• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
Hinweis: Wir erteilen keine Rechts- und Steuerberatung, diese wird von Standesrechtlern gegeben.
BE CONFLICT MANAGEMENT
  • Lyoness, Lyconet, myWorld
  • Karatbars, GSPartners & Co
  • Andere Unternehmen
    • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
    • Avinoc – VOO
  • Leistungen
    • Pyramiden- und Schneeballsysteme
    • Kryptowährungen
    • Erbfälle
    • Scheidungssache (privat & geschäftlich)
    • Unternehmensfälle (Forderungen)
    • Forderungsausfälle
    • Vermögenssuche
    • Immobilien (In- und Ausland)
  • Testimonials
  • TV-Berichte
  • Kontakt
  • Deutsch
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Strafantrag gegen Lyoness-Chef: Staatsanwaltschaft glaubt Freidl nicht!

6. März 2017

Lyoness ist schon seit längerer Zeit wegen Werbekampagnen sowie der bekannten Anlage „Rapid“ im Visier der Justiz Wien.  Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) wirft Unternehmensgründer Hubert Freidl vor, die Prospektpflicht verletzt zu haben.
Wie aus dem Strafantrag gegen Freidl hervorgeht, glauben ihm die Ermittler nicht. Die Lyoness Europe AG und Freidl haben die Vorwürfe gegenüber den Behörden zurückgewiesen, sie legten unter anderem Stellungnahmen von Gutachtern vor. „Diese leugnenden Verantwortungen“ fänden „jedoch in den Ermittlungsergebnissen keine Deckung“, heißt es in dem Strafantrag der WKStA vom 22. Dezember 2016. Der Strafantrag bezieht sich auf die „Werbekampagnen“ „Österreich“, „Ungarn“ und „Slowakei“ sowie die Option „Premium Ranking Europe“ aus den Jahren 2008 und 2009.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft handelt es sich dabei um prospektpflichtige Veranlagungen, die Freidl öffentlich angeboten habe, ohne zeitgerecht einen gebilligten Kapitalmarktprospekt veröffentlicht zu haben. Er habe deshalb gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) verstoßen, so der Vorwurf. Die WKStA beantragte daher die Verhängung einer Verbandsgeldbuße gegen die Lyoness Europe AG. Außerdem werde der Verfall der durch mögliche Straftaten erlangten Vermögenswerte zu erklären sein. Berechnungsgrundlage sei das Kapital, das durch die Verletzung der Prospektpflicht von Anlegern eingesammelt wurde – abzüglich allfälliger Aufwendungen. Der Betrag lasse sich jedoch schwer ermitteln. Bei der Werbekampagne „Österreich“ etwa sei das Veranlagungspotenzial bei 13,5 Millionen Euro gelegen, 4,41 Millionen Euro seien eingenommen worden. Die restlichen Kampagnen hätten ein Potenzial von 2 bis 15 Millionen Euro gehabt.

Die besagten Kampagnen waren nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Veranlagungen im Sinne des KMG. „Die Teilnehmer erwarben jeweils Forderungsrechte auf Zuteilung eines Anteils an einem zukünftigen Kundenstock, der mit dem für die Werbekampagnen von den Teilnehmern gemeinsam aufgebrachten Kapital aufgebaut werden sollte“, so der ermittelnde Oberstaatsanwalt. Das Kapital sei direkt in die Werbekampagnen zur Gewinnung neuer Kunden investiert worden. „Es lag eine Risikogemeinschaft vor, weil der allfällige Misserfolg der Werbekampagnen den Verlust des eingesetzten Kapitals bewirkte. Die Teilnehmer waren darüber hinaus bei der Zuteilung der Neukunden demselben Vermögensrisiko ausgesetzt“, sie hätten auf die Geldverwaltung durch Lyoness keinen Einfluss gehabt.

Freidl habe die Taten zugunsten der Lyoness Europe AG begangen. Diese habe dadurch wirtschaftliche Vorteile erlangt. „So ersparte sie sich nicht nur Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung des Prospekts, sondern bewirkte mit dem Verstoß gegen die Prospektpflicht auch eine Verbesserung der Wettbewerbssituation.“ Zuletzt habe sich die Lyoness Europe AG folgendermaßen verantwortet: Nicht Freidl, sondern ein mittlerweile verstorbenes Verwaltungsratsmitglied von Lyoness habe sich alleine um die Durchführung der Werbekampagnen gekümmert. Der Schweizer sei für die rechtlichen Belange und den Vertrieb zuständig gewesen und habe federführend die Zeichnungsscheine erstellt. Das glauben die Ermittler nicht: Freidl habe nämlich die Werbekampagnen bereits im Vorfeld „federführend und öffentlich“ beworben, zum Beispiel mittels einer Power-Point-Präsentation bei einer Veranstaltung im April 2008 in Liezen.

Auch die Struktur des Lyoness-Konzerns und die Aufteilung der Verantwortungsbereiche stünden der „gewählten Verteidigungslinie“ entgegen: „Dass Hubert Freidl als Entwickler, wirtschaftlich Berechtigter und CEO des Lyoness-Konzerns mit allumfassenden Organfunktionen, der von seinen Mitarbeitern als Visionär, als Kopf von Lyoness und tonangebend beschrieben wird, mit der Entwicklung und Vermarktung der Werbekampagnen sowie der Option mit einem Veranlagungspotential von 33.500.000 Euro nicht vertraut gewesen sein soll, ist nicht überzeugend und lebensfremd“, so der Ermittler. Der verstorbene Schweizer sei bis 2011 Mehrheitsgesellschafter der Lyoness International „und als Verwaltungsratsmitglied nur für die Verwaltung und Buchhaltung sowie den Finanzbereich zuständig“ gewesen. Lyoness wollte den Strafantrag nicht kommentieren.

Den aktuellen Artikel dazu finden Sie auf www.derstandard.at:

http://derstandard.at/2000053643961/Strafantrag-gegen-Lyoness-Chef-Staatsanwalt-glaubt-Freidl-nicht

 

 

 

Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
/wp-content/uploads/2015/11/logo-konfliktmanagement.jpg 0 0 Dolphin Media Production /wp-content/uploads/2015/11/logo-konfliktmanagement.jpg Dolphin Media Production2017-03-06 13:28:532017-03-06 13:49:25Strafantrag gegen Lyoness-Chef: Staatsanwaltschaft glaubt Freidl nicht!
0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Categories

  • Allgemein
  • Andere Unternehmen
  • Avinoc – VOO
  • Digital & Crypto Future
  • GGMTrading
  • Hausverwaltung
  • IM Mastery Academy (Iyovia)
  • Karatbars – Apertum – GSPartners&Co
  • KASTECH Group International
  • Lyoness – Lyconet – MyWorld
  • MINING GRID
  • MYS
  • Premium Safe
  • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
  • SKAINET CermakFX
  • Solar9580 e.K.
  • SWM AG
  • Trust Your Universe/Universe Trading
  • WISE
  • WISE

Search

Search Search

Recent Posts

  • Lyoness-/Lyconet-Insolvenzen: Die internationale Suche nach den ehemaligen Spitzenmarketern
  • Lyconet/myWorld: Insolvenzverwalter suchen weiter nach Spitzenmarketern
  • TGI AG meldet „vollständige Umsetzung“ der FMA-Verfügung – doch die Finanzaufsicht bestätigt dies nicht
  • Das Schweigen der Token: Frust in der Safir/ZENIQ-Community
  • BECM Insights – Warum wir einen anderen Ansatz wählen

Archives

  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Mai 2016
  • April 2016

BE CONFLICT
MANAGEMENT
LIMITED


 

Hinweis: Wir erteilen keine Rechts- und Steuerberatung, diese wird von Standesrechtlern gegeben.

Facebook Twitter Instagram

UNSERE LEISTUNGEN

  • Kryptowährungen
  • Scheidungssache (privat & geschäftlich)
  • Unternehmensfälle (Forderungen)
  • Forderungsausfälle
  • Vermögenssuche
  • Immobilien (In- und Ausland)

UNSERE FÄLLE

  • Lyoness, Lyconet, myWorld
  • Karatbars/AcuaWellington/GSPartners & Minebase.com
  • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
  • Avinoc – VOO
  • SWM AG

KONTAKT

BE CONFLICT MANAGEMENT 77 Camden Street Lower, Dublin,
Dublin 2, D02 XE80, Ireland
Company registration number: 692857

[email protected]

Österreich Tel. +43 1 2051 0854 28
Österreich Fax. +43 (1) 25330333458
Irland Tel. +353 1 270 9700
Australien Tel. +61 2 6145 2753

© Copyright - BE Conflict Management LTD.
  • AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung – DSGVO / Haftungsausschluss
Link to: Lyoness/Lyconet – Ermittlungen zur Geldwäsche! Mitglieder in eine Falle gelockt? Link to: Lyoness/Lyconet – Ermittlungen zur Geldwäsche! Mitglieder in eine Falle gelockt? Lyoness/Lyconet – Ermittlungen zur Geldwäsche! Mitglieder in eine Falle... Link to: Rapid Wien lügt oder weiß es nicht besser! Link to: Rapid Wien lügt oder weiß es nicht besser! Rapid Wien lügt oder weiß es nicht besser!
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen