Kommentar von Ben Ecker: Muss mal gesagt werden!
Leute, mir platzt die Hutschnur und das aus gutem Grund.
Seit der ach so „überraschenden“ Lyoness/Lyconet/myWorld-Insolvenz melden sich immer mehr sogenannte Top-Marketer in aller Welt zu Wort. Und genau ihre Beschreibungen, Einschätzungen und Rechtfertigungen legen das wahre Dilemma gnadenlos offen.
Was wir hier sehen, ist nichts weniger als eine Bankrotterklärung all jener, die dieses System jahrelang bejubelt, verteidigt und vorangetrieben haben, die sich jetzt plötzlich als Opfer inszenieren.
Leute, so geht das nicht.
Jahrelang traten manche Leader als „Macher“ auf, als visionäre Überflieger, die sich im geistigen Ferrari schon den neuen Wohnsitz in Monaco ausgesucht hatten. Doch hinter der Fassade: keine Selbstreflexion, keine Analyse, keine Verantwortung, kein Verständnis der Realität.
Sie haben das System nie kritisch hinterfragt, nie geprüft, nie analysiert, sie haben geglaubt, was ihnen nützlich erschien. Und sie haben verdient, indem sie andere hineinzogen.
Das ist kein Erfolg.
Das ist Täuschung, gegenüber sich selbst und gegenüber allen, die ihnen vertraut haben.
Wenn heute dieselben Figuren sagen: „Es sah für mich einfach gut aus“, dann ist das keine Erklärung, sondern ein Offenbarungseid.
„Wir haben es geglaubt, weil wir es glauben wollten.“
Es ging nie um Fakten. Nie um Prüfung.
Es ging darum, ein Narrativ zu stützen, das das eigene Einkommen sicherte.
Die Behauptung, man habe „die Entwicklung nicht vorhersehen“ können, ist schlichtweg falsch.
Bereits 2007 gab es kritische Berichte.
Seit 2009 lagen Urteile vor.
Ab 2012 folgten öffentlich-rechtliche Sendungen, dokumentierte Recherchen, Warnungen, behördliche Verfahren, Geltendmachungen und öffentlich zugängliche Entscheidungen des Obersten Gerichtshofs.
Jeder, der sehen wollte, konnte sehen.
Wer es nicht sah, wollte es nicht sehen.
Und deshalb sage ich es sehr deutlich:
„Macht euch gerade, ihr Top-Leader.
Steht zu dem, was ihr angerichtet habt.
Zeigt endlich Rückgrat.
Und hört auf, euch selbst in die Opferrolle zu flüchten.“
Denn alles, was wir als BE Konfliktmanagement seit 2014 zu Lyoness, Lyconet und später myWorld veröffentlicht haben, hat sich bewahrheitet.
Jede Warnung. Jeder Befund. Jede Einschätzung.
Und obwohl Hubert Freidl und seine, übrigens von euch allen finanzierten Anwälte jahrelang versuchten, uns juristisch mundtot zu machen, mussten wir nicht einen einzigen substantiellen Satz löschen.
Freidl und seine Komplizen haben nie einen glaubhaften, vom Gericht akzeptierten Gegenbeweis geliefert.
Sie kündigten „fundierte Gegenbeweise“ an und zogen ihre Klagen dann regelmäßig kurz vor dem Verhandlungstermin zurück.
Alles dokumentiert.
Alles Aktenlage.
Zumal keiner der Top-Marketer thematisiert oder bei seinen guten Kontakten zu Hubert Freidl nachgefragt hat, weshalb er seine Yacht „SH Magic“ (jetzige SH NOAH) zum 15. März 2025 für 12,5 Millionen € pünktlich verkauft hat. Womöglich an sich selbst oder an eine seiner zahlreichen gegründeten Nebenfirmen? Damit er zumindest einen kleinen Teil seiner Gläubiger befriedigen konnte.
Stattdessen wird darüber schwadroniert, er hätte seine eigenen Anteile am Unternehmen verkauft, um „sie in die Firma zu stecken“.
Echt jetzt? Er hat sein eigenes Geld genommen, um seine eigenen Anteile, die ihm andere bezahlt haben zu verkaufen, um damit seine eigenen Schulden zu einem geringen Teil zu retten.
Wow.
So blind können offenbar nur Hörige sein, die dem System bis zuletzt geglaubt haben.
Doch der eigentliche Sauerei beginnt jetzt erst:
Während viele Zehntausende Betroffene um ihre Rückforderungen kämpfen, nutzen viele der damaligen Top-Marketer diesen Moment, um ihre Downlines, die sie zuvor mit falschen Versprechen aufgebaut haben, nun unter dem Deckmantel einer angeblichen „Läuterung“ schon wieder auf das nächste System vorzubereiten.
„Na servas“, wie man in Österreich sagt.
Ein paar halbseidene Eingeständnisse, etwas Betroffenheitsrhetorik, ein paar Tränen in der Stimme und ein „Wir wurden alle getäuscht“ und schon soll der Startschuss für das nächste große Wunder gefallen sein.
Ohne Worte.
Aber nicht ohne Konsequenzen.
Denn eines verspreche ich:
„Mein Team und ich werden ihnen diesmal sehr genau auf die Patschehändchen schauen.“
Euer
Ben Ecker






Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit, Herr Ecker!
Das Verhalten der Hauptverantwortlichen erinnert frappant an die ganzen hohen Nationalsozialisten, die nach dem Krieg bei den Prozessen auch von all den selbstveranworteten Gräueln nichts gewusst oder mitbekommen haben wollen.
Feige Opportunisten, die hoffentlich ihre gerechte Strafe erhalten werden!
Benko sitzt hinter schwedischen Gardinen.
Warum laufen die greifbaren – sogenannte ehemalige – TOP Marketer immer noch frei herum?
Hat kein Staatsanwalt die Eier, diese Top Marketer endlich einzusperren, bevor sie sich verdünnisiseren und in Länder absetzen, die keine Auslieferungsabkommen haben?
Oder sind die Justizbehörden der Meinung, dass der angerichtete Schaden noch immer nicht gross genug ist?