myWorld zieht sich aus Startup-Geschäft zurück, sperrt „360 Innovation Lab GmbH”, die “360 Ventures GmbH” und Coworking Space in San Francisco zu!

Wie myWorld gegenüber der Presse bestätigte: „Wir können bestätigen, dass wir uns aus Bereichen wie Event, Werbung, Media und Startup zurückziehen und mit schwerem Herzen all jene Unternehmen, die nicht unmittelbar dem Kerngeschäft Cashback World zugeordnet sind, nicht weiterführen werden. Ein Großteil der Unternehmen konnte an das jeweilige Management-Team übertragen werden, ein Teil wird abgewickelt”, heißt es seitens myWorld.

Vor gerade einmal zwei Jahren wurde alles um die “360 Lap” als heilsbringend und mit einem “jetzt geht alles durch die Decke” angekündigt. Damit ist jetzt auch Schluss. Schon „Eyetime” (https://www.bekm.eu/eyetime-eskalieeeeert-bruellte-bcr-luegenaffe-andreas-matuska-noch-am-25-01-2019/) wurde als der große mediale Wurf dargestellt. Facebook, Instagram und Whatsapp sollten schon längst abgelöst und Eyetime der neue Weltmarktführer sein, brüllten die Lyconet-Marketer noch 2019………….klangheimlich und verstohlen ist das Unternehmen nicht mehr präsent und laut Firmenbuchauszug inaktiv.

Die 360 Innovation Lab GmbH und auch die 360 Ventures GmbH werden liquidiert und der Co-Working-Space in San Francisco, der zu der Gruppe zählte, wird geschlossen. Es klingelt noch in den Ohren wie Andreas Matuska in seinen Webinaren im Mai/Juni 2020 gerade diese Unternehmen als „mega krank erfolgreich” darstellte.

Schuld an allem ist natürlich Covid-19 und die Zuteilungen der Cloud verzögert sich, jedoch sind Einzahlungen in das Schneeballsystem ungehindert sofort und ohne Verzögerungen möglich. myWorld Travel, myWorld Market Place und das Cashback ist davon selbstverständlich und nach Aussagen der Lyconet-Vertriebler nicht betroffen. Wer es glaubt, ist selbst schuld.

Siehe auch Zeitungsartikel: https://www.trendingtopics.at/myworld-zieht-sich-aus-startup-geschaeft-zurueck-grazer-accelerator-360-lab-sperrt-zu/

5 Kommentare
    • Robert
      Robert sagte:

      Es handelt sich um ein Sponsoring und um keine Kooperation. Wenn mein örtlicher Bäcker einen siebenstelligen Betrag in die Hand nehmen würde, dann wäre es der “Bäcker Müller Grand Prix”. Wer das Geld überweist, ist den Verantwortlichen der Formel 1 letztendlich egal. Anders wäre es bei einer Kooperation, zum Beispiel um gemeinsam neue Sicherheitsmaßnahmen zu entwickeln.

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    • Josef
      Josef sagte:

      Hallo lieber Finn. Ganz so einfach ist es leider nicht aber genau damit werden die jungen, naiven Leute geködert. Sie hinterfragen leider nie was sie da sehen.

      Stell es dir einfach so vor. Du bist eine große bekannte Firma mit dem Namen “Finn Technology” und nun kommt zum Beispiel die Firma “myWorld” auf dich zu und bietet dir an, einen Großteil der Event-Kosten zu übernehmen. Im Idealfall überprüfst du natürlich die Firma, bevor du das Geld annimmst. Lyoness ist allerdings nicht auf den Kopf gefallen und hat über die Jahre ein undurchsichtiges Firmenkonstrukt auf die Beine gestellt, welches kaum einer durchblickt. Zudem werden die Firmen auch noch immer wieder umbenennt und umstrukturiert um eben Altlasten loszuwerden. Somit findest du nicht sehr viele Informationen über die “noch recht junge” Firma und nimmst das Geld dankend an. “MyWorld” wird also zum zum Beispiel Hauptsponsor und darf überall seine Logos draufklatschen. Fertig ist der Köder.

      Das Ganze wird nun der Welt als “Kooperation” verkauft um wieder möglichst viele Menschen dazu zu bewegen, irgendwelche überteuerten VIRTUELLEN Business-Pakete, Cloud-Anteile, Immobilien-Anteile oder was auch immer sie sich gerade im Management ausgedacht haben, zu kaufen.

      Sämtliche Sponsorings & Werbungen die du so präsentiert bekommst von Lyoness, myWorld, Cashback World, Lyconet etc… sind immer einfach nur ein Mittel zum Zweck. Lyconet verdient in erster Linie an Menschen die ohne nachzudenken Geld in ihr System investieren, als sie Kosten für das Sponsoring von eben solch einem Event haben. Deswegen sind sie auch in vielen Ländern bereits als Schneeballsystem klassifiziert oder auch verurteilt/verboten. Das Konstrukt ist aber eben derart undurchsichtig, dass es je nach Land Jahre dauert, bis die überhaupt dahintersteigen, was da abgeht und wenn sie den roten Faden mal gefunden haben, hat Lyoness lange wieder alles umbenannt und der Prozess beginnt von vorne.

      Die Formal 1 selbst hat überhaupt keine Ahnung von Lyconet bzw. dem Schneeballsystem, welches da dahinter steckt. Die sehen nur die Firma “MyWorld” die an sie herangetreten ist und die irgendwo eine kostenlose Karte zum Einkaufen verschenkt.

      Ich hoffe das hilft dir weiter 🙂
      Einen schönen Tag noch.

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  1. Josef
    Josef sagte:

    Alles was dieser Verein zu Tage bringt ist viel Marketing-Geschwätz, Brüllaffen und jede Menge Euphorie um Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es ist immer nur eine Frage der Zeit, bis sich selbst der eingefleischteste Marketer die Gewissensfrage stellen darf, worum es hierbei wirklich geht. Und dann gibt es eben Menschen mit und ohne Skrupel. Je nachdem wird weiter gemacht oder ausgestiegen.

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