• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
Hinweis: Wir erteilen keine Rechts- und Steuerberatung, diese wird von Standesrechtlern gegeben.
BE CONFLICT MANAGEMENT
  • Lyoness, Lyconet, myWorld
  • Karatbars, GSPartners & Co
  • Andere Unternehmen
    • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
    • Avinoc – VOO
  • Leistungen
    • Pyramiden- und Schneeballsysteme
    • Kryptowährungen
    • Erbfälle
    • Scheidungssache (privat & geschäftlich)
    • Unternehmensfälle (Forderungen)
    • Forderungsausfälle
    • Vermögenssuche
    • Immobilien (In- und Ausland)
  • Testimonials
  • TV-Berichte
  • Kontakt
  • Deutsch
    • English
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

OGH Wien hat VKI-Urteil am 23.November 2023 bestätigt / 47 Klauseln der Lyconet-AGB gesetzwidrig! Guten Nachrichten für Cloudinhaber! 

12. Januar 2024

Und wieder wurden AGB von Hubert Freidl Unternehmen für Null und Nichtig erklärt. Bereits 2015 wurden die Lyoness-AGB mit 61 fehlerhaften Klauseln für nicht zulässig abgeurteilt. Damals argumentierte das Unternehmen, dies seien alte AGB, die neuen AGB seien bereinigt und unproblematisch. Dem ist aber nicht so, jetzt sind von 61 nur noch 47 Klauseln gesetzwidrig. Eine zweifelhafte Verbesserung, aber gute Entwicklung für alle Cloudbesitzer! 

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat – im Auftrag des Sozialministeriums – eine Verbandsklage gegen die Lyconet Austria GmbH (Lyconet) geführt. Lyconet, ein im Netzwerk-Marketing tätiges Unternehmen, vertrieb unter anderem das „Cashback World Programm“. Dabei handelt es sich um eine Einkaufsgemeinschaft, die es Mitgliedern ermöglichen sollte, durch den Bezug von Waren und Dienstleistungen bei Partnerunternehmen Vorteile zu erhalten. Gegenstand der Klage waren 47 Vertragsklauseln, der Bestandteil von Lyconet-Vereinbarungen und sogenannten Lyconet Compensation-Plänen waren. 
 
 
Diese wurden vom VKI unter anderem aufgrund zahlreicher intransparenter Regelungen und damit einhergehender Unklarheiten kritisiert. Nachdem bereits die Unterinstanzen alle beanstandeten 47 Klauseln als gesetzwidrig beurteilt hatten, er-kannte auch der Oberste Gerichtshof (OGH) sämtliche Klauseln für unzulässig. Das Urteil ist rechtskräftig. 
 

Die Verbandsklage des VKI richtete sich gegen Klauseln aus den Lyconet-Vereinbarungen (3-2019, 9-2019 und 1-2021) sowie Klauseln aus den Lyconet Compensation-Plänen (3-2019, 9-2019 und 1-2021). 
 

OGH-VKI-gegen-Lyconet-Austria-GmbH-2-Ob-182-23pHerunterladen

Eine Vielzahl der bekämpften Klauseln wurden von den Gerichten für intransparent befunden. So wurden etwa Begriffe wie „Bonus Units“, „Customer Units“, „Folge-Units“, „Transfer Units“, „Lifeline“, „Upline“, „Balance Programm“, „Karriere Programm“, „Balance-Kategorie“, und „Balance Commission“ verwendet, deren konkrete Bedeutung jedoch unklar blieb. Bereits das Erstgericht hielt fest, dass es sich hierbei um keine Begriffe des allgemeinen Sprachgebrauchs handelt und diese ohne weiteren Kontext an und für sich unverständlich sind. Sie werden im gesamten Regelwerk von Lyconet auch nicht ausreichend deutlich erklärt. Das Berufungsgericht ergänzte, dass auch nach intensivem Studium des gesamten Regelwerks für durchschnittliche Verbraucher:innen völlig unklar bleibt, wann und in welchem Umfang sie Ansprüche auf welche Vergütungen erwerben. 

Der Oberste Gerichtshof hat diese Sichtweise nun bestätigt. Abseits der Intransparenz wurde auch bei einigen Klauseln eine gröbliche Benachteiligung von Verbraucher:innen festgestellt. Missbräuchlich und daher unzulässig sind etwa die weitreichenden Möglichkeiten zur Auflösung der „Marketervereinbarungen“ durch Lyconet sowie überbordende Geheimhaltungspflichten. 

Nach Rechtsansicht des VKI folgt aus der jetzt vorliegenden rechtskräftigen Entscheidung, dass betroffene Lyconet-Verträge unwirksam sind und Verbraucher:innen deshalb ihre geleisteten Zahlungen zur Gänze zurückfordern können. 
 
Hubert Freidl hat schon seit jeher sein Geschäftsmodell so konstruiert, dass alle Mitglieder laut AGB als Unternehmer deklariert werden. Dahinter steht die Absicht, die Konsumenten des Verbraucherschutzes zu berauben und somit die Rückforderung der Zahlungen zu verhindern und sich damit unrechtmäßig zu bereichern. 
Das HG Wien gab mit Urteil vom 22. Februar 2023, GZ 11 Cg 55/22h-11, der Klage vollinhaltlich statt. 
Trotz eindeutiger Rechtslage erhob die Lyconet Austria GmbH Berufung, welcher vom OLG Wien am 17. Juli 2023, GZ 1 R 50/23i-18, nicht Folge gegeben wurde. 

