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Mining Race und Mining Grid: Bitcoin-Mining oder digitales Schneeballsystem?

30. Mai 2025

Von außen wirkt alles modern, effizient, dezentral. Doch ein Blick hinter die glänzende Oberfläche von Mining Race und Mining Grid wirft ernste Fragen auf: Ist das wirklich Bitcoin-Mining oder schlicht ein weiteres Schneeballsystem mit Krypto-Maske?

Einfach, profitabel und sicher, so preist sich Mining Grid mit seiner App „Mining Race“ an. Nutzer, sogenannte „Racers“, sollen durch den Erwerb von Mining-Karten oder -Lizenzen an den Bitcoin-Einnahmen der Plattform beteiligt werden. Doch zahlreiche Nutzerberichte, Kostenstrukturen und intransparente Geschäftsmodelle zeichnen ein ganz anderes Bild: jenes eines hochriskanten, möglicherweise betrügerischen Systems.

Utopische Renditen, fragwürdige Struktur

Laut offiziellen Angaben erhalten Investoren bis zu 118 % Rendite alle 90 Tage – ohne technischen Aufwand, allein durch die Beteiligung am Netzwerk. Der Haken: Wer teilnehmen will, muss zunächst Geld zahlen. Lizenzgebühren in Höhe von 100 bis 1.000 Dollar jährlich sind Pflicht, bevor weitere Investitionen in Mining-Karten oder Hardware-Anteile möglich sind. Damit ähneln die Kostenstrukturen eher einem Multi-Level-Marketing-System als einem klassischen Mining-Betrieb.

Kritiker stufen das System als nicht nachhaltig ein. Die Plattform bietet keine unabhängig verifizierbare technische Leistung, kein physisch nachgewiesenes Mining-Setup, keine geprüften Finanzdaten. Vielmehr scheint der Hauptzweck darin zu bestehen, neue Teilnehmer zu werben und deren Kapital weiterzuleiten. Ein typisches Kennzeichen für ein Ponzi-System.

Auszahlungsprobleme und Nutzerfrust

In sozialen Netzwerken und auf Bewertungsplattformen mehren sich die Klagen. Nutzer berichten von verlorenen Summen im fünf- bis sechsstelligen Bereich. Teils wurden zusätzliche Gebühren verlangt, um angeblich Auszahlungen oder Steuerfreigaben zu ermöglichen – Auszahlungen, die dann aber trotzdem ausblieben. Andere Teilnehmer schildern zwar anfängliche Überweisungen kleinerer Gewinne, doch bleibt der Vertrauensverlust groß: Wer zahlt aus? Wer garantiert den Fortbestand?

Ein Teilnehmer schreibt, er habe 700 Euro erhalten, rechne aber jederzeit mit einem plötzlichen Verschwinden der Plattform. Andere berichten von der Unmöglichkeit, überhaupt ihr Geld zurückzubekommen – trotz monatelanger Bemühungen.

Sicherheit? Regulierung? Fehlanzeige.

Auch technisch zeigt sich die Plattform angreifbar. Zwar wird mit „nicht-kustodialen Wallets“ geworben, doch es bleibt unklar, wer letztlich die Kontrolle über die Token hat. Kritiker bezweifeln, dass Nutzer wirklich volle Kontrolle über ihre Einlagen haben – ein klassisches Risiko bei zentralisierten Systemen, die sich als dezentral tarnen.

Hinzu kommt: Mining Race und Mining Grid unterliegen keinerlei regulierter Aufsicht. Weder BaFin noch FMA oder andere europäische Finanzaufsichten haben eine Lizenz erteilt. Die Firmenstruktur ist in Dubai angesiedelt, einem bekannten Hotspot für unregulierte Krypto- und MLM-Projekte. Auch dort gibt es bisher keine öffentlich einsehbare Genehmigung.

Ein auf Kryptobetrug spezialisierte Anwaltskanzlei aus Deutschland stuft das System offen als Betrug ein: Anleger würden mit hoher Wahrscheinlichkeit ihr Kapital verlieren. Die Empfehlung: keine weiteren Gelder einzahlen, Beweise sichern, rechtliche Schritte prüfen.

