Zwischen Märchen und Millionen – warum Marketer den Versprechen von Cashback Universe nicht trauen sollten
Kommentar von B. Ecker, CEO BE Conflict Management
Ein neuer Call, alte Muster: Max Galler verspricht Quoten und Übergänge, die jeder Faktenbasis entbehren. Statt Transparenz gibt es Schuldumkehr. Bevor wieder Millionen fließen, müssen Freidl & Co. erst Rechenschaft ablegen. Auch Max Galler muss sich an seinen Aussagen messen lassen, zumal bisher unklar ist, wer sich überhaupt hinter „Cashback Universe“ verbirgt. Aber ich habe da einen Verdacht, der derzeit vor Ort in den USA geprüft wird.
Am Anfang steht dieser aussagekräftige Disclaimer. Wer die Website von Cashback Universe aufruft, liest dort schwarz auf weiß: „Wir sind bei keiner Finanzaufsichtsbehörde registriert. Wir bieten keine Investitionsdienstleistungen an. Alle Informationen dienen nur der Bildung, nicht als Empfehlung.“
Mit anderen Worten: Alles, was hier gesagt oder versprochen wird, ist rechtlich unverbindlich. Jeder, der Geld einzahlt, tut dies auf eigenes Risiko, ohne Schutz, ohne Aufsicht, ohne Garantie.
Unklar bleibt zudem, wer tatsächlich hinter Cashback Universe steht. Der Betreiber ist eine LLC in Delaware, weit weg von europäischer Regulierung. Wer die Strippen zieht, wer die Gelder kontrolliert und wohin diese fließen, bleibt im Dunkeln. Genau diese Intransparenz sollte jedem Marketer zu denken geben, der schon einmal im Umfeld von myWorld oder Lyconet Verluste erlitten hat.
Im Call vom 14. August 2025 inszenierte sich Max Galler als Retter. Doch vieles, was er sagte, war mehr Märchen als Fakt:
- Die Insolvenzverwalterin wurde fälschlich als Mitakteurin eines angeblichen „Asset-Deals“ dargestellt.
- Provisionen seien „in der Masse verbucht, weil sie es nicht verstanden hat“, dabei ist das genau die gesetzliche Pflicht.
- Eine Insolvenzquote von „50–60 %“ wurde versprochen, eine Zahl, die in keiner Akte steht und die angesichts der bekannten Vermögenslage völlig unrealistisch ist.
- Schuld am Konkurs seien angeblich das Finanzamt und die Insolvenzverwalterin, nicht die Unternehmensführung selbst.
Die eigentliche Frage lautet aber: Wo sind die Millionen geblieben, die über Jahre in die Strukturen von Hubert Freidl und seinen engsten Vertrauten geflossen sind?
Bevor hier neue Gelder eingesammelt werden, sollten die Verantwortlichen Rechenschaft ablegen, nicht in Community-Calls, sondern vor den Marketern, die bereits gezahlt haben.
Für Marketer liegt die Gefahr auf der Hand:
- Wer vom Narrativ eines „Neustarts“ eingelullt wird, riskiert, erneut Geld in ein ungesichertes System zu stecken.
- Wer die Schuld bei der Verwalterin sucht, verkennt die wahren Ursachen: jahrelange problematische Geschäftsmodelle im Umfeld von Freidl & Co.
Mein Fazit:
Max Galler mag sich als neuer Märchenonkel inszenieren, die Realität ist eine andere. Aus- und Zusagen, die den Tatsachen der Konkursakten widersprechen, sind nichts wert. Bevor auch nur ein Euro an ein neues Projekt fließt, schulden Freidl, Galler und ihre Mitstreiter den Marketern Aufklärung, nicht neue Versprechungen.
B. Ecker CEO






Max Galler und Konsorten ist definitiv nicht zu trauen, sein Vater Andi Galler war einer der ersten Lyoness Vertriebler und hat Millionen verdient! Hier wird nun versucht einen neuen Geldfluss aufzubauen, da der Alte ja nun bekanntlich versiegt ist!
Die Frage ist Wann und Wie wird Rechenschaft walten von den Personen Freidl, Sedovnik, Teissl, Freidinger, Galler, die Orregia Brüder, Domini, Müller, Saldanha, Dusent, Larsen, Steinkellner usw..!