Die Lyconet Austria GmbH erhob trotzdem Revision an den OGH, welche dieser mit Beschluss vom 21. November 2023, AZ 2 Ob 182/23p, zurückwies. Laut VKI hat dann die Lyconet Austria GmbH nicht einmal die Kosten bezahlt. 

Resümee: 
Lyconet schließt über eine von ihr betriebene Website im Weg einer Registrierung Verträge ab und verwendet dabei Vertragsformblätter mit einer Vielzahl standardisierter Vertragsklauseln. 

Der ganz überwiegende Großteil der Personen, die ein derartiges Vertragsverhältnis mit Lyconet eingehen, war zuvor noch nie unternehmerisch tätig, bezog Einkünfte ausschließlich aus unselbstständiger Beschäftigung und verfolgte private Geldanlagezwecke. Vertragsverhältnisse mit derartigen Personen werden von der Lyconet nicht abgelehnt. 
 
Der VKI begehrt – gestützt auf § 28 KSchG in Verbindung mit § 879 Abs 3 ABGB, §§ 6 und 10 Abs 3 KSchG – Lyconet zu verbieten, im geschäftlichen Verkehr mit Verbrauchern in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder von ihr verwendeten Vertragsformblättern 47 näher bezeichnete Klauseln oder sinngleiche Klauseln zu verwenden oder sich darauf zu berufen. Der VKI besteht auch darauf, das Urteil in der Tageszeitung zu veröffentlichen. 

 

Damit ist bewiesen, dass der ganz überwiegende Großteil der Kunden Verbraucher ist, in den AGB ihnen allerdings Unternehmereigenschaft unterstellt wird, um sie zu übervorteilen. 

Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
0 0 Dolphin Media Production /wp-content/uploads/2015/11/logo-konfliktmanagement.jpg Dolphin Media Production2024-01-12 17:45:522024-03-07 11:59:42OGH Wien hat VKI-Urteil am 23.November 2023 bestätigt / 47 Klauseln der Lyconet-AGB gesetzwidrig! Guten Nachrichten für Cloudinhaber! 
1 Kommentar
  1. Oli K
    Oli K sagte:
    29. Januar 2024 um 15:15

    Gibt es noch eine Möglichkeit um zu seinem eingezahlten Geld zu kommen?
    lg Oli

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Categories

  • Allgemein
  • Andere Unternehmen
  • Avinoc – VOO
  • Digital & Crypto Future
  • GGMTrading
  • Hausverwaltung
  • IM Mastery Academy (Iyovia)
  • Karatbars – Apertum – GSPartners&Co
  • KASTECH Group International
  • Lyoness – Lyconet – MyWorld
  • MINING GRID
  • MYS
  • Premium Safe
  • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
  • SKAINET CermakFX
  • Solar9580 e.K.
  • SWM AG
  • Trust Your Universe/Universe Trading
  • WISE
  • WISE

Search

Search Search

Recent Posts

  • Lyoness-/Lyconet-Insolvenzen: Die internationale Suche nach den ehemaligen Spitzenmarketern
  • Lyconet/myWorld: Insolvenzverwalter suchen weiter nach Spitzenmarketern
  • TGI AG meldet „vollständige Umsetzung“ der FMA-Verfügung – doch die Finanzaufsicht bestätigt dies nicht
  • Das Schweigen der Token: Frust in der Safir/ZENIQ-Community
  • BECM Insights – Warum wir einen anderen Ansatz wählen

Archives

  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Mai 2016
  • April 2016

BE CONFLICT
MANAGEMENT
LIMITED


 

Hinweis: Wir erteilen keine Rechts- und Steuerberatung, diese wird von Standesrechtlern gegeben.

Facebook Twitter Instagram

UNSERE LEISTUNGEN

  • Kryptowährungen
  • Scheidungssache (privat & geschäftlich)
  • Unternehmensfälle (Forderungen)
  • Forderungsausfälle
  • Vermögenssuche
  • Immobilien (In- und Ausland)

UNSERE FÄLLE

  • Lyoness, Lyconet, myWorld
  • Karatbars/AcuaWellington/GSPartners & Minebase.com
  • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
  • Avinoc – VOO
  • SWM AG

KONTAKT

BE CONFLICT MANAGEMENT 77 Camden Street Lower, Dublin,
Dublin 2, D02 XE80, Ireland
Company registration number: 692857

[email protected]

Österreich Tel. +43 1 2051 0854 28
Österreich Fax. +43 (1) 25330333458
Irland Tel. +353 1 270 9700
Australien Tel. +61 2 6145 2753

© Copyright - BE Conflict Management LTD.
  • AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung – DSGVO / Haftungsausschluss
Link to: Börsengangphantasien nehmen kein Ende! Hauptversammlung am 18.01.2024 um 18 Uhr in der Helmut List Halle in Graz.   Link to: Börsengangphantasien nehmen kein Ende! Hauptversammlung am 18.01.2024 um 18 Uhr in der Helmut List Halle in Graz.   Börsengangphantasien nehmen kein Ende! Hauptversammlung am 18.01.2024 um 18... Link to: Lyconet versucht seine Mitglieder zu nötigen, ihre verbliebene Rechte abzutreten!  Link to: Lyconet versucht seine Mitglieder zu nötigen, ihre verbliebene Rechte abzutreten!  Lyconet versucht seine Mitglieder zu nötigen, ihre verbliebene Rechte abzu...
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen