen scheinbar ein perfides und gefinkeltes Konstrukt, um die Anleger um ihr Geld zu bringen, um die gut zahlenden Mitglieder der Lyoness Europe AG zu übernehmen und zu einem Umstieg auf neue Vertragspartner zu drängen. Somit erweckten sie bei den Anlegern den nunmehr in Abrede gestellten Eindruck, dass deren Vertragsverhältnis samt allen zuvor getätigten Investments von den neuen Vertragspartnern übernommen werden.  

Denn trotz gegenteiliger Zusagen behaupten nun die Verantwortlichen wider Treu und Glauben, für die vorigen Zahlungen an die Lyoness Europe AG weder zu haften noch mit Lyoness etwas zu tun zu haben.  

Anstelle uns für die Aufklärung ständig zu kritisieren, sollten die Verantwortlichen diese Fakten erklären. In den letzten Jahren wurden die Verantwortlichen oft von TV-Sendern wie ORF, ZDF, 3Sat eingeladen, um sich zu erklären, allerdings ist man dem nie nachgekommen.

Schämt euch ihr Leader!

Schämt Euch und erklärt den Marketern wie es wirklich ist!

Auch vor Gericht wurden immer Experten als Zeugen benannt, die dann nie wirklich vorstellig wurden. Man spielt auf Zeit und wenn es dem Richter reicht, zieht man eingebrachte Klagen gegen Kritiker einfach zurück. So ist es doch immer gewesen, oder was sagen Sie dazu, Herr Freidl?     

Freidl’s Börsengang entlarvt: wenn Konten plötzlich gesperrt werden

Wären Sie damit einverstanden, dass Ihre Bank Ihr Bankkonto aufkündigt, den Zugang sperrt und die Auszahlung Ihres Guthabens verweigert und das nur, weil Sie mit einer Kontobewegung nicht einverstanden sind? Natürlich kann auch eine Bank das Konto kündigen, aber das Guthaben darauf wird dennoch ausbezahlt.

Das System von Hubert Freidl tut sich keinen Gefallen damit, seinen Marketern umgehend den Zugang auf ihr Konto zu verweigern, nur weil sie berechtigte Zweifel an diesem Börsengang haben und eine Rückabwicklung des Aktientausches vornehmen lassen möchten. 

MyWorld International geht noch einen Schritt weiter: es wird zusätzlich dazu kommuniziert, dass auf das bereits einbezahlte Geld kein Anspruch mehr bestehen würde.

Unabhängig davon, wie viel Geld schon einbezahlt wurde, sobald erkennbar wird, dass der Marketer das System durchschaut hat und sich nicht länger von seiner Upline vertrösten lässt oder neuen Versprechungen Glauben schenkt, zeigt sich das wahre Gesicht von Lyoness/Lyconet/myWorld.

Bereits am 13. Juli 2023 haben wir ausführlich den fragwürdigen und mutmaßlich aufgezwungenen KYC-Prozess dokumentiert, worauf die myWorld International AG entsprechend gereizt reagiert, was kaum verwundert, wenn man mit der sprichwörtlichen „Hand in der Keksdose“ erwischt wird. 
 

Mit „Ich habe ein Geschenk für Dich“ warb Hubert Freidl für seinen Börsengang, seine Aktien seien ein Geschenk, ein Incentive (Anreiz), doch wofür? Der Anreizdas bisher einbezahlte Geld zu entwerten?

Rechts – lesen Sie sich das Schreiben einfach mal durch, ein Schlag ins Gesicht für jeden Marketer.

Mit einer Kündigung erhält man seine Sharepoints gegen Rückgabe der Aktien zurück, doch der einzige Verwendungszweck der Sharepoints war lediglich die Umwandlung in Aktien, daher gibt es keine weiteren Verwendungsmöglichkeiten mehr. 
 

Dass die Sharepoints allerdings nur für effektive und tatsächliche Zahlungen gewährt wurden, verschweigt myWorld, denn damit würden erfolgte Zahlungen der Mitglieder erneut bestätigt werden, was eine myWorld International AG oder, in diesem Fall, die Lyconet mSP GmbH (vormals Lyconet Promotion GmbH) tunlichst vermeiden möchte. 

Die Unternehmen von Hubert Freidl wollen naturgemäß nichts mehr miteinander zu tun haben, wenn es „hart auf hart“ kommt, so beruft man sich auf die allgemeinen Geschäftsbedingungen und behauptet sinngemäß: „Da steht doch geschrieben, Du bekommst kein Geld zurück!“ 
 
Was wir jedoch alle in den letzten Jahren gelernt haben und zudem aus den rechtskräftigen Urteilen ersichtlich ist, die jeweiligen AGB und Vereinbarungen wurden als NULL und NICHTIG erklärt. Das Rechtssystem kommt den neuen „Regeln und Bedingungen“, die sich Hubert Freidl und seine Leader einfallen lassen nicht hinterher. Letzten Endes ändert sich allerdings sowieso nichts und es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese wieder als ungültig klassifiziert werden. 
 
Unsere Empfehlung: 
 
– Unbedingt Screenshot von Lyconet/myWorld-Konto anfertigen! 
– Überweisungsbelege der Hausbank auf die Lyoness/Lyconet/myWorld-Konten sammeln! 
– Kommunikation mit der Upline (Datum, Uhrzeit, Inhalt) stets mittels Gedächtnisprotokoll dokumentieren! 
 
Im nächsten Beitrag führen wir Ihnen vor Augen, weshalb Sie bei der myWorld International AG nur ein „Fake-Aktionär“ ohne Rechte sind! 

GSPartners und Kooperationspatner von Karatbars wird von METAMASK geblockt: Beobachter und Behörden warnen vor Ponzi-Schema! 

MetaMask ist ein Selbstverwahrungswallet für Defi, Web3 Dapps und NFTs, welches Sicherheitsfunktionen zum Schutz digitaler Vermögenswerte anbietet. Die Anwendung, Verschlüsselung und der Schutz vor Phishing-Angriffen macht MetaMask zu einem sicheren Ort für die Verwaltung von Krypto-Investitionen. Daher haben die Betreiber wohl kein Problem damit, online Betrugsmaschen von ihrer Plattform zu entfernen, wie es zuletzt mit drei Domains (g999.io/g999main.net/gspartners.global) von GS-Partners der Fall war.  

Onlineplattformen zufolge, hat ein Security Engineer unter dem Benutzernamen „legobeat“ am 4. August dieses Jahres beantragt, dass GS-Partners der Blockliste von Metamask hinzugefügt wird. Begründet hat der Moderator seine Anfrage damit, dass GS-Partners falsche Träume verkaufe und sich fälschlicherweise als ein Autor der Blockchain PIVX ausgebe. Support Product Lead Alex Herman hat dieser Anfrage einem Tag später stattgegeben.  

Am selben Tag noch protestierte man von Seiten GS-Partners unter dem Nutzernamen „gspdevelopment“ gegen die Blockierung und bat unter der Begründung „GSPartners.global“ sei eine legitime und registrierte Marketingplattform, um die Aufhebung dieser. Fünf Tage später informierte Alex Herman darüber, dass die Blockierung der Domains nach genauerer Untersuchung nicht aufgehoben würde. Später ließ Herman einen verwirrten Nutzer noch wissen, dass die Blockierung explizit aufgrund von „schändlicher Aktivität“ erfolgte.  

Die Einwände von GS-Partners sind nachweislich inkorrekt:  

So warnte bereits vergangenes Jahr die Zentralbank der Komoren vor falschen Angaben über behördliche Genehmigung für Offshore-Bankgeschäfte der Muttergesellschaft GSB Gold Standard Bank.  

Anfang des Jahres warnte die Autorite des Marches

Financiers Quebec vor Wertpapierbetrug seitens

GSPartners, im selben Monat fügte die Alberta Securities

Commission GSTrade und G999 ihrer Investment Caution

List hinzu und kurz darauf auch GSPartners, aufgrund von

Wertpapierbetrugs.  

Zusätzlich verhängte die Ontario Securities

Commission eine Warnung vor Wertpapierbetrug

durch GSPartners und die Swiss Valorem Bank. 

S

Zudem gab es eine Warnung der British Columbia Securities Commission wegen Wertpapierbetrugs für: GSPartners, GSB Gold Standard Pay Ltd, GSB Gold Standard Bank Ltd, Gold Standard Trade, Lydian World, G999, GSTrade und Swiss Valorem Bank. 

Zusätzlich verhängte die Ontario Securities Commission eine Warnung vor Wertpapierbetrug durch GSPartners und die Swiss Valorem Bank. 

Nicht nur in Kanada, sondern auch in den USA verstößt GS-Partners mutmaßlich gegen das Gesetz, zumal weder bei der SEC noch bei einer Wertpapieraufsichtsbehörde eines US-Bundesstaates eine Registrierung vorliegt.  

 

Lyconet: Der September sieht… kompliziert aus! 

In einem Schneeballsystem erhält man Vorteile daraus, andere Marketer zu rekrutieren und sie dazu zu bringen, ebenfalls Geld im System einzuzahlen. Im Lyconet September-Ausblick informiert Peter Gruber darüber, wie Lyconet Marketer ihre sogenannten Vorteile erhalten können und wie immer ist das Ganze nicht unkompliziert:   

Zunächst braucht man einmal drei direkte Marketer die ein monatliches SP-Pack bestellt und bezahlt haben, bzw. Aktivstatus besitzen. Man erhält dadurch nur Shopping Points (SP) und mSP Asia die wiederum erst dann relevant werden, wenn der myWorld Asia Börsengang, angeblich 2024, stattfindet, doch das Spiel mit dem „Börsengang“ und den „Aktien“ kennen wir ja bereits. Wenn dieser Börsengang ebenso abläuft, wie der Anfang Juli dieses Jahres in Gelsenkirchen, sind weitere Marketer zu bedauern. Zudem wird noch besonders betont, dass ja rechtzeitig bezahlt werden muss und man ggf. seine Downline auch daran erinnern soll. Damit das auch niemand vergisst wurde nun ein eigens dafür eingerichtetes „Notification System“ zur Verfügung gestellt, in dem man seine Marketer noch besser kontrollieren kann und wenn nötig auch Inkassotätigkeit ausüben soll, um mehr Geld ins System zu spülen.  

Peter Gruber spricht auch davon, dass man, mit dem Shoppingvolumen seiner Marketer und derer Downlines ein “stabiles Business” aufbauen könne. Als andere “Einkommensquelle” nennt er Direct Comission und Karrierepoints. Die Direct Comission ist nicht, wie der Name eigentlich verraten sollte eine direkte Prämie, also tatsächliches Geld, sondern wieder nur eine Ausschüttung von Phantasiepunkten, die man im internen System dann in „Firmenanteile“ (wir vermeiden das Wort Aktie) umwandeln kann. Dieser Vorgang ist jedoch auch wieder an vorgegebene Regeln, Einschränkungen und Vorschriften gebunden.  

Da der letzte „Börsengang“ vor fast zwei Monaten

stattgefunden hat und man die Marketer wieder einmal

erfolgreich auf die Zukunft verströstet hat, kann endlich

wieder via Lyconet Geld eingesammelt werden, denn SO

wird hier tatsächlich Geld verdient und nicht anders.  

Aufruf – Wo ist Hubert Freidl? Post ist nicht zustellbar.

