• Link zu Facebook
  • Link zu X
  • Link zu Instagram
Hinweis: Wir erteilen keine Rechts- und Steuerberatung, diese wird von Standesrechtlern gegeben.
BE CONFLICT MANAGEMENT
  • Lyoness, Lyconet, myWorld
  • Karatbars, GSPartners & Co
  • Andere Unternehmen
    • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
    • Avinoc – VOO
  • Leistungen
    • Pyramiden- und Schneeballsysteme
    • Kryptowährungen
    • Erbfälle
    • Scheidungssache (privat & geschäftlich)
    • Unternehmensfälle (Forderungen)
    • Forderungsausfälle
    • Vermögenssuche
    • Immobilien (In- und Ausland)
  • Testimonials
  • TV-Berichte
  • Kontakt
  • Deutsch
  • Click to open the search input field Click to open the search input field Suche
  • Menü Menü

Stille Rekrutierung im Balkan – Wie sich nach Slowenien und Mazedonien nun auch immer mehr serbische Marketer melden

3. November 2025

Ein wachsendes Schadensbild nach der Insolvenz von myWorld und Lyconet

Seit der Insolvenzeröffnung über myWorld International AG und die verbundenen Lyconet-Gesellschaften Anfang August 2025 weitet sich das Schadensbild deutlich aus. Neben zahlreichen Meldungen aus Österreich, Spanien, Italien, Deutschland und Slowenien erreichen nun auch vermehrt Nachrichten aus Mazedonien, Bosnien und Serbien verschiedene Verbraucherstellen und Medien.

Die Schilderungen zeigen ein nahezu identisches Muster: Lokale Anwerbung über vertraute Personen, Versprechen von Beteiligungen an „Zukunftsprojekten“, wiederholte Änderungen der Auszahlungsbedingungen – und schließlich der Verlust des Zugangs zu den eigenen Kontodaten, nachdem die Systeme abgeschaltet wurden.

Was in Slowenien längst als Massenphänomen sichtbar ist, scheint sich damit auf weitere Staaten des westlichen Balkans auszuweiten. Nach den vorliegenden Berichten wurden Interessenten in diesen Ländern nicht als klassische Vertriebspartner, sondern als Investoren in Digitalisierungs-, Cashback- oder Immobilienprojekte angesprochen.
In der Praxis handelte es sich jedoch um dasselbe System aus interner Punktelogik, „Cloud-Anteilen“ und Bonusversprechen, das auch in anderen Märkten eingesetzt wurde.

Ein systematisches Nachbeben im gesamten Balkanraum

Nach Einschätzung von Marktbeobachtern sind die Schäden im gesamten Balkanraum inzwischen immens. Besonders gravierend ist der Umstand, dass ein erheblicher Teil der Einzahlungen zwischen 2022 und 2024 erfolgte – also genau zu dem Zeitpunkt, als myWorld/Lyconet in Mitteleuropa bereits an Reichweite verlor und nach vorliegenden Unterlagen strukturell zahlungsunfähig war.

Während in Österreich, Deutschland und der Schweiz bereits erste Restrukturierungen, Umbenennungen und Zahlungsschwierigkeiten sichtbar wurden, expandierten dieselben Strukturen still in Richtung Südosteuropa. Dort wurde gezielt mit neuen Narrativen geworben – etwa mit angeblichen Regionalförderprogrammen, Beteiligungen an „Zukunftsprojekten des Balkans“ oder der Vision eines „europäischen Cashback-Netzes“.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand entstand so eine der späten Expansionsphasen eines Systems, das im Kern bereits wirtschaftlich geschwächt war. Juristisch betrachtet deutet vieles darauf hin, dass die Erschließung des Balkanmarkts nicht zufällig, sondern strategisch motiviert erfolgte:
In Ländern mit geringerer Medienberichterstattung und sprachlichen Barrieren ließen sich neue Einzahler gewinnen, während in Westeuropa bereits offen über Liquiditätsprobleme berichtet wurde.