Ein bekanntes Muster

Das Geschäftsmodell folgt einem bekannten Drehbuch: Hohes Renditeversprechen, Einstiegshürden durch Lizenzen, Abhängigkeit vom Werben neuer Mitglieder, fehlende Transparenz bei der Mittelverwendung – all das kennt man von früheren Krypto-Betrugsfällen, die weltweit Tausende Geschädigte zurückließen. Auch der Umstand, dass zentrale Personen der Plattform bereits in ein gescheitertes Krypto-Vorhaben verwickelt waren, nährt den Verdacht, hier handele es sich um einen weiteren Betrugsversuch mit bekanntem Muster.

Fazit: Größte Vorsicht – bis Transparenz herrscht

Solange keine unabhängige Prüfung der angeblichen Mining-Infrastruktur vorliegt, keine Regulierung existiert und Nutzer weiterhin über ausbleibende Zahlungen berichten, ist Mining Race kein Investment – sondern ein Risikospiel mit hohem Einsatz.

Wer in Bitcoin investieren will, hat heute viele transparente, regulierte und technisch fundierte Möglichkeiten. Mining Race gehört nicht dazu. Anleger sollten sich von Glitzer-Versprechen und PR-Videos aus Dubai nicht blenden lassen. In der Welt der Kryptowährungen ist eines klar: Wenn ein Angebot zu gut klingt, um wahr zu sein – dann ist es das meist auch.

Hinweis: Und wie immer gilt, die Betroffenen können sich gerne dazu äußern, oder wenn jemand mehr oder andere Informationen dazu hat, kann er sie uns gerne mitteilen. Wir sind nicht daran interessiert, falsche Behauptungen aufzustellen und unser vorrangiges Ziel bleibt die Bereitstellung einer vollständigen Dokumentation.

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information, journalistischen Analyse und unabhängigen Meinungsbildung im Sinne von Artikel 5 des Grundgesetzes sowie § 51 UrhG (Zitatrecht). Sämtliche Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen, offiziellen Mitteilungen und sorgfältiger redaktioneller Recherche. Trotz größter Sorgfalt übernehmen wir keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der enthaltenen Informationen.

Die Nennung von Unternehmen, Personen oder Projekten erfolgt auf der Grundlage überprüfbarer Recherchen sowie deutlich als solche gekennzeichneter Meinungsäußerungen. Die Veröffentlichung steht unter dem Schutz der verfassungsrechtlich garantierten Pressefreiheit. Mitwirkende Quellen unterliegen dem redaktionellen Quellenschutz gemäß journalistischer Standards.

Quellen: www.miningrace.com

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https://www.bekm.eu/wp-content/uploads/2025/05/Mining-Race-Grafik-de.jpg 1080 1920 Dolphin Media Production /wp-content/uploads/2015/11/logo-konfliktmanagement.jpg Dolphin Media Production2025-05-30 13:00:002025-05-30 12:27:48Mining Race und Mining Grid: Bitcoin-Mining oder digitales Schneeballsystem?
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15 Kommentare
  1. Gerd Adam
    Gerd Adam sagte:
    20. August 2025 um 22:57

    Der Auftritt wirkt sehr seriös ich habe sie auf der Bitcoin conference getroffen und jetzt sind sie Hauptsponsor auf der Bitcoin conference in Hongkong. Tiefes Wissen scheint hier nicht vorhanden zu sein. Im Prinzip ist es ein cloudmining Anbieter und Mining kann sehr profitabel sein.

    Antworten
    • Dolphin Media Production
      Dolphin Media Production sagte:
      21. August 2025 um 7:20

      Danke für Ihren Kommentar. Der Eindruck eines „seriösen Auftritts“ darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Mining Grid nicht Hauptsponsor, sondern lediglich Sponsor der Bitcoin Conference in Hongkong ist, der offizielle Title Sponsor ist Metaplanet. Genau hier zeigt sich das Problem: Außenwirkung und tatsächliche Rolle klaffen auseinander. Auch beim Cloud-Mining gilt: Historisch haben solche Modelle für Endkunden so gut wie nie nachhaltige Gewinne gebracht, oft im Gegenteil. Deshalb beleuchten wir bewusst die Risiken hinter dem Marketingglanz.

      Antworten
  2. Dexx
    Dexx sagte:
    27. August 2025 um 8:48

    Es gab bis heute keine Auszahlungsschwierigkeiten !!! Sehr schlecht recherchiert!!! Man kann sogar die Auszahlung bei Arkham Intel verfolgen und sieht, dass es von Antpool kommt. Desweiteren habe ich Beweise, daß es Verträge zu Antpool gibt. Wer sie sehen möchte, gern per Email [email protected]

    Antworten
    • Dolphin Media Production
      Dolphin Media Production sagte:
      31. August 2025 um 18:03

      Vielen Dank für Ihre übersandten Unterlagen. Wir sind derzeit dabei, diese zu verifizieren; die ersten Rückmeldungen bestätigen bereits unsere Annahmen und wurde heute veröffentlicht. Eine entsprechende, detaillierte Anfrage bei den zuständigen Behördn erfolgte ebenfalls zeitgleich.

      Wir nehmen Ihren geschäftlichen Erfolg in dieser Angelegenheit zur Kenntnis und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg. Zugleich sind wir verpflichtet, den Mitteilungen enttäuschter Nutzer nachzugehen. Nach derzeit vorliegenden Informationen liegt keine entsprechende Lizenz vor; diesen Umstand haben wir daher als gegeben zu berücksichtigen.“

      Antworten
    • Alter Haudegen
      Alter Haudegen sagte:
      8. September 2025 um 7:29

      Aktuell wird Mining Race verstärkt in der Reichsbürgerszene, die auch viele Esoteriker und Qanons beinhaltet, beworben (Peter Freiherr von Liechtenstein, Ina von Lichtweiser, Reiner Oberüber usw.). Der Vorteil ist, man trifft dort auf ideologisch verblendete, oftmals gering gebildete Menschen, die ihren Vorbildern blind folgen, ohne jedoch die geringste Ahnung von der Materie zu haben.

      Antworten
    • Paulus
      Paulus sagte:
      17. März 2026 um 12:59

      Also ich hab mehrere Fragen gestellt mit Signatur Message bis hin zu WatcherLink.
      Von den Mining Grid leuten kommen nur Audios an die 15 Minuten wo alle Punkte umlaufen werden
      Einfach Sigantur schicken oder Watcher Link aber dann kommt raus das die 18,56EH‘s nicht da sind.

      Ist ein Reines MLM System und das kann ich auch mit den Chats etc belegen von Leuten die mich Werben wollen.

      Da stecke ich lieber Geld in BTC wie das es andere machen und als Mining verkaufen.

      Selbsterstellte PDFs sollen beweise Liefern kann ich jedoch in 2 Minuten auch so erstellen.

      Hab mit mehreren Geredet weil die kleinen an mir Zerbrechen und selbst die Großen Promoter und Erfahrenen Leute wussten im Call nicht was ne Ledger ist und konnten mir auch nicht erklären warum der Antpool Rechner die Werte die Mining Gridverspricht als nicht realistisch ansieht?

      Die Zusammenarveit mit einer Mail bestätigt von Antpool ist kein Beweis jeder kann das machen…
      Es geht um die Adressen wo die Blocks hingehen und die Rewards bezahlt werden.

      Dazu gibts keinerlei infos auch beim nachfragen.

      BaFin beschwerden Häufen sich und das wird wie die letzten Projekte richtig knallen.

      Ich hoffe auch das jeder der dort MLM Betreibt von Anlegern vor Gericht gezogen wird und Strafen bis ins unermessliche bekommt.

      Leute Verarschen die keine Ahnung haben und den was von Dezentral erzählen…

      Rate jedem der da mit macht Chats etc zu speichern von der Person die dich einlädt.

      Die Königsfamilie womit sie auch Werben ( auch müll die sind in fast jedem Unternehme investiert) gibt dir dein Geld nicht zurück…

      Antworten
  3. MinerX
    MinerX sagte:
    10. Januar 2026 um 23:30

    Typisch Bekm,

    schlechte Recherche, aufstellen fragwürdiger Zusammenhänge, keine Berichterstattung aus eigener Expertise, Fakten bewusst weglassend, Behauptungen aufstellend ohne klare Beweisführung.

    Fakt: Kundenbewertungen im Netz sehr positiv. Habe das Unternehmen vor Ort in Dubai kennenlernen dürfen (nicht nur aus dem Internet!). Top seriöser Cloudmininganbieter, App funktioniert reibungslos, Auszahlungen transparent und stets zuverlässig, Miningerträge auf der Blockchain überprüfbar, über mempool.space sogar Herkunft der BTC (Miningpool) klar ersichtlich! Hier muss man nicht vertrauen, man kann es selbst prüfen!

    Fazit: bitte liebes Bekm-Team, sucht euch einen anderen Job! Ihr habt noch nie einen Mehrwert geboten!

    Antworten
    • Dolphin Media Production
      Dolphin Media Production sagte:
      11. Januar 2026 um 11:50

      Dieser Kommentar zeigt exemplarisch ein weit verbreitetes Missverständnis im Krypto- und Mining-Umfeld: Die technische Nachweisbarkeit einzelner Bitcoin-Transaktionen wird mit der wirtschaftlichen Tragfähigkeit eines Geschäftsmodells gleichgesetzt.

      Dass Auszahlungen erfolgen, dass Transaktionen auf der Blockchain sichtbar sind oder dass eine App funktioniert, ist unstreitig. All dies widerlegt jedoch nicht die im Artikel aufgeworfenen Kernfragen: Wo wird tatsächlich gemined? Wem gehören die Anlagen? Wie wird die versprochene Hashrate je Kunde dauerhaft erwirtschaftet? Und wie wird ausgeschlossen, dass Auszahlungen aus nachfolgenden Kundeneinzahlungen erfolgen?

      Positive Bewertungen, persönliche Eindrücke aus Dubai oder der Verweis auf Blockchain-Explorer ersetzen keine strukturelle Prüfung. Gerade in der Geschichte des Bitcoin-Minings sind zahlreiche Systeme dokumentiert, die über Jahre hinweg „funktionierten“, Auszahlungen leisteten und technisch überprüfbar waren bis sie es nicht mehr waren.

      Journalistische Aufgabe ist es nicht, funktionierende Apps zu bewundern, sondern Geschäftsmodelle dort kritisch zu hinterfragen, wo Transparenz endet. Genau das haben wir getan – und genau darauf geht der Kommentar nicht ein.

      Wo befinden sich die physischen Mining-Anlagen?

      Wem gehören diese Anlagen wirtschaftlich und rechtlich?

      Wie ist die Hashrate je Kunde kalkuliert?

      Wie wird sichergestellt, dass Auszahlungen nicht aus Neugeld erfolgen?

      Warum fehlen prüfbare Jahresabschlüsse, Energieverträge, Hostingverträge?

      Und vielen Dank für den gut gemeinten Karrierehinweis. Wir haben ihn geprüft und kommen nach sorgfältiger Abwägung zu dem Ergebnis, genau dort zu bleiben wo wir sind.

      Antworten
      • MinerX
        MinerX sagte:
        12. Januar 2026 um 21:39

        Ganz ehrlich:
        Wie kann man einen Artikel veröffentlichen, der ein Unternehmen mit einem Ponzi-Schema oder sonstigem Betrug vergleicht, während eurerseits gleichzeitig so viele grundlegende Fragen offen bleiben?

        Diese Fragen wären mit sauberer Recherche leicht zu beantworten. Genau das ist der Job von Journalisten bevor man veröffentlicht. Ich kenne die Antworten – aber es ist nicht meine Aufgabe, eure Arbeit zu übernehmen oder euch Grundlagen zu erklären.

        Stattdessen wird mit Mutmaßungen, Andeutungen und fragwürdigen oder gar keinen Quellen gearbeitet. Das ist kein kritischer Journalismus, das ist ein konstruiertes Narrativ.

        Wer so schwere Vorwürfe in den Raum stellt, sollte Belege liefern – keine Assoziationen. Solange das nicht passiert, bleibt der Eindruck, dass hier eher Stimmung gemacht als aufgeklärt wird – und genau das schadet nicht nur diesem seriösen und bodenständigen Unternehmen, sondern auch eurer eigenen Glaubwürdigkeit – aber das ist man von euch ja über die Jahre schon gewöhnt.

        Ich werde mich an dieser Stelle nicht weiter beteiligen, da ich keinen zusätzlichen Traffic erzeugen möchte, um solch einen unseriösen Journalismus sowie unbelegte Spekulationen weiter in Suchmaschinen zu pushen. Wer ernsthaft aufklären will, weiß, was zu tun ist.

        Antworten
        • Dolphin Media Production
          Dolphin Media Production sagte:
          13. Januar 2026 um 8:59

          Ganz ehrlich MinerX: Wir haben das Unternehmen vor Veröffentlichung mehrfach und konkret mit Fragen konfrontiert. Eine substanzielle Beantwortung ist nicht erfolgt. Stattdessen erfolgt Kritik nun aus der Anonymität heraus, während wir mit offenem Visier und klarer Verantwortlichkeit agieren.

          Bei dem veröffentlichten Beitrag handelt es sich um eine klassische Berichterstattung. Wir sind dabei nicht die einzigen, die dieses Geschäftsmodell kritisch hinterfragen, und weitere Artikel zu diesem Themenkomplex befinden sich bereits in Vorbereitung.

          Der Beitrag ist medienrechtlich gedeckt durch Art. 5 GG und Art. 10 EMRK.
          Die dafür maßgeblichen Voraussetzungen wurden eingehalten:
          klare Trennung zwischen Tatsachen, Bewertungen und offenen Fragen,
          nachvollziehbare Darstellung der Verdachtsmomente,
          sowie die ausdrückliche Möglichkeit zur Stellungnahme für das betroffene Unternehmen vor Veröffentlichung.

          Solange diese Kriterien erfüllt sind, und das ist hier der Fall, ist die Berichterstattung zulässig, geschützt und rechtlich robust.

          Antworten
  4. MinerX
    MinerX sagte:
    14. Januar 2026 um 20:01

    Und wenn man angeblich keine Antwort bekommt, ist das ein Grund falsche Darstellungen über ein Unternehmen abzugeben? Ihre Beiträge und unhaltbaren Rechtfertigungen zu ihrer Berichterstattung sind genauso unseriös wie sie mutwillig gegen die DSGVO verstoßen, indem sie ohne meine Zustimmung persönliche Daten herauszugeben. Das fällt nicht unter „Pressefreiheit“. Das fällt unter Rechtsverletzung und stellt einen massiven Verstoß gegen journalistische Standards dar. Aber wie schon oben erwähnt, deckt sich ihr Vorgehen mit ihrer Qualität und Glaubwürdigkeit. Ich gebe Ihnen nun die Chance, meine Daten unverzüglich aus ihrem Kommentar zu entfernen, bevor sie – nicht zum ersten Mal – mit rechtlichen Konsequenzen rechnen müssen.

    Antworten
    • Dolphin Media Production
      Dolphin Media Production sagte:
      15. Januar 2026 um 7:27

      Wir weisen die Vorwürfe zurück.
      In dem Beitrag wurden weder falsche Tatsachen behauptet noch unzulässige personenbezogene Daten veröffentlicht.
      Die Berichterstattung erfolgte im Rahmen der journalistischen Privilegierung nach Art. 5 GG und Art. 10 EMRK in Verbindung mit Art. 85 DSGVO.
      Eine konkrete Benennung angeblich falscher Inhalte blieb bislang aus.
      Eine sachliche Stellungnahme nehmen wir weiterhin gern entgegen.

      Eine rechtskräftige Verurteilung unsererseits ist uns nicht bekannt. Seit über zehn Jahren wird wiederholt versucht, unsere Artikel entfernen zu lassen. Sämtliche Veröffentlichungen werden vorab juristisch geprüft.

      Sie können jederzeit rechtliche Schritte einleiten. Damit würde zugleich offengelegt, wer hinter MinerX steht, statt aus der Anonymität heraus zu agieren.

      Antworten
  5. MinerX
    MinerX sagte:
    15. Januar 2026 um 18:51

    Ich trete hier bewusst unter einem Pseudonym auf. Anonymität ist ein Grundrecht und hat nichts mit dem bewerteten Unternehmen zu tun, sondern ausschließlich mit meiner Privatsphäre.
    Ihr Beitrag erfüllt jedoch nicht die Anforderungen an seriöse Berichterstattung. Er besteht überwiegend aus Mutmaßungen, suggestiven Vergleichen und unbelegten Behauptungen. Nachprüfbare Quellen oder belastbare Beweise fehlen weitgehend. Dadurch entsteht ein bewusst verzerrtes und irreführendes Bild.
    Das Vorgehen entspricht eher einer Kampagne als einer sachlichen Analyse. Anstatt selbst zu recherchieren, eigene Erfahrungen zu machen oder reale Nutzerdaten zu prüfen, werden lose Zusammenhänge konstruiert, um ein negatives Narrativ zu erzeugen.
    Aus eigener praktischer Erfahrung mit Miningrace weiß ich, dass zentrale Aussagen Ihres Artikels falsch sind. Der veröffentlichte Inhalt steht in klarem Widerspruch zu der Realität, die ich seit langer Zeit persönlich erlebe. Miningrace bietet transparentes Bitcoinmining, welches sich über diverse Analysetools wie etwa Blockchainexplorer überprüfen und bestätigen lassen. Zudem genießt die Anwendung überwiegend sehr positive Nutzererfahrungen auf diversen und bekannten Bewertungsportalen, was ihre „Arbeit“ im Kern überflüssig macht. Nichtzuletzt hat sich der Anbieter in der Krypto-Welt einen Namen gemacht, was durch internationale Presseartikel etc. recherchierbar ist.

    Zusätzlich wurde, wie schon erwähnt, meine private E-Mail-Adresse ohne meine Einwilligung im Kommentar veröffentlicht, was einen klaren Verstoß gegen die DSGVO darstellt. Dies unterstreicht nur die mangelnde Seriosität und die unprofessionellen Methoden Ihrer Berichterstattung. Eine Beschwerde bei der zuständigen Datenschutzbehörde wurde bereits eingereicht unter Wahrung meiner Privatsphäre.
    Ich verabschiede mich an dieser Stelle von diesem Kanal und kann allen, die Miningrace nutzen, nur gratulieren. Denjenigen, die sich noch im Entscheidungsprozess befinden, empfehle ich: Vertraut auf euren eigenen Verstand, macht persönliche Erfahrungen, prüft und testet selbst und trefft dann eure Entscheidung. Lasst euch aber nicht von Berichten wie diesem in die Irre führen.

    Antworten
    • Dolphin Media Production
      Dolphin Media Production sagte:
      16. Januar 2026 um 9:25

      Wir respektieren selbstverständlich das Recht auf Anonymität und stellen dieses auch nicht in Frage. Persönliche Einzelerfahrungen, auch positive, ersetzen keine journalistische Analyse und stellen keine Widerlegung struktureller oder regulatorischer Fragestellungen dar. Unsere Berichterstattung befasst sich nicht mit individuellen Nutzererlebnissen, sondern mit Transparenz, Geschäftsmodell, Plausibilität und Risiken.

      Entscheidend ist zudem: Wir haben nachweislich mehrfach und konkret versucht, eine Stellungnahme der verantwortlichen Personen von Mining Grid einzuholen. Bis heute blieb jede Anfrage unbeantwortet.

      Vor diesem Hintergrund werden wir unsere Recherchen fortsetzen und weitere Artikel veröffentlichen, solange zentrale Fragen offen bleiben.

      Kritische Berichterstattung ist keine Kampagne, sondern journalistische Pflicht, insbesondere dann, wenn Anbieter eine Stellungnahme verweigern.

      Antworten
  6. Yannik
    Yannik sagte:
    13. Juni 2026 um 0:14

    “ Auch der Umstand, dass zentrale Personen der Plattform bereits in ein gescheitertes Krypto-Vorhaben verwickelt waren, nährt den Verdacht, hier handele es sich um einen weiteren Betrugsversuch mit bekanntem Muster.“

    Um wen und welches Projekt geht es hier? Ich habe eine kleine Summe Investiert in Mining Race bin jedoch skeptisch noch mehr zu kaufen und würde gern mehr dazu wissen

    Antworten

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