Seit unserer Anzeigeerstattung im November 2022 versuchen wir als BE-EWIV, Anwälte und Gerichte, Herrn Hubert Freidl, Gründer von Lyoness/Lyconet/myWorld, vergeblich, den Fall betreffende Schriftstücke zuzustellen.   

Zumal diese Zustellungen ausschließlich mit dem Hinweis „unbekannter Empfänger“ oder „Empfänger verzogen“ retour kommen. Hubert Freidl ist seit der Anzeigeerstattung durch die EWIV nicht mehr in Monaco gemeldet. Zudem hat uns ein Hinweis erreicht, dass Freidl nun in Südamerika ansässig ist und sich nur noch sporadisch in Europa aufhält. Zum Event in Gelsenkirchen war er noch eigens eingeflogen, um seine Marketer zwei Tage lang zu beklatschen und in drei Minuten einen absurden Börsengang den Zuschauern zu vermitteln.    

Eine ladungsfähige Anschrift ist auch deshalb für uns wichtig, da wir darauf Wert legen, dass Herr Freidl zu den Anschuldigungen gegen ihn und seine Unternehmen Stellung nehmen kann und ihm die Chance geboten wird, sich zu erklären.   

Wir sind für jeden Hinweis zum aktuellen Aufenthaltsort von Hubert Freidl, beziehungsweise seiner aktuellen Wohnadresse, dankbar.  

Kontakt:  

Office@bekm.us oder Info@bekm.eu  

Achtung: Es gilt bis zu Klärung der Vorwürfe die Unschuldsvermutung!  

Lyconet Sommer Updates: Wie man bis Ende des Jahres sein Geld mit myWorld-Aktien los wird! 

Im Monat August beglücken uns myWorld/Lyconet Top-Leader mit wichtigen Informationen zu ihrem Aktienprogramm und wie man angeblich zu seinem Geld kommt. Obwohl diese Information dringend ausständig war, ist man wie immer nicht besonders viel schlauer als zuvor. MyWorld/Lyconet ist und bleibt ein System, dass sich, trotz „Shoppinggemeinschaft“, durch das Rekrutieren neuer Marketer und deren Investitionen, sowie Investitionen bestehender Marketer finanziert.  

Und ja, es ist eine Investition, denn

myWorld nennt es im KYC-Prozess

nämlich selbst so. “Lyconet ist

verpflichtet die Entwicklungen

meines Investments zu beobachten

und mich bei Veränderungen zu

benachrichtigen.” 

Man stellte den KYC-Prozess nochmals vor: Ein Foto vom Reisepass oder Personalausweis muss hochgeladen werden, anschließend macht man ein Bild von seinem Gesicht und lädt es hoch, damit dies abgeglichen werden kann. Dann ist im Lyconet-Backoffice das Antragsformular ausfüllen und digital zu unterzeichnen, wahrheitsgetreu versteht sich. Doch eigentlich ist es unmöglich, den KYC-Prozess “wahrheitsgemäß” zu durchlaufen, zumal bei sämtlichen Fragen im Antragsformular kein “nein” akzeptiert wird, BEKM berichtete am 13.07.2023. 

Dann seien alle Schritte erledigt, um die „Aktien“ zugewiesen zu bekommen. Das muss bis Ende des Monats (August) passieren, sonst verschenkt man „bares Geld“, was bedeuten soll, dass man keine Möglichkeit mehr hat an seine „Aktien“ zu kommen.  

Des weiteren wird das MSP-Programm/Share-Programm/Aktienprogramm erklärt: Im Marketer Backoffice unter dem Punkt MSP kann man seine „MSP International“ einsehen, die wurden durch alle vergangenen Einkäufe in der Cashbackworld angesammelt. 1000 MSP entsprechen einer Aktie. Der „Personal Score“ zeigt, wie viele Gesellschaftsanteile „beurkundet“ wurden (Namensurkunde). Mit Stand vom 07.08.2023 liegt der „Aktienwert“ laut myWorld bei 590 €. Wie diese wundersame Steigerung von 90 € zustande kam, wird wohl ein Rätsel bleiben, während Börsenkenner nur die Köpfe schütteln. Zudem gibt es laut myWorld eine “gesetzliche und behördliche” Sperrfrist von 18 Monaten, bis man seine „Aktien“ zum ersten Mal veräußern darf. Dann könne man sie behalten, an einer weiteren Wertentwicklung teilhaben, eventuelle/etwaige Dividenden einstreichen ODER sie “liquidieren“/ monetarisieren, wie es hier genannt wird.  

Was ist mit dem „My Cloud Score“, also die andere Hälfte der von den Marketern generierten MSP? Das ist jener Topf, von dem das Unternehmen die Hälfte, der vom Marketer gesammelten Anteile erhält und durch etwaige Verkäufe, etwaige Dividenden, ab Januar 2025 lt. Factsheet, monatliche Ausschüttungen über das Karriereprogramm durchführe. Für die monatlichen Ausschüttungen muss man als Marketer, wer hätte es gedacht, Aktivstatus besitzen. Dies bedeutet, dass der Marketer und seine Downline monatlich 2000 Euro Einkaufsvolumen bei Partnerunternehmen generieren müssen, oder man aktiviert die Monatsbestellung/das monatliche Shopping-Point-Pack. Man muss bis spätestens Ende des Monats (August) aktiv sein und dann auch bleiben.  

Das sind schon einige Hürden, die zu überwinden sind, um bei myWorld/Lyconet „Aktionär“ zu werden, zu sein und zu bleiben und das auch noch zusätzlich zu allen Einkäufen und Investitionen, die man über Jahre hinweg bereits getätigt hat – wie immer und nach wie vor, ohne Garantie, jemals eine Auszahlung zu erhalten.  

Peter Gruber beschreibt im „August Outlook“ das Elite-Seminar als „Amazing“ und rührt gleich die Werbetrommel für das nächste Elite-Seminar am 6. und 7. Juli 2024, wo auch die aktuell beworbenen „MSP Asia“ vor Ort aktiviert werden sollen. Tickets werden wieder in „Paketen“ verkauft, wir erinnern uns an Top-Marketerin Larissa Poppel, die ihre Tickets dann kurz vor Beginn des Elite-Seminars noch in Kombination mit einem Aufklärungsvideo und einer Mailaussendung anzubringen versuchte. Damit hat sie vermutlich mehr Geld verdient als mit jedem „Incentive“, dass es jemals bei Lyconet gegeben hat, jedoch aufgrund ihres Status und ihrer Position als Top-Marketerin.  

Zuletzt informiert Peter Gruber noch über „Sales-Incentives“ als sogenannter “Empfehlungsgeber”. Wenn ein Marketer aus der Downline eine „One-Time-Order“ aufgibt, erhält man die gleichen Vorteile – klassische MLM-Empfehlungskultur. Solche Sales-Incentives gibt es auch für die Empfehlung einer Elite-Club-Mitgliedschaft.

Fragwürdige KYC-Formulare ohne Rücksicht auf die Folgen für Marketer! Ein NEIN wird vom System nicht akzeptiert. 

Die KYC-Formulare gleichen einer Nötigung. All die Fragen und erzwungenen Zugeständnissen könnten für die Marketer schlimmer nicht sein.  

Wir haben diesen Prozess bei verschiedenen Marketern begleitet und von freiwilligen Angaben kann nicht die Rede sein. Zunächst gilt es auch den Umstand zu beachten, dass viele Leader es gemeinsam mit den Marketern machten, wurde uns berichtet. Im Vertrauen hat sich der Marketer seinem Empfehlungsgeber/Upline anvertraut und kann sich an die wichtigsten Fragen im Prozess nicht mehr erinnern.

Ein jeder Marketer erklärte uns, wären ihm diese besagten Fragen aufgefallen, hätte er niemals zugestimmt. “Er hat einfach nur durchgeklickt und mich zu meinen persönlichen Verhältnissen abgefragt” heißt es wiederholt.

Eine Marketerin berichtet: “Mit dem Umstieg und den Börsengang sollte es endlich zu einer Auszahlung der Cloud kommen, sonst hätte ich das nie gemacht. Jetzt soll ich wieder Jahre warten und habe dann was bitte?”  

Doch sehen Sie sich rechts im Video

die Umstellung mit den Fragen selbst

an, ein NEIN wird vom System nicht

akzeptiert. Im Gegenteil!   

Quelle: Marketer 06.07.2023
Quelle: Marketer

“Mit Auswahl dieser Option kann der Antrag nicht abgeschlossen werden”

Bei jeder Frage wurde dieser Hinweis angezeigt, so wurden die Marketer genötigt den Punkten zuzustimmen, obwohl sie anderer Überzeugung waren. Ob der Marketer nun selbst oder der Leader die Zustimmung in Vertretung erteilte, wird sich im Einzeln aufklären lassen. Nach unseren Recherchen klickten sich die sogenannten Leader stellvertretend auffallend schnell durch den Prozess. 

Hier nochmals die relevanten Fragen aus dem Video, die mit JA angeklickt werden müssen:

  • Ich wurde über Chancen und Risiken der gegenständlichen Investitionsform Namensvorzugsaktie informiert.   
  • MyWorld und Lyconet haben keine mündlichen Aussagen getätigt, welche die Risikohinweise in diesem Kundenprofil aufheben, abschwächen oder relativieren.  
  • Lyconet hat keine mündlichen Erfolgszusagen, Renditeprognosen oder sonstige Versprechungen gemacht, die von den Unterlagen der Emittentin myWorld International AG abweichen.  
  • Ich habe mich nach reiflicher Überlegung zum Erwerb der Namensvorzugsaktien entschieden.  
  • Mir ist bewusst, dass es für diese Investition keinen Sekundärmarkt, geregelten amtlichen Handel gibt eine Veräußerung der Namensvorzugsaktie nur mit Zustimmung der myWorld International AG möglich ist und ggf. auch negative steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.  
  • Ich wurde über die Risiken der gegenständlichen Namensvorzugsaktien ausführlich informiert, insbesondere über das Risiko des gänzlichen Verlusts des vollständigen Kapitals.  
  • Mir ist bewusst, dass die Entwicklung des Namensvorzugsaktie in der Vergangenheit keine Aussage über die künftige Entwicklung der Investition zulässt. Eine Prognoserechnung, Planrendite stellt keine Zusage oder Aussage über eine konkrete Wahrscheinlichkeit des Eintritts dar.  
  • Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich für die Versteuerung selbst verantwortlich bin.  
  • Mir ist bekannt, dass Lyconet und myWorld kein Steuerberater sind. 
  • Bei steuerlichen Fragen wurde mir empfohlen, einen Steuerberater zu konsultieren. 
  • Ich werde Lyconet und myWorld Änderungen meiner persönlichen Verhältnisse usw. umgehend mitteilen, sollte ich diese Information nicht erteilen, habe ich alle daraus entstehenden Nachteile selbst zu tragen.   
  • Lyconet ist verpflichtet die Entwicklungen meines Investments zu beobachten und mich bei Veränderungen zu benachrichtigen. 
  • Ich bin damit einverstanden, dass ich eine Kopie dieses Antrags, dieser Antragsformulare zum Zeitpunkt der Ausgabe der Aktie erhalte. 

Die Gerichte werden klären müssen, wie dieser erzwungene Umstieg straf- und zivilrechtlich zu bewerten ist. Aber schon der damalige zwangsweise Umstieg von Lyoness auf Lyconet, wurde von den Gerichten entsprechend gewürdigt. 

MyWorld Share und die wundersame Vermehrung! Leader John Paul Schoor log seine Marketern in Sachen Börsenbegleitung an!

Man scheint bei der myWorld International AG überhaupt keine Skrupel zu haben. Noch nicht einmal 48 Stunden ist es her, als Hubrt Freidl die Gesellschaftsanteile der myWorld International AG mit Zertifikaten ausgegeben hat und schon wird der Kurs der Aktie mit 590 € festgelegt. Für wie dumm hält man die Marketer eigentlich?

Wo kommt dieser Wert den plötzlich her? Gehandelt werden wird diese „Aktie“ niemals an einem freien Markt und war von Hubert Freidl sicher auch nie beabsichtigt.

Das Märchen vom Börsengang wurde nur in die Welt gesetzt, damit die Marketer wieder ein Stück Hoffnung haben.

Die myWorld International AG kann den Wert willkürlich festsetzen, handeln kann der Inhaber sowieso nicht damit, nur untereinander und mit Zustimmung von myWorld vielleicht tauschen.

Dieses ausgehändigte Zertifikat ist nichts weiter als eine

Quittung dafür, wie der Marketer sein bereits

eingezahltes Geld in 500 €-Schritten in

Gesellschaftsanteile entwertet hat.

Top-Leader John Paul Schoor behauptet in seinen Online-Seminaren (Aufzeichung liegt vor!), die renommierte österreichische Kanzlei Dr. Samhaber & Partner Vermögensverwaltungs AG würde den Börsengang der myWorld International AG begleiten. 
 

Auf Nachfrage wurde dies sofort und ausdrücklich dementiert, vielmehr wurde Dr. Samhaber von der Staatsanwaltschaft als gerichtlich vereidigter Gutachter zu „vinkulierten Aktien“ kontaktiert. 
 

Die Kanzlei Dr. Samhaber & Partner Vermögensverwaltungs AG hat, entgegen der Darstellung von Herrn Jean-Paul Schoor, absolut und nachweislich nichts mit dieser Farce eines Börsengangs zu tun. 
 
Wie kommt Jean-Paul Schoor dazu, eine solche Lüge seinen Marketern zu verkaufen? Fragen wir Ihn doch!

EliteSeminar Gelsenkirchen – Einen Börsengang gab es nicht! „Jetzt seid ihr alle Shareholder“ war alles. Marketer sind frustiert! KYC-Prozess wird Bestandteil des Strafverfahrens? 

Fakt ist: Für die noch aktiven Marketer mit belastbarem Restgehirn ist es höchste Zeit, Lyoness/Lyconet/myWorld zu hinterfragen und alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen! 

Die meisten Besucher des Eliteseminars kamen wegen des angekündigten Börsengangs, brauchten aber starke Nerven und sehr viel Geduld.

Wir könnten ganze Bücher mit all den Ansagen, Prognosen und Versprechungen von Leader wie Jean-Paul Schoor, einer Larissa Poppel oder myWorld selbst veröffentlichen. Nach dieser Veranstaltung mit dem „großen Börsengang“ in Gelsenkirchen sind wir auf deren Erklärungen mehr als gespannt. 

Gelsenkirchen, 08.07.2023

Bevor wir uns mit der völlig in die Länge gezogenen Veranstaltung befassen, handeln wir die wichtigsten Themen zuerst ab: Hubert Freidl, der Börsengang und der KYC-Prozess.