Slowenien als Ausgangspunkt – Vertrauen, Sprache und Intransparenz

Nach der Insolvenz von myWorld International am 4. August 2025 und der kurz darauf folgenden Insolvenz von Lyconet meldeten sich zunächst zahlreiche Geschädigte aus Slowenien. Viele von ihnen berichten, dass sie seit der Abschaltung der internen Systeme keinen Zugriff mehr auf ihre Konten, Provisionshistorien oder vermeintlichen Anlagewerte haben.

Alle verbundenen Webseiten und das Backoffice wurden deaktiviert – die Betroffenen wurden faktisch von ihren eigenen Nachweisen abgeschnitten, sofern sie diese nicht bereits gesichert hatten.

Nach Angaben des slowenischen Nachrichtenportals Siol.net (Oktober 2025) sind mehr als zehntausend Personen betroffen, einzelne mit sechsstelligen Einlagen, teils kreditfinanziert.

Sobald Auszahlungen fällig geworden wären, seien die Regeln geändert und Guthaben in „Cloud-Aktien“ oder angebliche Eigentumsanteile umgewandelt worden, etwa an einem Immobilienprojekt in Hannover, das sich, wie sich später zeigte, als reine Marketing-„Fake-Investition“ entpuppte.

Besonders auffällig ist, dass Lyconet in Slowenien über ein enges Netz lokaler Führungspersonen agierte. Mindestens ein slowenischer Promoter war im Top-Management sichtbar aktiv und trat bei Großveranstaltungen als Verbindung zur internationalen Unternehmensgruppe auf. Dadurch entstand der Eindruck, man investiere in echte Sachwerte, nicht in ein klassisches Network-Marketing-System.

Serbien – dieselben Muster, neue Dimension

Inzwischen melden sich auch zahlreiche Anleger aus Serbien. Die geschilderten Abläufe ähneln auf beunruhigende Weise den Fällen aus Slowenien:
Versprochene Beteiligungen, nachträgliche Änderungen der Auszahlungsbedingungen, interne Punkte- oder „Anteilssysteme“ – aber kein realer Geldfluss zurück an den Einzahler.

Interessenten wurden nicht als klassische Vertriebspartner, sondern als Investoren in angebliche Zukunftsprojekte angesprochen – mit Bezug auf Digitalisierung, Cashback-Infrastruktur oder Immobilien.
Ihnen wurde vermittelt, sie beteiligten sich an einer ernsthaften internationalen Unternehmensgruppe, nicht an einem Marketingprogramm.

Fazit

Die „stille Rekrutierung im Balkan“ offenbart eine besorgniserregende Dynamik:
Ein System, das sich über Vertrauen, Sprache und lokale Vermittler verbreitete, nutzte gezielt Informationslücken aus.
Während in Zentraleuropa bereits Insolvenzverfahren liefen, wurden in Südosteuropa weiterhin Gelder eingesammelt – oft von Menschen, die glaubten, in reale Projekte zu investieren.

Nach derzeitiger Einschätzung sind die finanziellen und sozialen Schäden im gesamten Balkanraum immens und entstanden in einer Phase, in der myWorld/Lyconet in anderen Ländern bereits faktisch zahlungsunfähig war.
Die Zahl der Meldungen aus Serbien, Mazedonien und Bosnien steigt seither kontinuierlich – ein deutliches Zeichen, dass die Aufarbeitung erst am Anfang steht.

Hinweis:

Diese Veröffentlichung stellt eine journalistische Analyse und rechtliche Erstbewertung dar. Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Betroffene sollten sämtliche Nachweise (Überweisungen, Chatverläufe, Präsentationen, Vertragsunterlagen) sichern und sich zeitnah rechtlich beraten lassen – insbesondere, wenn Einzahlungen kreditfinanziert wurden oder kein vollständiger Dokumentennachweis vorliegt.

Quellen:

  • Siol.net, „Slovenski vlagatelji v Lyconet“, Oktober 2025
  • Öffentliche Insolvenzunterlagen myWorld International AG, Graz, August 2025
  • Medien- und Fallberichte aus Slowenien, Serbien und Mazedonien, August–Oktober 2025
  • Eigene Recherchen, Stand 31. Oktober 2025
Eintrag teilen
  • Teilen auf Facebook
  • Teilen auf X
  • Teilen auf WhatsApp
  • Teilen auf Pinterest
  • Teilen auf LinkedIn
  • Teilen auf Tumblr
  • Teilen auf Vk
  • Teilen auf Reddit
  • Per E-Mail teilen
https://www.bekm.eu/wp-content/uploads/2025/11/Lyconet-Balkan-Grafik-de.jpg 1080 1920 Dolphin Media Production /wp-content/uploads/2015/11/logo-konfliktmanagement.jpg Dolphin Media Production2025-11-03 09:06:222025-11-03 09:09:04Stille Rekrutierung im Balkan – Wie sich nach Slowenien und Mazedonien nun auch immer mehr serbische Marketer melden
Das könnte Dich auch interessieren
myWorld und Insolvenzfakten: 4.000 Euro auf dem Konto, 56 Mio. Steuerschuld, 5 Mio. einbezahlte Gutscheine offen!
Zwischen Hoffnung und Haftung – Warum neue Lyoness/Lyconet/myWorld-Geschädigte Aufarbeitung statt Rückzahlung erwarten sollten
Wer jetzt noch glaubt, verliert – Die gefährliche Illusion Lyconet
@media unter neuer Führung: Widersprüche, Vertrauensbrüche und offene Fragen
VOO – interner Vertrag zeigt ein Muster!
VOO, Vision.One & NOMO: Neue Versprechen trotz Insolvenz
Über 4 Milliarden Systemumsatz – und 11,9 Millionen Kapitalerhöhung kurz vor der Insolvenz. Zufall?
Geschäftsführerhaftung wird konkret: Südafrika könnte letzter Vermögensanker der myWorld-Gruppe sein
1 Kommentar
  1. Angry Bird
    Angry Bird sagte:
    5. November 2025 um 18:38

    Ich glaube persönlich die Familie von Pyramidenkönig Giftzwerg Freidl wird demnächst Besuch aus dem Balkan in der Weststeiermark bekommen…

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Categories

  • Allgemein
  • Andere Unternehmen
  • Avinoc – VOO
  • Digital & Crypto Future
  • GGMTrading
  • Hausverwaltung
  • IM Mastery Academy (Iyovia)
  • Karatbars – Apertum – GSPartners&Co
  • KASTECH Group International
  • Lyoness – Lyconet – MyWorld
  • MINING GRID
  • MYS
  • Premium Safe
  • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
  • SKAINET CermakFX
  • Solar9580 e.K.
  • SWM AG
  • Trust Your Universe/Universe Trading
  • WISE
  • WISE

Search

Search Search

Recent Posts

  • Lyoness-/Lyconet-Insolvenzen: Die internationale Suche nach den ehemaligen Spitzenmarketern
  • Lyconet/myWorld: Insolvenzverwalter suchen weiter nach Spitzenmarketern
  • TGI AG meldet „vollständige Umsetzung“ der FMA-Verfügung – doch die Finanzaufsicht bestätigt dies nicht
  • Das Schweigen der Token: Frust in der Safir/ZENIQ-Community
  • BECM Insights – Warum wir einen anderen Ansatz wählen