Der CEO der BE Conflict Management Inc. Ben Ecker war live dabei und findet im Kreise einer Nachbesprechung klare Worte zur Veranstaltung:

“Diese Veranstaltung hatte lediglich den Zweck, die Marketer weiter hinzuhalten, der groß angekündigte Börsengang wurde in knapp drei Minuten abgehandelt. Der Marketer hat seine Gesellschaftsanteile, die man Aktie nennt, bekommen, das war es. Gratulation, liebe Marketer, jetzt habt ihr euer gutes Geld, das in Länderpakete, Cloud, EX usw. gewandert ist, in Gesellschaftsanteile der myWorld International AG umgewandelt. Die myWorld International AG hat in den letzten Tagen ihre Aktienanteile auf 100 Mio. Euro erhöht, was aber nicht heißt, dass der Gegenwert dort ebenfalls einbezahlt wurde. Vielmehr wurde Platz geschaffen, um die Verbindlichkeiten gegenüber den Marketern dort zum Zweck der Konsolidierung zu parken.

B. Ecker CEO

So macht man aus kurzfristigen Schulden eben langfristige Schulden. Deshalb auch die vinkulierten Namensaktien, die nur mit Zustimmung von myWorld gehandelt oder überhaupt bewegt werden dürfen. So kann sich Hubert Freidl wieder um Jahre um die Auszahlung der Clouds drücken. Der Marketer glaubte dieses Wochenende an reell handelbare Aktien und hat jetzt Gesellschaftsanteile, die weder handelbar noch einen stabilen Wert darstellen. Die Bilanz der myWorld International AG wurde auf dieser Website doch veröffentlicht und spricht für sich selbst.

Der KYC-Prozess ist mit seinen Fragen, die nur mit JA zu beantworten sind, der reinste Betrug. Der Marketer wird genötigt sein Häkchen bei JA zu setzen, da er sonst im System nicht weiterkommt. Das erinnert mich an den Umstieg von Lyoness auf Lyconet vor 9 oder 10 Jahren, auch hier wurde der Marketer genötigt seine Zustimmung per Häkchen zu setzen. Wir haben diesen neuen Zwangsumstieg dokumentiert und werden es den Staatsanwaltschaften vorlegen.”

(Dies ist eine persönliche und wertungsfreie Einschätzung des CEO B. Ecker)

Quelle: Hotel Düsseldorf 08.07,2023

Der besagte Börsengang war eine einzige Farce:

In exakt 3 Minuten und 16 Sekunden erklärt Hubert Freidl

seinen Marketern „Jetzt seid ihr Shareholder“ und spielt ein

Video ab, indem ein Zertifikat das Maß aller Dinge zu sein

scheint.

Was hat also der myWorld-Aktionär jetzt? Richtig, NICHTS!

Quelle: Ein Marketer

Diese sogenannte Aktie ist nichts weiter als ein Gesellschaftsanteil zu 500 € des bereits eingezahlten Geldes, was auf dem Zertifikat mit 1 Aktie = 500 € von der myWorld International AG ausgewiesen wird. Eine Woche vor dem Eliteseminar hat man schnell noch die Aktienanzahl auf 100 Mio. erhöht, das Stammkapital aber nicht erhöht! Vermutlich und der Logik nach werden nun die bereits eingezahlten Gelder der Marketer dort zur Konsolidierung eingebucht. Im allgemeinen Sinn versteht man unter Konsolidierung eine Umwandlung von kurzfristigen Schulden in langfristige Schulden. Und so hat Hubert Freidl seine Marketer, mit vinkulierten Aktien seine Marketer fest unter Kontrolle, denn der Gesellschaftsanteil darf nur mit Zustimmung von myWorld verkauft oder veräußert werden. Das Kapital ist gebunden und selbst bei einem Totalverlust hat der Aktionär keinen Anspruch auf Erstattung, denn das hat ein Marketer ja bei KYC-Prozess anklicken müssen. 

Und hier geht wiederrum ein kleines Licht für alle Geschädigten an, denn dieser Umstieg ist mehr als fraglich, da der Marketer gezwungen war umzusteigen. 
Der Marketer hat gar keine Wahl als wider besseres Wissen sein Häkchen am falschen Platz machen zu müssen!
 

Mehr dazu in den nächsten Artikel!