Archives

  • Juli 2026
  • Juni 2026
  • Mai 2026
  • April 2026
  • März 2026
  • Februar 2026
  • Januar 2026
  • Dezember 2025
  • November 2025
  • Oktober 2025
  • September 2025
  • August 2025
  • Juli 2025
  • Juni 2025
  • Mai 2025
  • April 2025
  • März 2025
  • Februar 2025
  • Januar 2025
  • Dezember 2024
  • November 2024
  • Oktober 2024
  • September 2024
  • August 2024
  • Juli 2024
  • Juni 2024
  • Mai 2024
  • April 2024
  • März 2024
  • Februar 2024
  • Januar 2024
  • Dezember 2023
  • November 2023
  • Oktober 2023
  • September 2023
  • August 2023
  • Juli 2023
  • Juni 2023
  • Mai 2023
  • April 2023
  • März 2023
  • Februar 2023
  • Januar 2023
  • Dezember 2022
  • November 2022
  • Oktober 2022
  • September 2022
  • August 2022
  • Juli 2022
  • Juni 2022
  • Mai 2022
  • April 2022
  • März 2022
  • Februar 2022
  • Januar 2022
  • Dezember 2021
  • November 2021
  • Oktober 2021
  • September 2021
  • August 2021
  • Juli 2021
  • Juni 2021
  • Mai 2021
  • April 2021
  • März 2021
  • Februar 2021
  • Januar 2021
  • Dezember 2020
  • November 2020
  • Oktober 2020
  • September 2020
  • August 2020
  • Juli 2020
  • Juni 2020
  • Mai 2020
  • April 2020
  • März 2020
  • Februar 2020
  • Januar 2020
  • Dezember 2019
  • November 2019
  • Oktober 2019
  • August 2019
  • Juli 2019
  • Juni 2019
  • Mai 2019
  • April 2019
  • März 2019
  • Februar 2019
  • Januar 2019
  • Dezember 2018
  • November 2018
  • Oktober 2018
  • September 2018
  • August 2018
  • Juli 2018
  • Juni 2018
  • Mai 2018
  • April 2018
  • März 2018
  • Februar 2018
  • Januar 2018
  • Dezember 2017
  • November 2017
  • Oktober 2017
  • September 2017
  • August 2017
  • Juli 2017
  • Juni 2017
  • Mai 2017
  • April 2017
  • März 2017
  • Februar 2017
  • Januar 2017
  • Dezember 2016
  • November 2016
  • Oktober 2016
  • September 2016
  • August 2016
  • Mai 2016
  • April 2016

BE CONFLICT
MANAGEMENT
LIMITED


 

Hinweis: Wir erteilen keine Rechts- und Steuerberatung, diese wird von Standesrechtlern gegeben.

Facebook Twitter Instagram

UNSERE LEISTUNGEN

  • Kryptowährungen
  • Scheidungssache (privat & geschäftlich)
  • Unternehmensfälle (Forderungen)
  • Forderungsausfälle
  • Vermögenssuche
  • Immobilien (In- und Ausland)

UNSERE FÄLLE

  • Lyoness, Lyconet, myWorld
  • Karatbars/AcuaWellington/GSPartners & Minebase.com
  • Safir – ZENIQ – XERA.PRO – XPRO – CONNECT – HOMNIFI
  • Avinoc – VOO
  • SWM AG

KONTAKT

BE CONFLICT MANAGEMENT 77 Camden Street Lower, Dublin,
Dublin 2, D02 XE80, Ireland
Company registration number: 692857

[email protected]

Österreich Tel. +43 1 2051 0854 28
Österreich Fax. +43 (1) 25330333458
Irland Tel. +353 1 270 9700
Australien Tel. +61 2 6145 2753

© Copyright - BE Conflict Management LTD.
  • AGB – Allgemeine Geschäftsbedingungen
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung – DSGVO / Haftungsausschluss
Link to: Im Sumpf der Schattenholdings – Maltas Rolle im Netzwerk von Lyoness/Lyconet/myWorld Link to: Im Sumpf der Schattenholdings – Maltas Rolle im Netzwerk von Lyoness/Lyconet/myWorld Im Sumpf der Schattenholdings – Maltas Rolle im Netzwerk von Lyoness/Lyco... Link to: Börsengang in Trümmern – Blocktrade versinkt in Klagen und Cryptix-Altlasten? Link to: Börsengang in Trümmern – Blocktrade versinkt in Klagen und Cryptix-Altlasten? Börsengang in Trümmern – Blocktrade versinkt in Klagen und Cryptix-Altl...
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen